Die (ex DB) WRS 193 302 (91 80 6193 302-7 D-WRSCH) steht mit einem langen Kesselwagenzug in einige Zeit in Lausanne bevor ihre Fahrt weitergeht. Die Lok hat gemäss der Anschrift eine Zulassung in D, A, CH, I, NL und B. Gleich neben der Kennzeichnung der Länderzulassung stehen die Werte für die Zugsammelschiene angeschrieben: 3000 V , 1500 V, 1500 V 50 Hz und 1000 V 16,7 Hz. Interessant finde ich, dass der über ein Jahrhundert alte Wert 16 2/3 Hz nun mit 16,7 Hz angegeben wird. Leider stand die Lok mit ihrem Zug fotografisch gesehen sehr ungeschickt, was hauptsächlich auf die Länge der Zuges zurückzuführen ist.
5. Januar 2026(zum Bild)
Armin Schwarz 6.1.2026 18:59
Hallo Stefan,
auch wenn die Lok mit ihrem Zug ungeschickt stand, so ist es doch ein ganz wunderbares Bild geworden.
Komisch ist das die DB Cargo nun zu viele Vectron Loks hat und diese wieder verkauft und die DB Fernverkehr wiederum andere Vectron Loks anmietet oder kauft. Da verstehe man noch die DB AG, obwohl es wohl langsam besser werden soll.
Der Wert 16 2/3 Hz hat heute eigentlich immer noch seinen Bestand, aber gerundet lässt sich 16,7 Hz einfacher anschreiben. Mathematisch wäre ja eigentlich 16,66 Periode/Unendlich (letzte 6 mit Überstich) richtiger.
Liebe Grüße
Armin
Olli 6.1.2026 20:14
Hallo Armin und Stefan, 1995 wurde die Sollfrequenz des Bahnstroms um 0,2 Prozent oder 1⁄30 Hz auf exakt 16,7 Hz angehoben. Es hatte wohl bei den Umformern einige Notabschaltungen gegeben, dem man seither durch langsames Durchrotieren der Frequenz Paroli bieten kann. Die Änderung dieser Zahl ist also nicht rein nominell sondern funktionell...
Gruss, Olli
Armin Schwarz 6.1.2026 20:21
Hallo Olli,
danke für die Information. Oft wir ja immer noch 16 2/3 Hz geschrieben….
Liebe Grüße
Armin
Olli 6.1.2026 20:36
Ich wusste auch nur, dass es eine Änderung gab, musste es aber auch selber nachschauen. Definitiv dürfen wir seit 30 Jahren 16,7 Hz korrekt schreiben... Übrigens, auch wenn der Industriestrom heutzutage wohl einen einfacheren Anschluss an die Netze ermöglich, so ist man wohl mit der gedrittelten Frequenz nicht ganz unglücklich, das scheint insgesamt störungsfreier zu laufen. Insbesondere, weil ja ein paar gleichzeitig beschleunigende Züge ein ganzes Netz mal umgehend "leersaufen" können...
Der dreiteilige, 3-System Stadler FLIRT³ Triebzug 550 (94 84 4 040 550-x NL-AN) der Arriva Personenvervoer Nederland steht am 21 Oktober 2025 im Bahnhof Liège Guillemins (Lüttich-Guillemins), als Dreiländerzug / Drielandentrein / Train des trois pays bzw. RE18 / S 43 (LIMAX - Liège-Maastricht-Aachen-Express (Lüttich über Maastricht nach Aachen) zur Abfahrt bereit.
Für den Einsatz in der Provinz Limburg beschaffte die Arriva Nederland 38 Triebzüge des Typs Stadler Flirt 3, die ab 2016 in Betrieb gingen. Zum Einsatz kommen dort 15 zwei- und 13 dreiteilige Fahrzeugkompositionen, sowie 8 dieser dreiteiligen Flirt´s in Mehrsystemausstattung (3-System) die von Arriva NL auf dem grenzüberschreitenden Dreiländerzug zwischen Lüttich über Maastricht nach Aachen eingesetzt werden. Die 8 Mehrsystem-FLIRT wurden 2017 bis 2020 in Dienst gesetzt.
