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Bild-Kommentare von Armin Schwarz, Seite 3



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Für mich die Königinnen der E-Loks die SBB Krokodile Ce 6/8. Wer dann auch noch gut schmiert (wie hier) der fährt auch gut und noch lange. Und so fährt eine solche schöne Maschine auch mal 100 Jahre.... Das SBB Gotthard Krokodil Ce 6/8 II 14253 (eigentlich SBB Be 6/8 II 13253) der SBB Historic am 02.08.2019 mit einem Sonderzug im Bahnhof Göschenen. Wie eine Dampflok müssen auch bei einer solchen E-Loks mit Stangenantrieb die Lagerstellen gut geschmiert werden. Die Ce 6/8 II 14253 «Krokodil» feierte 2019 ihren hundertsten Geburtstag. Seit 100 Jahre war die legendäre Lokomotive „Krokodil“ auf den Schweizer Schienen unterwegs, mit Vorliebe diese am legendären Gotthard. Das Krokodil 14253 wurde 1919 (mechanischer Teil) von der Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM) in Winterthur unter der Fabriknummer 2673 gebaut, der elektrische Teil ist von der Maschinenfabrik Oerlikon (MFO). Nach der Ablieferung im Jahre 1919 fuhr sie (wie auch die Anderen) erst die Strecke Bern–Thun–Spiez, da diese Strecke die einzige elektrifizierte der SBB war. Die Krokodile fuhren dabei unter einer Spannung von 7.500 V statt der später üblichen 15.000 V. Dies war am Anfang nötig, da die Verschmutzung der Isolatoren durch Dampflokomotiven noch keine höhere Spannung zuließ. Mit der Elektrifizierung der Gotthardstrecke ab Oktober 1920 (Depot Erstfeld) wurden die Krokodile primär im Gotthardverkehr eingesetzt. Sie lösten dort die SBB „Elefanten“ Dampflokomotiven C 5/6 ab, welche damals gerade malerst drei bis sechs Jahre alt waren. Die Ce 6/8 II bekam mit den wenig später entwickelten Ce 6/8 III in ähnlicher Bauart den über die Grenzen der Schweiz hinaus bekannten Spitznamen „Krokodil“. So waren die Krokodile dann in der ganzen Schweiz im Güterverkehr anzutreffen. So kam die Ce 6/8 II 14253 im Jahr 1924 zum Depot Basel, 1926 ging sie zum Depot Zürich, wo sie 1943 umfassend zur Be 6/8 II 13253 umgebaut wurde. In diesem Zusammenhang konnte die Höchstgeschwindigkeit von 65 km/h auch auf 75 km/h erhöht werden, daher bekamen die Lokomotiven die Bezeichnung Be 6/8 II und die 13-tausender Nummern. Nach dem Umbau ging sie wieder an den Gotthard (Depot Erstfeld), wo sie bis 1976 ihren Dienst versah und gleichdrauf erfolgte die Aufarbeitung in das historische Triebfahrzeug Ce 6/8 II 14253 und ist der SBB Historic zugeordnet, als welches sie heute noch immer fährt. TECHNISCH DATEN Ce 6/8 II: Hersteller: SLM (mechanischer Teil) / MFO (elektrischer Teil) Baujahre: 1919 bis1922 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsfolge: (1’C)(C1’) Länge über Puffer: 19.400 mm (mit Stangenpuffern) Gesamtradstand: 17.000 mm Triebachsendurchmesser: 1.350mm Laufraddurchmesser: 950mm Dienstgewicht: 128 t Getriebeübersetzung: 1:4,03 Anzahl Fahrmotoren: 4 Höchstgeschwindigkeit: 65 km/h Stundenleistung: 1.650 kW (2.240 PS) bei 36 km/h Dauerleistung: 1.000 kW (1.340 PS) bei 40 km/h Geänderte TECHNISCH DATEN nach Umbau zur Be 6/8 II: Länge über Puffer: 19.460 mm Dienstgewicht: 126 t Höchstgeschwindigkeit: 75 km/h Stundenleistung: 2.700 kW (3.640 PS) bei 45 km/h Dauerleistung: 1.810 kW (2.440 PS) bei 46,5 km/h Der mechanische Teil: Fahrwerk In jedem der zwei Vorbauten befinden sich drei mit Kuppelstangen gekuppelte Triebachsen und eine Laufachse in einem Bisselgestell. Die mittlere Triebachse jedes Teils besitzt eine Seitenverschiebbarkeit von 25 mm zwecks besserer Fahreigenschaften in den Kurven. Die Laufachsen können sich um 83 mm auf beide Seiten bewegen. Die Abfederung der Triebachsen erfolgt über Blattfedern auf die Rahmen der Vorbauten, wobei zum Ausgleich der Achsdrücke zwischen den Triebachsen sowie der benachbarten Laufachse Ausgleichshebel eingebaut sind. Zugkraftübertragung Die Übertragung der Zug- und Stoßkräfte erfolgt von den Triebachsen auf die Rahmen der Vorbauten. Von dort werden die Kräfte einerseits auf die Zughaken und Puffer weitergeleitet. Andererseits erfolgt die Übertragung der Kräfte über eine abgefederte Kurzkupplung von einem Triebgestell auf das andere. Der zentrale Kasten dient also im Gegensatz zu anderen Lokomotiven des „Krokodil“-Typs nicht der Kraftübertragung von einem zum anderen Triebgestell. Die Kurzkupplung wirkt des Weiteren auch als Querkupplung und verbessert dadurch insbesondere den Einlauf des nachlaufenden Triebgestells in Kurven. Antrieb Kraftübertragung durch einen Dreiecksrahmen. In jedem Rahmen der Vorbauten sind zwischen der ersten und zweiten Triebachse zwei Triebmotoren eingebaut. Jeder der zwei Motoren treibt über beidseitige, gefederte Ritzel gemeinsame Zahnräder an, die auf der ebenfalls zwischen der ersten und zweiten Triebachse gelegenen Vorgelegewelle sitzen. Von der Vorgelegewelle erfolgt die Übertragung mit einem Dreieckrahmen, die durch Kurbeln auf einer pendelnd gefederten Stütz- oder Blindwelle abgestützt wird, über ein Gleitlager auf die erste Triebachse. Von einem Anlenkpunkt an dem Dreieckrahmen wird die Antriebskraft auf die zweite und dritte Triebachse mit Kuppelstangen übertragen. Die Federung der Blindwelle wurde ab 1945 demontiert, da sich die auftretenden Horizontalkräfte als gering erwiesen. Lokomotivkasten Der Lokomotivkasten ist dreiteilig ausgeführt. Die äußeren beiden Teile (Vorbauten) sind fest mit den Triebgestellen verbunden. Der eigentliche Kasten in der Mitte ist mittels kugelförmigen Drehpfannen auf Drehzapfen in den Triebgestellen abgestützt. Die eine Drehpfanne ist nicht verschiebbar, die andere besitzt eine Längsverschiebbarkeit, damit keine Zug- und Druckkräfte über den zentralen Kasten übertragen werden. Des Weiteren sind beidseits der Drehpfannen gefederte Druckstützen angeordnet. Druckluftbremse Die Lokomotiven besitzen eine Westinghouse-Druckluft-Doppelbremse. Diese wirkt, wie auch die Handbremse, auf die zwei Bremsklötze jeder Treibachse. Die Laufachsen sind nicht gebremst. Zwischen 1959 und 1963 wurden Stopex-Bremsgestängesteller eingebaut. Pro Triebgestell sind vier Sandkästen vorhanden. Der elektrische Teil Die Ce 6/8 II waren mechanisch mehr oder weniger gleich. Elektrisch bestanden aber erhebliche Unterschiede. Die Transformatoren der Lokomotiven 14251–14273 waren bei Ablieferung für den Betrieb mit 7.500 V Fahrleitungsspannung anstatt 15.000 V umschaltbar. Dies war notwendig, da die Gotthardbahn am Anfang noch mit der halben elektrischen Spannung betrieben wurde. Da gleichzeitig immer noch starker Dampfbetrieb vorhanden war, befürchtete man Überschläge an den verrußten Isolatoren. Elektrische Nutzbremse Die Ce 6/8 II besaßen eine elektrische Nutzbremse (Rekuperationsbremse), welche beim Bremsen die elektrische Energie der als Generatoren wirkenden Fahrmotoren in die Fahrleitung zurückspeist. Zur Einleitung der elektrischen Bremsung musste zuerst der Stufenschalter bis auf Null ablaufen. Danach konnte der Wendeschalter von „Fahren“ auf „Bremsen“ umgelegt werden. Dann konnte der Stufenschalter wieder aufgeschaltet werden. Mit der Rekuperationsbremse war es z.B. möglich im Betrieb mit drei talwärts fahrenden Loks den Strom für eine bergwärts fahrende Lok erzeugen und das schon 1920. (zum Bild)