Im Februar 2016 bestellte Arriva Personenvervoer Nederland BV acht dreiteilige FLIRT-Elektrotriebzüge mit Niederflurtechnik bei Stadler. Die Dreisystemzüge können mit 1,5 kV Gleichstrom, 3 kV Gleichstrom und 15 kV Wechselstrom betrieben werden und verkehren im grenzüberschreitenden Regionalverkehr nach Belgien und Deutschland. Die neueste Generation der dreiteiligen FLIRT-Triebzüge ist für eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h ausgelegt. Sie bieten 172 Sitzplätze, davon 12 in der ersten Klasse und 13 Klappsitze. Die Triebzüge verfügen über Luftfederung und breite Einstiegstüren. Dank des Niederfluranteils von 90 Prozent ist der Zugang zu den klimatisierten Zügen einfach, und die optimale Raumausnutzung gewährleistet ausreichend Platz für Kinderwagen und Rollstühle.
Der Dreiländerzug, niederländisch Drielandentrein, französisch train des trois pays oder LIMAX (Akronym aus Liège-Maastricht-Aachen-Express) ist eine Bahnverbindung, die von Arriva Personenvervoer Nederland betrieben wird.Sie verläuft von Aachen Hbf über Herzogenrath (Deutschland), Heerlen, Maastricht (Niederlande) und Visé nach Liège-Guillemins (Belgien).
Seit dem 29. Januar 2019 verkehren die Züge halbstündlich zwischen Maastricht und Heerlen sowie stündlich grenzüberschreitend bis Aachen. Inzwischen wurde der Halbstundentakt durch den zweigleisigen Ausbau zwischen Heerlen und Landgraaf bis Herzogenrath ausgeweitet. Seit Dezember 2023 wird ebenfalls Aachen zwei Mal pro Stunde erreicht, was vorher durch Trassenkonflikte mit dem RE 4 nicht möglich war. Die stündliche Verlängerung der Linie nach Lüttich fand am 30. Juni 2024 statt. Ziel ist, die Verbindung Lüttich–Maastricht–Aachen im 30-Minuten-Takt zu bedienen.
Der FLIRT (Akronym für Flinker Leichter Innovativer Regionaltriebzug) basiert auf dem Stadler GTW. Der Hauptunterschied besteht darin, dass die Antriebseinheiten des FLIRT hinter den Führerständen angeordnet sind (anstatt in einem separaten Triebwagen). Dieser Zugtyp zeichnet sich durch helle und geräumige Innenräume aus, die durch den Einsatz von Jacobs-Drehgestellen in Kombination mit breiten, offenen Übergängen und einem Niederfluraufbau ermöglicht werden. Der Niederfluraufbau, zusammen mit einer ausziehbaren Trittstufe, verbessert die Zugzugbenutzung für Menschen mit körperlichen Einschränkungen. Das geringe Gewicht des Zuges in Verbindung mit hohem Drehmoment macht ihn ideal für Züge mit häufigen und kurzen Haltezeiten.
Konstruktion:
Die FLIRT-Züge bestehen hier drei Wagen, die an den Wagenübergängen von Jacobs-Drehgestellen getragen werden. Der Einsatz von Jacobs-Drehgestellen ermöglicht kurze und breite Wagenübergänge und sorgt so für hohe Transparenz. Daher verfügen diese Züge über breite Wagenübergänge und einen Niederflureinstieg, wie er bei U-Bahnen und Straßenbahnen üblich ist. Die gute Sicht im gesamten Zug, kombiniert mit den Kameras, soll ein Gefühl der Sicherheit vermitteln. Die Bodenhöhe von 780 mm entspricht der der meisten Bahnsteige. Bis zu drei Züge können im Verbund verkehren.
Im Innenraum gibt es keine Trennwände und Türen; lediglich die erste und zweite Klasse sind durch Glastüren und Trennwände voneinander getrennt. Die Züge sind unter anderem mit Klimaanlage, einem Fahrgastinformationssystem mit TFT-Displays und automatischer Ansage, (Sicherheits-)Kameras und einem Notrufsystem ausgestattet, das nach Betätigung der Notbremse einen akustischen Kontakt zum Lokführer ermöglicht.
Interieur/Innenraum:
Fahrgäste haben Zugang zu USB-Ladestationen für mobile Geräte, Steckdosen und kostenlosem WLAN. Die Züge sind zudem mit einem Niederflurzugang, ausziehbaren Trittstufen und einer rollstuhlgerechten Toilette ausgestattet, um das Reisen für Menschen mit körperlichen Einschränkungen zu erleichtern. Diese Toilette verfügt über eine klappbare Wickelauflage. Die Züge bieten Abteile der ersten und zweiten Klasse, einen Salon und einen Fahrradabstellraum. Die Sitze der ersten Klasse (Kiel Match G2) sind grau mit orangefarbenen Kopfstützen. Die Sitze der zweiten Klasse sind blau-kariert mit dunkelblauen Kopfstützen.