Olli 9.9.2025 23:01
Hallo Armin,

da zeigst Du sie im besten Licht. Sehr schön.

Was zur Rekuperationsbremse noch erwähnenswert ist, im Betrieb haben drei talwärts fahrende Loks den Strom für eine bergwärts fahrende Lok erzeugt. Ein sehr sinnvolles Prinzip, dass seltsamerweise bei der DB in nennenswertem Umfang erst mit den Drehstromloks beherzigt wurde, in der Schweiz jedoch von Anfang an ausgenutzt wurde. In diesem Bereich war man im Lokomitivbau durchaus technisch mehrere Jahrzehnte voraus.

Gruss, Olli

Armin Schwarz 10.9.2025 12:41
Hallo Olli,
danke es freut mich sehr, dass es Dir gefällt.

Danke für den Hinweis mit der Rekuperationsbremse, ich habe auch meinen Text eingeführt. Ja schon damals 1918 hat man in der Schweiz schon an Klimaschutz und Energiesparen gedacht, bei uns erst Jahrzehnte später. Wenn ich im Vergleich der Bahn Deutschland auf die Schweiz verweise, bekomme ich immer zu hören die Schweiz ist ja auch viel keiner. Das Argument zieht bei mir nicht, hätte mal damals z.B. schon auf die die Elektrifizierung der Strecken gesetzt wie es in der Schweiz war, da hätte man heute weniger Probleme. Zudem hat man dort immer auf die Instandhaltung der Strecken gesetzt.

Ja auch im Lokomotivbau war man durchaus technisch mehrere (viele) Jahrzehnte voraus. Klar nennenswertem Umfang kam bei der DB erst mit den Drehstromloks, da das Prinzip in der Drehstromtechnik einfacher umzusetzen ist. Die Technik für konventionelle Loks gab es, siehe Schweiz, war unseren aber wohl zu teuer.

Zudem setzte man bei uns noch Jahrzehnte auf Dampf- und Dieseltraktion, anstand auch die Strecken zu elektrifizieren. So war die Ruhr-Sieg-Strecke erst ab 1965 und die Siegstrecke erst ab 1980 voll elektrifiziert, also erst 60 Jahre nach dem Gotthard. Es ist gerade mal 60 Jahre her wo die erste E-Lok (eine E40) im Siegener Bahnhof einfuhr, die konnten aber dann noch nicht über die Siegstrecke fahren.