Die 3-System-Züge:
Die Züge sind am neuen Arriva-Logo, den Aufklebern unterhalb der Führerstandsfenster mit dem Text „Kofinanziert von der Europäischen Union“ und den Dreiländerzug-Aufklebern erkennbar. Auf Wunsch Belgiens fehlt an den Führerstands Seiten der, sonst bei Arriva übliche, Limburg-Löwen. Die Züge sind primär für den Schnellzugverkehr konzipiert, sie verfügen über drei Türen pro Seite, viele Sitzplätze, wenige Klappsitze und wenige Fahrrad- oder Rollstuhlplätze. Im internationalen Verkehr werden Reiseinformationen auf Niederländisch, Deutsch und Französisch durchgesagt. Im Mittelteil gibt es zwei querangeordnete Sitzbänke.
Die 3-System Stadler FLIRT³ (Baureihe IIImcs) erzeugen ein anderes Geräusch als die reine 1,5 kV- Gleichstrom-Triebzüge (Baureihe II und III). Dieses Geräusch wird durch die Traktionsumrichter verursacht, die es dem Triebzug ermöglichen, mit verschiedenen Spannungen zu arbeiten. Diese Umrichter sind von anderer Bauart und nutzen ebenfalls eine Drei-Phasen-Technologie, was ein leichtes Brummen des Triebzugs verursacht. Bei einer Oberleitungsspannung von 1,5 kV unterscheidet sich dieses Geräusch von dem bei 3 kV und 15 kV. Auch bei 1,5 kV ist ein Brummen hörbar, das von einer Drosselspule auf dem Dach stammt.
Technik der 3-System-Züge:
Die 3-System-Triebzüge verfügen über zwei Stromabnehmer auf dem Mittelwagen, einen für Gleichstrom (1,5 und 3 kV) und einen für Wechselstrom (15 kV). Hinter jedem Führerstand befindet sich ein Stromumrichter (Fabrikat ABB, Type BORDLINE CC1500 MS_15-3-1.5kV_M_1300_070A01), der die Oberleitungsspannung in Drehstrom für die Fahrmotoren umwandelt. Die Umrichter arbeiten mit schnell schaltenden IGBTs; die Schaltfrequenz ist während der Fahrt hörbar. Beide Fahrmotoren (Fabrikat TSA, Type TMF 59-33-4 (600 kW)) eines Drehgestells werden gemeinsam gesteuert. Die Zugkraft der Fahrmotoren wird über ein Zahnradgetriebe mit einem Übersetzungsverhältnis von 1:5,347 auf die Achsen übertragen.
Auslieferung:
Der erste 3-System-Zug (550) wurde am 19. September 2017 über Venlo ausgeliefert. Da ein belgisches Gesetz (von 2014) die Ausstattung neuer Züge im Schienennetz mit dem ETCS-Sicherheitssystem vorschreibt, mussten die IIImcs entsprechend ausgerüstet werden. Dies erfolgte im Zeitraum 2021–2023 bei Stadler Refit in Blerick. Die ersten Testfahrten in Belgien fanden am 1. Juni 2022 statt, die Züge 550 und 555 waren bereits mit ETCS ausgestattet, andere noch nicht. Die endgültige Umrüstung auf ETCS erfolgte 2023, woraufhin Anfang 2024 Testfahrten und die Zulassung für Belgien folgten.
TECHNISCHE DATEN der 3-System Stadler FLIRT³:
Gebaute Anzahl: 8 (dreiteilig)
Nummerierung: 550 bis 557
Hersteller: Stadler Rail
Baujahre: ab 2017
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: Bo'2'2'Bo' (8 Achsen, davon 4 angetrieben)
Länge über Kupplung: 63.200 mm
Fahrzeugbreite: 2.820 mm
Fahrzeughöhe: 4.120 mm
Drehzapfenlabstände: 17.600 mm / 17.500 mm / 17.500 mm / 17.600 mm
Achsabstand im Triebdrehgestell: 2.500 mm
Achsabstand im Laufdrehgestell: 2.700 mm
Treibraddurchmesser: 920 mm (neu)
Laufraddurchmesser: 760 mm (neu) / 690 mm (abgenutzt)
Leergewicht: 121 t
Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h (in NL und B planmäßig 140 km/h) / 160 km/h (in D)
Sitzplätze: 12 in 1. Klasse, 147 der 2. Klasse davon 13 Klappsitze
Stehplätze: 161 (4 Personen/m²)
Bodenhöhe: Niederflur 780 mm (90%), Hochflur 1.180 mm
Türbreite: 1.300 mm
Türen je Längsseite: 3
Leistung am Rad: 3.000 kW
Anfahrzugkraft: 200 kN
Anzahl der Traktionsmotoren: 4 TSA Typ TMF 59-33-4 (600 kW)
Übersetzung: 1 : 5,347
Stromsysteme: 1,5 kV DC, 3,0 kV DC (Gleichstrom) und 15 kV 16,7 Hz AC (Wechselstrom)
Beschleunigung bis 54 km/h: 0,95 m/s²
Verzögerung: 1,15 m/s²
Kupplung: Scharfenberg(zum Bild)
Stefan Wohlfahrt 5.1.2026 18:09
Hallo Armin,
der Zug passt perfekt zum herrlichen Bahnhof von Liège Guillemins.
einen lieben Gruss
Stefan
Armin Schwarz 5.1.2026 18:19
Hallo Stefan,
Dankeschön, ja das habe ich auch so gesehen.
Liebe Grüße
Armin
Olli 18.1.2026 10:57
Wenn ich drüber stolpere, von diesen Zügen müsste ich noch die Übergabe von einem dieser Züge in Konstanz dokumentiert haben. Die sehen schon schick aus. Gruss, Olli
Mit dem Fahrplanwechsel haben SBB RABe 512 die (meisten) SBB RABe 511 auf der RE 33 Strecke Annemasse - Martigny abgelöst. 2031 sollen diese ihrerseits von den neuen Siemens Doppelstockzügen schon wieder verdrängt werden. Das Bild zeigt den RE 33 18418 auf der Fahrt von St-Maurice nach Annemasse kurz nach Villeneuve vor der Kulisse des Château de Chillon.
1. Januar 2026(zum Bild)
Armin Schwarz 5.1.2026 18:18
Wunderschön!!!
LG Armin
Bleibt nur die Hoffnung das das nicht auch noch der Donald „Hitler“ Trump haben will….
Stefan Wohlfahrt 6.1.2026 5:47
Hallo Armin,
Danke für deinen Kommentar. Keine Angst, dieser Ort steht auf der "ich haben will" Liste auf Rang 117 und bis dahin dürfte das Problem auf natürlich Weise gelöst werden
Einen lieben Gruss
Stefan
Neben der RE33 Linie haben die neuen SBB RABe 512 auch die Regionallinie R1 und R2 Grandson - Bex übernommen, welche (im Gegensatz zum Fahrplan 2024/25) durch einen Linenteiltausch mit der R3 und R4 entstand. Im Bild wartet ein SBB RABe 512 als R1 auf seine baldige Abfahrt nach Grandson.
5. Januar 2026(zum Bild)
Armin Schwarz 5.1.2026 18:15
Hallo Stefan,
ein ganz tolles Bild von dem neusten Stadler KISS.
Liebe Grüße
Armin
Der Stadler GTW 2/6 WEBA 109 (95 80 0946 409-9 D-WEBA / 95 80 0646 409-2 D-WEBA / 95 80 0946 909-8 D-WEBA) der Westerwaldbahn des Kreises Altenkirchen GmbH (WEBA), ex HLB VT 509 109, erreicht als RB 97 "Daadetalbahn" von Daaden nach Betzdorf am 03 Juli 2025 den Hp Alsdorf.
Der Dieseltriebzug vom Typ Stadler GTW 2/6 wurde 1999 noch von der DWA in Bautzen (Deutsche Waggonbau AG, heute Bombardier Transportation) unter der Fabriknummer 509/006 gebaut. Der elektrische Teil und die Fahrwerke sind von ADtranz aus der Schweiz. Der Stadler GTW 2/6 wurde an die HLB (Hessische Landesbahn GmbH) geliefert. Im November 2023 ging er an die WEBA.
(zum Bild)
Olli 21.12.2025 0:08
Hallo Armin, super den Triebwagen noch mal im Bild zu sehen.
Gruß, Olli
Armin Schwarz 21.12.2025 12:58
Hallo Olli,
danke es freut mich sehr, dass es Dir gefällt.