Liebe Grüße
Armin

Und tschüs, nun fährt der VSOE - Venice Simplon-Orient-Express von Amsterdam über Brüssel und Paris nach Venedig, am 02.08.2019, vom Bahnhof Göschenen ins Nordportal des 15 km langen Gotthard-Scheiteltunnel ein und weiter in Richtung Chiasso. Bevor es weiter nach Italien und dem Ziel Venedig geht, werden in Chiasso die Loks gewechselt, die Vorräte aufgefüllt und Schmutzwasser abgelassen. Hier am Zugschluss der VSOE Schlafwagen Nr. 3425 – VSOE Sleeping-Car / Voiture-Lits / Carrozza-Letti N° 3425 (F- VSOE 61 87 76-70 425-5), einer der beiden "Grand Suite"-Wagen (mit seinen drei Suiten „Paris, Istanbul und Venedig), ein ehemaliger CIWL Type S1-Wagen. Der Wagen wurde 1929 von der Birmingham Railway Carriage and Wagon Company (BRC&W) als gebaut und als Schlafwagen (WL) vom Typ S1 an die CIWL geliefert die ihn als Nr. 3425 bezeichnete. Die S1-Wagen hatten ursprünglich 17 Betten, 9 in Einzel- und 4 in Zweibett-Abteile. Ende der 1970er Jahre wurde der Wagen an die VSOE verkauft. Im März 2018 wurde bei der VSOE mit der Umrüstung des S1-Schlafwagens Nr. 3425 die Klasse Grand Suite eingeführt. Die drei Suiten (Paris, Istanbul und Venedig) verfügen über Doppel- oder Einzelbetten sowie einen Salon mit Sofa (das in ein drittes Bett umgewandelt werden kann) und ein eigenes Bad. Einfach purer Luxus. TECHNIK: Der Wagenkasten bestand erstmals komplett aus Stahlprofilen und -blechen. Ebenso kam erstmalig ein standardisiertes Fahrgestell mit 23.452 mm Länge über Puffer und einem Drehzapfenabstand von 16.000 mm sowie neu konstruierte Schwanenhals-Drehgestelle mit Rollenlager zur Anwendung, welche für eine größere Laufruhe sorgten. Die Fahrzeugbreite betrug einheitlich 2.850 mm, die Höhe über Schienenoberkante wird mit 4.000 mm angegeben. Auf diesem aus drei Längsträgern mit Querverbindungen und zwei Gussstahlblöcken zur Aufnahme der Zug- und Stoßvorrichtungen bestehenden Rahmen entstanden neben dem Typ S auch die Schlafwagen der Typen Lx, Y und Z sowie die ab 1922 beschafften Ganzstahl-Speisewagen und Pullmanwagen der CIWL. Im Laufe der Jahre wurden die Drehgestelle modernisiert oder durch neuere Bauarten ersetzt. Ursprünglich waren die Waggons für 130 km/h zugelassen, nach dem Zweiten Weltkrieg konnte die Höchstgeschwindigkeit auf 140 km/h angehoben werden. Die mit neuen luftgeferderten Drehgestellen von Bombardier, zwischen 2003 bis 2006, ausgerüsteten Wagen des VSOE sind für maximal 160 km/h zugelassen. Die Wagen waren standardmäßig mit einer Dampfheizung und einer davon unabhängigen Kohleheizung ausgestattet, welche durch den Schlafwagenschaffner bedient wurde. Der Heizkessel war an einem Wagenende stehend situiert und über die Plattform zugänglich. Später erhielten die Fahrzeuge zudem elektrische Heizungen. Der Schlafwagenschaffner nächtigte auf einer an seinem Sitzplatz am Ende des Wagens befindlichen, aufklappbaren Liege im Gang. An beiden Wagenenden befanden sich Schränke für die zur Versorgung der Fahrgäste notwendigen Utensilien sowie jeweils ein WC. (zum Bild)

Olli 9.9.2025 1:27
Sehr schön!

Und da drängt sich mir gleich eine Frage auf. Zu MThB-Zeiten waren im Zug immer einige Reingoldwagen anzutreffen. Die sahen sogar noch luxuriöser aus als die VSOE-Wagen. Sind da heute gar keine Rheingoldwagen mehr im Zug?

Gruss, Olli

Armin Schwarz 9.9.2025 6:53
Hallo Olli,
danke!
Die VSOE-Züge hatten nie Rheingoldwagen, der Venice Simplon-Orient-Express ausschließlich aus ehemaligen Wagen der Compagnie Internationale des Wagons-Lits (CIWL) zusammengesetzt. Der VSOE wird von der Belmond Ltd. betrieben, die wiederum eine Tochterfirma von der französischen LVMH Moët Hennessy – Louis Vuitton SE ist.

Die Züge der MThB waren andere, das war der NIOE - Nostalgie-Istanbul-Orient-Express diese hatten auch ehem. Rheingoldwagen. Ursprünglich waren diese Züge der Intraflug AG des Schweizer Unternehmer Albert Glatt, aber erst auch ausschließlich mit restaurierten Originalfahrzeuge der CIWL. Dann 1993 übernahm das Reisebüro Mittelthurgau die Wagen des NIOE und setzte sie zusammen mit fünf Aussichtswagen des TEE Rheingold, zwei Wagen aus dem historischen Rheingold-Luxuszug der Deutschen Reichsbahn 1928 und dem umgebauten französischen Staatsspeisewagen No. 3354 (des französischen Präsidenten Charles de Gaulle) ein.

Aufgrund eines von Seiten der Belmond Ltd. (VSOE) angestrengten und mit der SNCF geführten gerichtlichen Markenstreitverfahrens rund um den Urmarkennamen „Orient-Express“ musste der Betrieb des NIOE im Jahr 2007 zwangsweise eingestellt werden.

Das Recherchieren und wieder einlesen über den Orient-Express und die CIWL-Wagen hat viel Spaß gemacht. Ich musste aber auch feststellen das ich mir nie eine Fahrt damit leisten kann. Ich habe auch festgestellt das die Belmond auf immer mehr Luxus setzt, z.B. der Wagen 3553 wurde zum 3553 - L'Observatoire (Privatwagen) für 2 Personen umgebaut, andere zu „Grand Suite"-Wagen (3 x 2 Personen) oder „Suite"-Wagen (4 x 2 Personen) umbauen. Das ist einfach kein Vergleich zu Nachtzügen die wir uns leisten können wie CNL oder ICN InterCity Notte. Wobei wir sind 2022 mit einem ICN InterCity Notte im zweier Schlafwagenabteil von Sizilien nach La Spezia gefahren und das war für uns schon Luxus.

Liebe Grüße
Armin

Übrigens: Die CIWL und die verbliebenen Eisenbahndienste mit Schlafwagen und Zuggastronomie gingen 2010 an das Catering-Unternehmen Newrest. Sie fungieren seither als Newrest Wagons-Lits, womit der traditionelle Markenname der CIWL vom Markt verschwand. Die übrigen Hotel- und Touristikdienste wurden in den Accor-Konzern integriert.

Olli 9.9.2025 23:10
Das Stichwort ist tatscächlich NIOE, dort fuhren die Rheingoldwagen, es sind halt verschiedene Züge... Den Wagennummern nach ist der VSOE eher kein Orientexpress sondern eher der innerfranzösiche Verkehr. Dazu der Quatsch mit dem Markenrecht, das ist halt fast immer kontraproduktiv.

Vielen Dank für die umfassenden Infos. Das hilft durchaus beim Erstellen eines Kategoriekonzepts für die komplexe Materie der CIWL, die sich jeder Kategorisierung widersetzt.

Gruss, Olli

Stefan Wohlfahrt 10.9.2025 15:48
Hallo Armin,
eine Fahrt im Zweier Schalfwagen-Abteil finde ich auch sehr komfortabel, was will man mehr?
Trotzdem schön, dass des den VSOE-Zug zum träumen und fotografieren gibt.
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 10.9.2025 17:30
Hallo Stefan,
uns reich auch ein zweier Schlafwagen-Abteil völlig aus, sehr komfortabel. Was will man mehr? Nur, bei Tageslicht noch die verbeizeihende Landschaft aus dem Fenster genießen.

Ja trotzdem schön, dass des den VSOE-Zug zum Träumen und fotografieren gibt. Aber gerne würde ich mal so machen Wagen mal von innen bestaunen und fotografieren.

Liebe Grüße
Armin

"Gross und Klein" lautet der wenig aussagekräftige Text in meinem Fotoalbum; in Luzern warten die SBB Re 4/4 II 11135 und der SBB Brünigbahn Deh 4/6 903 mit ihren Zügen auf die Abfahrt. Analogbild vom 25. Dez. 1985 (zum Bild)

Armin Schwarz 8.9.2025 13:24
Hallo Stefan,
ein ganz wunderbares Bild aus Deiner analogen Sammlung und ein tolles Vergleichsbild "Gross und Klein". Wobei mit dem Text „SBB Re 4/4 II 11135 und der SBB Brünigbahn Deh 4/6 903 in Luzern am 25. Dez. 1985“, kann man auch heute noch viel anfangen, so findet am auch Beschreibung über normalspurige SBB Re 4/4 II, sowie über den meterspurigen Deh 4/6 im Netz. Wenn man noch nicht weiß😉

Liebe Grüße
Armin

Stefan Wohlfahrt 10.9.2025 15:45
Hallo Armin,
danke für deinen Kommentar. Ich habe es etwas ungeschickt formuliert, im Fotoalbum stand als Text nur "Gross und Klein".
Somit kenne ich heute auch nicht die Bestimmungsstation der beiden Züge.
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 10.9.2025 16:40
Wobei beim rechten dürfte klar sein, das er über den Brünig ging, da die StEB bzw. LSE ja damals eigenständig war.
LG Armin

Stefan Wohlfahrt 11.9.2025 14:59
Hallo Armin,
da der Zug relativ kurz ist, könnte es sein, dass er als Regionalzug nur bis Giswil fährt, weshalb ich auf deine Destinationsangabe verzichtet habe.
einen lieben Gruss
Stefan

Der Bergsturz von Randa (korrekte Aussprache: Randaa). Drei schwere Bergstürze ereigneten sich 18.April, 21.April und 9.Mai 1991 kurz unterhalb Randa, wobei die Bahnlinie schon am 18.April zerstört wurde. Der horrende Bergsturz vom 9.Mai verschüttete auch einen Weiler und verursachte eine riesige Staubwolke. Juni/Juli folgten dann schwere Zerstörungen und Ueberschwemmungen nach Stürmen. Erstaunlicherweise konnte der Bahnbetrieb schon am 10.August 1991 definitiv wieder aufgenommen, nachdem eine komplett neue, 2860 m lange Strecke gebaut worden war. Diese weist nicht nur eine steile Zahnstangenstrecke (tal-)aufwärts auf, sondern nach dem Scheitelpunkt der neuen Strecke dann auch eine Zahnstangen-Steilrampe wieder abwärts bis zum Bahnhof Randa. Im Bild die beiden "Orion" Triebzüge ABeh8/12 308 und 302. Oben rechts sieht man die Abbruchstelle, von wo die Gesteinsmassen zu Tal donnerten. 30.August 2025 (zum Bild)

Armin Schwarz 6.9.2025 11:59
Hallo Peter,
ganz tolle Bilder von der MGB und der heutigen Dokumentation (wie es 2025 aussieht) über den Bergsturz von Randa, was schon über 30 Jahre her ist. Leider werden diese Ereignisse vor allen in den Alpen durch die Klimaerwärmung immer mehr. Aber über zum Glück investiert man in der Schweiz sehr viel für Sicherungsmaßnahmen der Verkehrswege, was vielen Touristen gar nicht klar ist und sich über höhere Preise beschweren. Aber ehrlich gesagt habe ich mir damals, 34 Jahre jünger auch nicht so die Gedanken darüber gemacht, wie ich es heute tue.

Ich selbst habe im Sommer 1991 noch alleine eine kleine kurze Tour damals mit dem PKW durch die Schweiz unternommen. Auch in Randa vor dem Bergsturz war ich, wenn ich mich recht erinnerte konnte ich mit dem PKW bis Täsch fahren und da ja Pendelzüge oben vorhanden waren, ging es mit einem weiter nach Zermatt. Ich weiß gar nicht ob ich davon noch Bilder habe, aber wenn dann sind es nur sehr wenige, da man nur „analog“ unterwegs war. Da Filme und die Bildentwicklung ins Geld gingen, hat man ja immer sparsam fotografiert.

Danke für eistellen und zeigen der tollen Bilder.