Ob dieser GTW auch nun auch nach Tschechien ging ist mir unklar.
Was mir klar ist das die WEBA 2 eigene GTW (646 417 und 646 418) hat, dies sind 2 der 3 früheren ex HellertalBahn Triebwagen. Beide wurden wohl modernisiert und so wurden 2 von der HLB angemietet (VT 509 106 und 109). Die WEBA braucht wegen dem Schülerverkehr immer zwei einsatzfähige Triebwagen. So denke ich das diese Fahrzeuge als Reserve dienen, den VT 509 109 konnte ich noch im November in Betzdorf sehen, den VT 509 106 sogar diesen Monat in Alsdorf.
Gruß Armin
Die MOB HGem 2/2 2501 auf Testfahrt mit dem neuen Schneefräse auf Les Pléiades.
2. Okt. 2019(zum Bild)
Olli 10.12.2025 16:11
Erst jetzt fällt mir auf, warum gehört die Zahnradlok der MOB und nicht MVR?
Gruss, Olli
Stefan Wohlfahrt 10.12.2025 16:33
Hallo Olli, die HGem 2/2 2501 war ursprünglich nicht beschriftet zeigte sich aber ab einem mir nicht bekannten Zeitpunkt als MOB Lok. Der Grund dafür ist mir nicht bekannt.
einen lieben Gruss
Stefan
Armin Schwarz 10.12.2025 19:12
Hallo zusammen,
könnte die Lösung nicht sein das die MOB (Montreux-Berner Oberland-Bahn die betriebsführende der Strecke ist, auch wenn sie im Eigentum der MVR ist.
Gruß Armin
Stefan Wohlfahrt 11.12.2025 9:53
Hallo Armin,
ich denke auch, dass die Rechnungsstellung damit zu tun ha, dass die Lok von der MOB übernommen wurde.
einen lieben Gruss
Stefan
Der damals für die vectus Verkehrsgesellschaft mbH, als vetus VT 123, fahrende VT 526 123 (95 80 0946 423-0 G-HEB / 95 80 0646 423-3 D-HEB / 95 80 0946 923-9 D-HEB) ein Stadler GTW 2/6 der HLB (Hessische Landesbahn GmbH), fährt am 09 Juli 2013 bei Nistertal, als RB 28 "Oberwesterwaldbahn" von Altenkirchen nach Westerburg.
Damals wurde die Linie noch als RB 28 geführt, mit dem Fahrplanwechsel am 14.12.2014 wurde Linie zur RB 90 „Westerwald-Sieg-Bahn“ und zwischen Siegen über Au/Sieg und Altenkirchen nach Limburg/Lahn durchgebunden.
Der GTW 2/6 wurde 2000 von der DWA - Deutsche Waggonbau AG in Bautzen unter der Fabriknummer 526/005 gebaut und an die HLB geliefert. Spätere wurde die Produktion von Stadler in das ehem. Adtranz-Werk Berlin-Pankow verlegt. Im Juni 2001 hat Stadler den Standort zu 100 Prozent übernommen.
Im März 2024 wurde der GTW 2/6 (wie weiter 12 der HLB und 12 der DB AG) nach Tschechien an die Arriva vlaky s.r.o. (Praha-Smíchov), ein Tochterunternehmen der Arriva Transport Česká Republika a.s., verkauft. Dort ist er nun als 848 423-0 (95 54 5848 423-0 CZ-ARR) im Einsatz.
(zum Bild)
Stefan Wohlfahrt 30.11.2025 19:20
Hallo Armin,
ein schönes Archivbild, und erst noch digital - hier merkt man wie die Zeit vergeht...
einen lieben Gruss
Stefan
Armin Schwarz 30.11.2025 20:49
Hallo Stefan,
danke es freut mich sehr, dass es Dir gefällt.
Ja die Zeit vergeht sehr schnell. Durch Dein Bild vom CFL Z2 von 2013 war ich mal ins Archiv gegangen und musste mit erschrecken feststellen wie viel unveröffentlichte Bilder in 2013 noch schlummern, die ich noch nicht mal bearbeitet hatte.
Aber zum Glück war ich schon seit 2011 bei BB und hatte bis 2013 einiges dazugelernt, so kann ich noch einige Bilder aus 2013 zeige.