Liebe Grüße
Armin

Peter Ackermann 6.9.2025 21:32
Lieber Armin, danke herzlich für Deine Ausführungen! Es ist wirklich so: Man macht sich keine Gedanken über die enormen Aufwendungen,um solche Bahnen am Laufen zu halten - aber auch nicht über Gefahren, die stets da sind. Was, wenn der Bergsturz gerade beim Passieren eines Zugs sich ereignet hätte? Liebe Grüsse, Peter

Olli 9.9.2025 23:22
Hallo Peter und Armin,

wenn man genau diese Pflege nicht macht, sondern gerade eben Funktionierendes schleifen lässt, dann passieren eben solche Dinge wie bei Riedlingen mit den Triebwagen der BR 612 im Donautal. Gab es früher klare Konzepte, wie ein Einschnitt auszusehen hat, so fehlte hier ein Raum für durch das Wasser heruntergetragene Material. Es war nur sehr wenig Material, das solch heftige Auswirkungen hatte. In den Alpen ist die Reliefenergie um so höher und die Massnahmen um so komplexer, die man für einen stabilen Betrieb braucht. Beispielsweise macht die Berninalinie auch so einige seltsame Schlenker in der Linienführung, weil die Strecke sonst durch Lawinen und Murgänge gefährdet wäre. Auch so manch eine Strasse hat heute ihre altes Trassée nicht mehr. Der Aufwand steigt mit der Reliefenergie des Geländes eben gewaltig an.

Gruss, Olli

Der Tm 106 002 rangiert in Meirigen den KWO MIB Ta 2/2 N° 3 TRUDI in Meiringen auf das Gleis 1 was bedeutet, dass der Akkumulator-Triebwagen nicht alleine fahren kann oder darf. 23. August 2025 (zum Bild)

Armin Schwarz 3.9.2025 18:07
Hallo Stefan,
ein sehr schönes Bild von den beiden.
LG Armin

Olli 3.9.2025 19:38
Hallo Stefan,

die Akkus sind nicht einfach zu pflegen, und wenn man es nicht mit dem nötigen Sachverstand dauerhaft macht, sind sie nicht zu retten. Da die Lok länger abgestellt war, dürfte an dieser Stelle einfach Ende Gelände sein. Da ist ein Dieselmotor doch einfacher in der Handhabung.

Etwa so ähnlich ist es mit der Akkulok Ta 2/2 'Marie' von der Papierfabrik Cham gegangen. Da hatten sich die neuen Besitzer angeblich erst mal verrechnet. Soweit mir zu Ohren gekommen, sei das Problem inzwischen gelöst.

Gruss, Olli

Armin Schwarz 3.9.2025 20:01
Hallo Stefan und Olli
Das dürften noch alte Bleiakkumulatoren sein. Da muss min. wöchentlich bei Wasser geschaut werden, sonst gehen sie kaputt. Und wenn nur einige Zellen kaputt sind, dann fehlt einfach die Leistung. Aber Ersatz (neue) ist immer möglich.
Batteriebetriebene Flurförderzeuge muss man auch ständig pflegen. Die heutige moderne Akkutechnik ist das viel weiter, sprich Wartungsarm oder -frei (bis auf Laden).
Liebe Grüße
Armin

Der von der Brünigbahn beschaffte heutige Tm 106 002 kann seine Ähnlichkeit mit dem normalspurigen Tm der SBB kaum verbergen. Nachdem der Tm 106 002 den Ta 2/2 N° 3 "Trudy" auf Gleis 1 Abgestellt hat, dieselt der Tm 106 002 wieder in Depotareal zurück; allem Anschein nach ist er nicht würdig genug, an der Fahrzeugschau teilzunehmen. 23. August 2025 (zum Bild)

Armin Schwarz 3.9.2025 18:15
Hallo Stefan,
ein sehr schönes Bild von dem heutige Tm 106 002, ex SBB Brünigbahn Tm 2/2 II – 983, den hatte ich 2021 mal vor der Linse.
Siehe:
http://hellertal.startbilder.de/bild/schweiz~dieselloks-schmalspur~tm-22-1000-mm-2/753945/der-modernisierte-refit-schienentraktor-zb-tm.html
mit reichlichen Informationen zu dem Fahrzeug😉

Liebe Grüße
Armin

Am 24.02.2023 treffen sich die GoAhead Bayern-Flirt 3 ET 4.29 und 4.35 im Bahnhof Hergatz (zum Bild)

Armin Schwarz 1.9.2025 13:00
Hallo Horst,
ein tolles Bild von dem Treffen der beiden FLIRT 3 der GoAhead Bayern.
ABER, eine kleine Berichtigung der Kategorie/Einsortierung, dies sind keine FLIRT 3 XL (in der langen Version), es sind normale bzw. kurze FLIRT 3 mit den Nummern 94 80 1428 0xx-x D-GABY (BR 1 428).
Liebe Grüße
Armin

Olli 1.9.2025 22:08
Hallo Armin und Horst, das darf ich sogar als eine Aufforderung an mich verstehen. Innert 10 Jahren hat sich das Triebwagenthema in Deutschland derart verkompliziert, da muss ich zugeben, das Konzept ist nicht mehr tragfähig. Da hat sich durch die vielen Flirt noch eine ganze Menge Bezug zum Thema von IG Schiene Schweiz aufgetürmt. Ich werde es wohl umbauen müssen, wie ich es bei BB eingerichtet habe. Danach sollte die Einsortiererei nicht mehr so kompliziert sein. Insofern geht das wohl eher auf meine Kappe...
Gruss, Olli

Armin Schwarz 2.9.2025 12:39
Hallo Olli,
ja innerhalb der letzten 10 Jahren hat sich das Triebwagenthema in Deutschland sehr verändert, kompliziert und ist vielfältiger geworden. So sind die ersten FLIRT 3 (die SÜWEX 0 149.1) etwas anders als die hier gezeigten 1 429. Da muss man wirklich sehr aufpassen, auch ich, wo man es einsortiert. Aber ein großes Problem ist auch das viele Betreiber nur, wie hier an der Front des Zuges eine Betreibernummer wie ET 4.29 und 4.35 anschreiben. Da muss man im Netz suchen was es ist, wenn man nicht ein Detailbild von der UIC-Nummer hat. Wenn keine Seitenansicht hat kann man noch nicht mal erkennen aus wieviel Teilen der Zug besteht.