Liebe Grüße
Armin
Olli 1.12.2025 17:42
Die HLB-GTW sind tatsächlich schon Geschichte. Eine Generation Fahrzeuge, die nur für 15-18 Jahre designt war. Die sind jetzt abgelaufen. Auch für die zahlreichen Thurbo-GTW tickt langsam aber sicher die Uhr. Während man mit den Thurbozügen auf den gepflegten Gleisen sehr angenehm fährt, so hatten die HLB-Züge ein anderes Schicksal. Auf so manchem Gleis schüttelte es die Züge ungemütlich durcheinander, wobei das GTW-Konzept mit Triebcontainer als Quasijakobsdrehgestell nichts verbessert hat. Beispielsweise waren auf der Strecke Friedrichsdorf - Friedberg noch die Schienenstöße vorhanden, ebenso war Frankenberg - Korbach mit einer ungesunde Gleislage versehen.
Jedenfall präsentiert sich der Zug ganz nett oben auf dem Catwalk...
Gruss, Olli
Armin Schwarz 1.12.2025 20:02
Hallo Olli,
so ganz sind die HLB-GTW noch nicht Geschichte, zwei der ex HLB der Hellertalbahn sind bei der Westerwaldbahn (WEBA) erhalten geblieben und fahren in neuer Farbgebung als Daadetalbahn die Verbindung Betzdorf – Daaden.
Auf der Hellertal hatte sich die GTW bewährt, einzig als unangenehm empfand ich die deutlich hörbaren Motorgeräusche.
Nun fahren aber nach 25 Jahren in Deutschland, jedenfalls 25 GTW (13 HLB und 12 DB) weitere Jahre in Tschechien.
Aber hier auf der "Oberwesterwaldbahn" sind sie nun Geschichte, und nun wird dort, auch wenn ohne Oberleitung, teilweise rein elektrisch gefahren. Die neuen Siemens MIRO B (batterie-elektrisch) bewähren sich wohl gut.
Der Jurasüdfuss-Nebel ist wirklich verdriesslich, besonders, wenn er sogar in die Juratäler schleicht...
In der Klus ist die Re 456 095 mit drei 1.Klasse ex DB / heute "Swiss Train Bleu" Wagen und weiteren vom Nebe verborgenen Fahrzeugen abgestellt.
Ganz links im Bild die auf dieser Seite bereits angesprochene "Fotografenkanzel" zu sehen.
8. Nov. 2025
(zum Bild)
Armin Schwarz 30.11.2025 20:52
Wobei der Jurasüdfuss-Nebel bringt aber auch ganz wunderbare Bilder hervor.
Aber richtig für Details wär Sonnenschein von der richtigen Seite von vorteil.
Liebe Grüße
Armin
Stefan Wohlfahrt 17.12.2025 15:46
Hallo Armin,
ich bin ganz deiner Meinung, Nebel birgt schon seine Reize in sich. Da ich aber in Grenchen in meiner Kind- und Jungendzeit mehr als genug Nebel erlebet, habe ich heute eine gewisse Abneigung gegen dieses meiner Meinung nach unnötige Wetter-Phänomen.
einen lieben Gruss
Stefan
Mein erstes Konstanzer Date mit einer Blondine und ihrem Anhang.
Weil die Blondine 103 113 wirklich hübsch ist, noch ein Bild aus einem anderen Winkel. Offensichtlich faszinierte die Lok die meisten Menschen auf dem Bahnsteig. Nicht nur, weil sie dauerhaft heftig Wind machte. Die Aufmerksamkeit vieler Handys war ihr sicher. Es gab wohl keinen unbeobachteten Moment für die nicht mehr ganz junge Dame. Konstanz, November 2025.(zum Bild)
Armin Schwarz 30.11.2025 18:52
Das Konstanzer Date hat sich aber gelohnt...;-)
Liebe Grüße
Armin
Stefan Wohlfahrt 30.11.2025 19:13
Und das bei schönstem Wetter! Herrlich.
einen lieben Gruss
Stefan
Olli 1.12.2025 17:46
Da ich ja sonst fast grundsätzlich, wenn etwas läuft, an anderem Ort weile, hat es mich sehr gefreut, endlich meine 103 hier zu schnappen. Zumal noch der ausgesuchte Museumswagenpark dazukam, der mir nunmehr ein Update der Wagenkategorien ermöglichte.