Nach Deinem Umbau wir es wohl etwas besser, aber nicht destotrotz bleibt die Einsortierung nicht einfach, da das Thema sehr komplex ist und bleibt. Auch die Stromsysteme, ob AC oder MS, sind ein Thema, so sind z.B. die 1 429er AC und die 2 429er MS Züge. Zudem kommen da noch die neuen Antriebsvarianten, die das Thema auch nicht erleichtern werden. Auch Betreiber und Eigentümer ist noch ein großes Thema, z.B. steht VIAS dran und Eigentümer ist der ZV VRR Eigenbetrieb Fahrzeuge und Infrastruktur (Essen).

Aber zum Glück bei den Triebzügen wie hier beim FLIRT kann man anhand der BR-Nummer noch erkennen was es ist. Dies ist leider bei den vielen VETRON E-Loks leider nicht so, da hätte ich mir gewünscht, dass die Zahl vor der 193 z.B. Stromsystem anzeigt, zumal dem EBA bekannt war das diese unterschiedlich ausgeführt wurden und werden. Vermutlich hatte aber keiner mit einem so großen Erfolg der Loks gerechnet. Dazu kommt noch das ein sehr großer Anteil (auch von ausländischen Betreibern) in Deutschland eingestellt sind.

Übrigens ich habe mich lange gewehrt vor der ersten Zahl der vierstelligen Baureihennummer, aber nun muss ich feststellen das sie wie bei den Triebzügen einen Sinn ergibt.

Liebe Grüße
Armin

Olli 2.9.2025 18:19
Hallo Armin und Horst,

mir geht es genauso. Die vierstelligen Zahlen sind eigentlich in Deutschland maximal dämlich eingerichtet, aber man kommt nicht drumrum. Ich habe daher heute die Konsequenz gezogen und die Kategorien umgestaltet.

Gruss, Olli

Horst Lüdicke 3.9.2025 13:02
Hallo Armin, hallo Olli,
zunächst einmal Dir, Armin, vielen Dank für den Korrekturhinweis.
Ich bemühe mich zwar, die richtige Kategorie zu finden und sehe bei Unsicherheit auch im Netz nach, aber auch das ist nicht immer eine Garantie, dass ich dann richtig liege. Daher bin ich für Hinweise immer dankbar.
Gruß Horst

Armin Schwarz 3.9.2025 15:00
Hallo Horst,
Bitteschön!
Vermutlich warst Du beim einsortieren verrutscht, das ist mir auch schon passiert und später erst aufgefallen. Denn bei den Lizenzbauten war es ja richtig einsortiert.

Nach der richtigen Einsortierung hätte ich auch den Korrekturhinweis (2. Satz) in meinem Kommentar einfach gelöscht, aber zum besseren Verständnis der folgenden Kommentare von Olli und mir lasse ich ihn nun stehen.

Liebe Grüße
Armin

150 Jahre Emmentalbahn. E 3/3 853 der Jura-Simplon und Ed 3/3 3 'Langnau' der Emmentalbahn mit ihrem Sonderzug in ihrem historischen Revier entlang der Emme. Lyssach Schachen, Mai 2025. Man verzeihe mir, dass ich im Folgenden den Fokus unüblicherweise auf die zweite Lok lege. Denn Ed 3/3 Nr. 3 'Langnau' war der grosse Star des Festes, stammt sie mit Baujahr 1881 aus der Nachbestellung der Originalloks aus dem Eröffnungsjahr 1874. Die ebenso beachtenswerte Vorspannlok der JS aus dem Jahr 1890 muss bei der Bedienung der Bremsen aushelfen und kann deswegen unserer Jubilarin nicht den Vortritt lassen. (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 31.8.2025 14:58
Hallo Olli,
ein interessantes Vergleichsbild der beiden Dampfloks.
einen lieben Gruss
Stefan

Olli 31.8.2025 15:20
Hallo Stefan, bei den Fahrten der Ed 3/3 3 'Langnau' habe ich mich tatsächlich ein wenig anders gestellt, als es die ganzen anderen Bahnfreunde im Sinne der klassischen Bahnfotografie gemacht haben. Die standen links und rechts von mir an der Strecke. An der Stelle war mein Glück, dass die Wiese geerntet und ein Betreten ohne Schäden möglich war, sonst hätte ich wie die anderen Fotografen wohl eher die Vorspannlok im Bild gehabt. Den Charakter und das deutlich antikere Design der Lok wollte ich ein wenig einfangen.
Gruss, Olli

Armin Schwarz 31.8.2025 15:43
Hallo Olli,
das sehe ich wie Stefan, ein interessantes Vergleichsbild der beiden Dampfloks. Man deutlich die Unterschiede der E 3/3 und der Ed 3/3 sehen.
Liebe Grüße
Armin

Olli 31.8.2025 23:14
Hallo Armin, ein Dreiachser mit grossen Kuppelrädern ist bereits Anfang des 20. Jahrhunderts aus der Mode. Insofern ist es ein völlig ungewöhnliches Erscheinungsbild, das das hohe Alter der Lok bereits von weitem vermuten lässt.
Gruss, Olli

Endlich wieder einmal ein "echter" Brünig-Bahn-Zug in Meiringen! Die SBB HGe 4/4 I N° 1992 "Giswil" erreicht mit ihrem Extrazug zum Jubiläum "20 Jahre Zentralbahn" den Bahnhof von Meiringen. Die HGe 4/4 I 1992 Lok mit dem typischen SBB-Gesicht, ähnlich einer Ae 6/6 oder Re 4/4 II, wurde zusammen mit der HGe 4/4 1991 "Meiringen" im Jahre 1954 beschafft, um auf der Bergstrecke der Brünigbahn die Deh 4/4 zu entlasten. Die Loks sind so stark, dass sie einerseits den Namen "Muni" bekam, andererseits das Getriebe der Loks den vielen PS nicht ganz gewachsen war. "Muni" bedeutet soviel wie bulliger Stier. 23. August 2025 (zum Bild)

Olli 28.8.2025 19:11
Hallo Stefan, schön dass Du dort warst und den Muni in allen Facetten erwischt hast. Hast Du auch Bilder von den Wagen. Da waren ja einige Schönheiten unterwegs.
Gruss, Olli

Stefan Wohlfahrt 30.8.2025 14:14
Hallo Olli,
Danke für deinen Kommentar.
Neben dem MUNI gab es unter anderem auch noch die TRUDI zu sehen, doch dacävon später.
Leider habe ich den lange Jahre auf de Brünigbahn eingesetzten Deh 4/6 vergeblich gesucht.
Einen lieben Gruß
Stefan

Olli 30.8.2025 22:37
In einem Video http://www.youtube.com/watch?v=SGMXqH8UoSU siehst Du seinen Standort bei Minute 14:16. Es sieht so aus, als wäre er gerade unpässlich...

Stefan Wohlfahrt 31.8.2025 14:55
Danke Olli,
gerade dieser die Brünigbahn vierzig Jahre prägende Triebwagen hätte bestens zum Fest gepasst.
einen lieben Gruss
Stefan

Olli 31.8.2025 15:12
Da hast Du wohl recht, Stefan... aber mit Muni, 2 Dampfloks und den vielen wunderbaren historischen Wagen war durchaus viel Spannendes dabei, das ich leider komplett verpasst habe. Daher freue ich mich auf alle Bilder sehr. Und der Deh 4/6 dürfte erfahrungsgemäss keine extreme Hängepartie werden. Die Bahnfreunde der Brünigbahn sind doch recht aktiv.
Gruss, Olli

Armin Schwarz 31.8.2025 15:38
Gibt es überhaupt noch einen fahrbereiten Deh 4/6 (Deh 120)?
Gruß Armin

Olli 31.8.2025 20:12
Hallo Armin, es gibt offenbar noch 3 Deh 4/6 (909, 912, 914), wobei bei 912 der Zahnradantrieb nicht vorhanden scheint. Alle drei können derzeit nicht eingesetzt werden, sind aber grundsätzlich fahrbereit, wobei 914 wohl eine Revision benötigt. Problem ist momentan der im Mai 2025 aufgelöste Verein zb historic. Hier sind noch nicht alle Formalitäten mit den Nachfolgeverein Meterspur gelöst. Ich würde vermuten, die drei Triebwagen sind grundsätzlich nicht in Gefahr, aber durchaus vorübergehend effektiv lahmgelegt.
Gruss, Olli

Die Schweiz taugliche 185 115-3 (91 80 6185 115-3 D-DB) der DB Cargo Deutschland AG fährt am 21 August 2025 mit einem gemischten Güterzug durch Scheuerfeld/Sieg in Richtung Köln. Die TRAXX F140 AC1 wurde 2003 von der Bombardier Transportation GmbH in Kassel unter der Fabriknummer 33554 gebaut. Man kann es auch an den vier Stromabnehmern erkennen, die Lok hat die Zulassung für Deutschland und die Schweiz (D/CH). (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 24.8.2025 19:08
Hallo Armin,
seit allem Anschein nach die Traktion der Novellis Güterzüge (Sierre - Göttingen - Sierre) wieder auf die SBB übergegangen ist, sind die DB 185 zumindest in der Westschweiz kaum mehr zu sehen.
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 24.8.2025 19:18
Hallo Stefan,
das kann sein, die DB hatte mal diese Leistung.
Einen Tag später konnte ich einen gleichen Güterzug ablichten, nur mit der auch Schweiz tauglichen 185 120-3.
Liebe Grüße
Armin

Olli 25.8.2025 16:52
Hallo Ihr Beiden,

die DB hat in letzter Zeit auffällig wenig Leistungen im Schweizverkehr und Schweiztransit. Einerseits hat die SBB eine ganze Reihe neuer Vectronen in Betrieb genommen, ebenso die BLS. Andererseits taucht im Transitverkehr neu die TXL mit den 7193 verstärkt auf und die WRS sieht man auch häufiger als früher. Da hat sich offenbar das Geschäft deutlich zu Ungunsten der DB verschoben. Seitdem Frau Nikutta bei DB Cargo das Regime führt, scheint der Schweizverkehr völlig aus dem Fokus zu sein. Das mag zwar zum Einen auf den Verstoß gegen das Querfinanzierungsverbot in der EU zurückzuführen sein, dabei musste DB Cargo Federn lassen und SNCF FRET wurde sogar ganz zerschlagen. Aber ich glaube, das ist nicht die ganze Wahrheit. Bei der DB Cargo dürfte es wohl eine ganze Liste destruktiver, quartalsergebnisorientierter Vorstände gegeben haben und das Ergebnis sieht man heute. Dabei hat auch die SBB Cargo Federn lassen müssen, selbst wenn nicht Subjekt von EU-Untersuchungen waren, aber das Prinzip ist das Gleiche. Sprich, Verkehr wandert ab von der Staatsbahn zu anderen Bahnen und vor allem auf die Strasse. Während in Deutschland einfach ein wenig mehr Stau ist und die Brücken noch schneller verschleissen, ist in der Schweiz das Ergebnis auf den Strassen zu sehen. Der neueste Trend sind nicht nur die überforderten Autobahnen A1 und A2, sondern auch stark zunehmend Lastwagen auf kleineren Strassen, auf denen man früher eher selten 40-Tonnern begegnet ist.

Eine Folge davon dürfte auch das Auftauchen der Schweiz-tauglichen 185er nördlich von Mannheim sein.

Gruss, Olli

Armin Schwarz 25.8.2025 19:04
Hallo Olli,
danke für Deine Erläuterung, der ich mich gerne anschließe was vor allen den Straßenverkehr betrifft. Übrigens die TXL setzt mit den neuen 7193 nun auf 40 bestellte eigene Vectron.

Aber die private TXL ist versteckt auch eine Staatsbahn, sie gehört seit Januar 2017 zu 100 Prozent der Mercitalia Logistics S.p.A., einer Tochtergesellschaft der FS - Ferrovie dello Stato Italiane.