Gruß, Olli
Ein ehemaliger Schweizer nun in Oberösterreich:
Der Schmalspur-Elektro-Triebwagen 23 112 ET B4 „Gmunden“ (Arbeitstriebwagen) der Stern & Hafferl Verkehrsgesellschaft m.b.H. (StH), Lokalbahn Gmunden–Vorchdorf, steht am 04 April 025 beim Bahnhof Vorchdorf-Eggenberg. Der ET ist der ehemalige Schweizer ET WSB Be 4/4 8 der Wynental- und Suhrentalbahn, wie der WSB Nr. 7, wurde dieser 1954 von der SWS (Schweizerische Wagons- und Aufzügefabrik AG in Schlieren-Zürich) gebaut. Die Elektrotriebwagen wurden 1998/99 nach Österreich an die Stern & Hafferl Verkehrsgesellschaft verkauft.
TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.000 mm (Meterspur)
Achsformel: Bo' Bo'
Länge: 17.150 mm
Drehzapfenabstand: 11.450 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Dienstgewicht: 28.000 kg
Dauerleistung: 376 kW
Raddurchmesser: 770 mm (neu)
Stromsystem: 750 V DC (=)
Stromübertragung: Oberleitung
Anzahl der Fahrmotoren: 4
Sitzplätze: 48
Die Lokalbahn Gmunden–Vorchdorf, ehemals Traunseebahn, ist eine meterspurige Lokalbahn in Oberösterreich. 2018 wurde die Strecke mit der Straßenbahn Gmunden verbunden. Seitdem verkehren die Züge unter dem Markennamen Traunseetram durchgehend zwischen Gmunden Bahnhof und dem Bahnhof Vorchdorf-Eggenberg.
Die Lokalbahn wird mit 750 Volt Gleichstrom betrieben. Sie befindet sich im Besitz der am 27. April 1912 gegründeten Lokalbahn Gmunden-Vorchdorf AG. Der Betrieb wird von Stern & Hafferl Verkehrsgesellschaft m.b.H. geführt, jenem Unternehmen, das für die Bauführung verantwortlich war und das im Rahmen der Linienplanung die Absicht verfolgte, in den von der Bahn berührten Ortschaften (sowie auch in Altaussee) elektrische Lichtanlagen einzuführen und zwei nächstgelegenen Wirtschaftsunternehmen auch Arbeitsstrom zur Verfügung zu stellen. (zum Bild)
der WSB Be 4/4 N° 8 ist kaum mehr wieder zu erkennen, obwohl sich auf den ersten Blick optisch die Änderungen nur auf die Farbgebung beschränken.
Bilder des Be 4/4 N° l8 der WSB gibt es auf dieser Seite zu sehen.
einen lieben Gruss
Stefan
Armin Schwarz 26.11.2025 21:53
Hallo Stefan,
danke für Deine Kommentar. Ja ich weiß das es Bilder des Be 4/4 N° l8 der WSB auf dieser Seite zu sehen sind, die hast Du nach meinem ersten Bild (von der anderen Seite) von dem Triebwagen rausgesucht und hochgeladen.
Liebe Grüße
Armin
Die an die SBB Cargo International AG vermietete Siemens Vectron MS – 6193 047 (91 80 6193 047-8 D-DISPO) der Beacon Rail Capital Europe GmbH (München) fährt am 21 November 2025 durch Kirchen/Sieg in Richtung Siegen. Leider war wegen der tiefstehenden Sonne kein Bild in der anderen Richtung möglich.
Die Siemens Vectron MS wurde in der Variante A39 wurde 2025 von Siemens in München-Allach unter der Fabriknummer 23869 gebaut. Nach der Farbe der Lok zu urteilen war die Lok vermutlich für einen anderen Schweizer Kunden bzw. Mieter vorgesehen.
Diese Vectron Lokomotive ist als MS – Lokomotive (Mehrsystemlok) mit 6.400 kW Leistung und 160 km/h Höchstgeschwindigkeit konzipiert. Hier in der Version MS A39 hat sie die Zulassungen für Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien, Niederlande und Belgien (D/A/CH/I/NL/B). Die SIEMENS Vectron MS der Version A 39 besitzt die Zugsicherungssysteme ETCS BaseLine 3, sowie
für Deutschland (PZB90 / LZB80 (CIR-ELKE I)),
für Österreich (ETCS Level 1 mit Euroloop, ETCS Level 2, PZB90 / LZB80),
für die Schweiz (ETCS Level 2, ZUB262ct, INTEGRA)
für Italien (SCMT)
für die Niederlande (ETCS Level 1, ETCS Level 2, ATB-EGvV)
und für Belgien (ETCS L1, ETCS L2, TBL1+)(zum Bild)
Olli 21.11.2025 20:37
Interessant, was da alles noch inkognito für die SBBCI läuft...