Liebe Grüße
Armin

Olli 26.8.2025 23:34
Hallo Armin, einige TXL-Loks tragen auch das Mercitalia-Logo. Noch sehen die Loks alle blitzblank weiss aus mit den Streifen der Tricolore. Die Schwäche der deutschen Staatsbahn hat halt die italienische Staatsbahn nicht lange ungenutzt liegen lassen. Angesichts des EU-strafverordneten Aquise-Moratoriums schlagen da die anderen Bahnen zu. Inzwischen ist auch in Deutschland der DB-Cargo-Marktanteil drastisch gesunken auf 32%. Aquirieren dürfen sie offenbar erst wieder, wenn sie Gewinn schreiben. Noch schlagen -96 Millionen zu Buche. Sonst droht eben die Zerschlagung von DB Cargo. Ob die je nochmal auf die Füsse kommt?
Gruss, Olli

Armin Schwarz 27.8.2025 5:16
Hallo Olli,
ja einige TXL-Loks tragen auch das Mercitalia-Logo, siehe mein Bild. Aber blitzblank weiß ist sie auch nicht mehr😉

Was ist nur aus der deutschen Staatsbahn geworden, früher füllt sie die Staatskasse auf. Uns bleibt nur Hoffnung das sie wieder auf die Füße kommt. Um Gewinn zuschreiben braucht man Umsatz und somit eigentlich auch Aufträge. Daher ist es unverständlich das sie nicht Akquirieren darf.

Gruß Armin

Während im Vordergrund ein Sonnenblumenfeld das Bild ziert, zeigen sich dahinter zwei ICN RBDe 500 als IC 5 auf dem Weg in Richtung Zürich. Im Hintergrund ist Orbe zu erkennen, das beim Bahnbau Lausanne - Yverdon buchstäblich links liegen gelassen wurde. Das Bild entstand zwischen Essert-Pitet und Ependes. 12. Juli 2025 (zum Bild)

Armin Schwarz 24.8.2025 19:19
Einfach nur wunderschön!!!
LG Armin

Olli 31.8.2025 23:32
Mit dem namensgebenden Berg für den Vacherin Mont d'Or rechts im Hintergrund mit der Felswand, somit kann der Blick bis nach Frankreich schweifen. Da hast Du eine schöne Fotostelle für den ICN gesucht.
Gruss, Olli

Stefan Wohlfahrt 1.9.2025 19:12
Hallo Armin, Hallo Olli,
danke für euer Kommentare zu diesem Sommerbild.
einen lieben Gruss
Stefan

Der neue FART ABe 8/16 (UIC 90 85 1105-8) wartet im unterirdischen SSIF Valle Vigezzo Bahnhof als PE 72 47 auf die Abfahrt nach Locarno. 22. August 2025 (zum Bild)

Armin Schwarz 24.8.2025 18:15
Bleibt die Hoffnung das in den neuen Zügen das Platzangebot größer ist und wir das nächste Mal nicht wieder in Domodossola, trotz gültiger Fahrkarte, bleiben müssen.
Liebe Grüße
Armin

Stefan Wohlfahrt 24.8.2025 18:41
Hallo Armin,
ich hatte nicht viel Zeit mir den Zug anzusehen, denke aber so ein Vierteiliger Triebwagenzug bietet doch mehr Platz, als die bisherigen Triebwagen.
einen lieben Gruss
Stefan

Der TransN Be 4/8 32 erreicht als Regionalzug R 15 5675 von Boudry kommend sein Ziel Neuchâtel Place Pury Littorail. 7. August 2025 (zum Bild)

Armin Schwarz 22.8.2025 20:09
Hallo Stefan,
wunderschöne Bilder in Neuchâtel. Das ist an mir vorbeigelaufen, ich war mir nicht bewusst das es unten am See auch noch Gleise bzw. eine Bahn gibt.
Liebe Grüße
Armin

Stefan Wohlfahrt 23.8.2025 15:36
Hallo Armin,
Mir geht's ähnlich, sonst hätte ich nicht erst jetzt Bilder dieser Bahn gezeigt.
Danke für deinen Kommentar.
Einen lieben Gruß
Stefan

Armin Schwarz 24.8.2025 11:11
Noch eine Frage: Warum sind diese Triebzüge unter der Kategorie „Schweiz / Triebzüge | Schmalspur | ältere Bauart ab 1940“ eingeordnet? Ich habe mal nachgeschaut, die wurden doch erst 2004/2008 gebaut.
LG Armin

Stefan Wohlfahrt 24.8.2025 17:22
Hallo Armin,
wie die Zeit vergeht...
Nein im Ernst, hier muss man bei dieser Kategorie wohl nochmals über die Bücher. Danke für den Hinweis.
einen lieben Gruss
Stefan

Der SNCF Régiolis tricourant Z 31535 und ein weiterer erreichen als LEX nach Coppet den Bahnhof von Genève. 20. Aug. 2024 (zum Bild)

Olli 19.8.2025 1:10
Und was wird bei diesen Zügen umgeschaltet, die Fahrleitung auf 25 kV oder der Zug auf 15 kV? Das wäre mal interessant.
Gruss, Olli

Armin Schwarz 19.8.2025 13:03
Bis Genève kann er wohl auch unter 25 kV 50 Hz Wechselstrom fahren, weiter nach Coppet muss er dann auf einen der beiden entsprechenden Stromabnehmer für 15 kV 16,7 Hz ~ wechseln, und so läuft dieser unter dem Schweizer Bahnstrom.
Die Alstom Coradia Polyvalent in der Ausführung elektrische S-Bahn-Züge als Dreisystemfahrzeuge Z 31500, für die Schweiz (Léman Express), besitzen 6 Stromabnehmer, je 2 für 1,5 kV Gleichstrom, 25 kV 50 Hz Wechselstrom und 15 kV 16,7 Hz Wechselstrom.
Bei diesen Dreisystemfahrzeugen muss man nicht mehr die Fahrleitung umstellen.
Liebe Grüße
Armin
PS: Strom kann leider nicht sehen.






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