Gruss, Olli
Armin Schwarz 22.11.2025 11:57
Ja richtig, mich hat aber eher die Farbgebung der Beacon Rail Lok überrascht, denn entweder sind die Loks schwarz oder haben die Lackierung/Beklebung der Mieter.
Gruß Armin
Olli 23.11.2025 21:27
Verkehrsrot ist auch unter den Beacon-Loks vertreten... und dann wäre da noch die blassrosa-graue Lok...
Gruss, Olli
Da der neuen TMR /SNCF Beh 4/8 92 / 983 (UIC 90 85 838 0892-2) in Finhaut sich noch ein paar Minuten Zeit lies bevor er nach Salvan abfuhr, konnte ich den im Sonnenlicht stehenden Triebzug aus verschiedenen Perspektiven fotografieren, soweit dies der Zugang zuliess.
19. November 2025 (zum Bild)
Armin Schwarz 19.11.2025 19:46
Hallo Stefan,
wunderbare Bilder von dem nun selbstfahrenden neuen TMR /SNCF Beh 4/8 92 / 983 (UIC 90 85 838 0892-2). Gibt es auch schon Buchstaben hinter der Nummer wie CH-TMR oder CH-SNCF?
Liebe Grüße
Armin
Stefan Wohlfahrt 20.11.2025 15:42
Hallo Armin,
danke für deinen Kommentar. Einigen Angaben auf dem Zug waren noch mit "XX" bezeichnet, Buchstaben hinter der "UIC" Nummern jedoch waren noch keine vorhanden.
einen lieben Gruss
Stefan
Die noch an die TXL - TX Logistik AG (Troisdorf) vermietete Siemens Vectron AC 193 203 (91 80 6193 203-7 D-ELOC) „HIDDEN CHAMPION“ (englisch für heimliche Gewinner oder unbekannte Weltmarktführer) der ELL Austria GmbH (European Locomotive Leasing, Wien), fährt am 13 November 2025 mit einem leeren Taschenwagenzug durch Betzdorf/Sieg in Richtung Siegen. Der Mieter TXL setzt nun auf eigene Vectron Loks, es wurden 40 modernen Vectron-Lokomotiven bei Siemens Mobility bestellt.
Die Siemens Vectron AC wurde 2014 von Siemens Mobility GmbH in München-Allach unter der Fabriknummer 21923 gebaut und an die der European Locomotive Leasing (Wien) geliefert. Diese Vectron Lokomotive ist als AC – Lokomotive (Wechselstrom Lok) in der Variante B01 mit 6.400 kW konzipiert und zugelassen für Deutschland und Österreich. So besitzt sie die Zugsicherungssysteme ETCS BaseLine 3, sowie für Deutschland PZB90 / LZB80 (CIR-ELKE I) und für Österreich (ETCS Level 1 mit Euroloop, ETCS Level 2, PZB90 / LZB80. (zum Bild)
Stefan Wohlfahrt 16.11.2025 14:03
Hallo Armin,
ein schönes Bild der bunten Lok mit dem für mich überraschenden, recht bescheidenen "Dachgarten".
einen lieben Gruss
Stefan
Armin Schwarz 16.11.2025 20:49
Hallo Stefan,
es freut mich sehr, dass Dir das Bild gefällt. Denn bei diesem Bild hatte ich meine Probleme mit der Bildverzerrung wegen dem Blick von der Brücke, daher hatte ich bewusst auf ein Entzerren verzichtet.
Ja der sehr bescheide und übersichtliche "Dachgarten", der ergibt sich aus der Variante B01 als reine AC-Lok. Da die Lok ja nur für Deutschland und Österreich zugelassen ist und in beiden Ländern mit dem selbem Stromabnehmer gefahren wird, braucht es auch nur zwei gleiche breite Stromabnehmer.
Liebe Grüße
Armin
Olli 19.11.2025 18:48
Gerade kleine Probleme mit Bildverzerrung, die das Auge beschäftigen aber nicht ablenken, schaffen durchaus Spannung. Bei diesem Bild gibt es offenbar kein Richtig oder Falsch. Denn nichts stimmt, aber nicht wegen der Kamerahaltung sondern der Geometrie da draussen... Das schafft zusätzliche Spannung ins Bild und schon ist ein Vectron ein spannendes Objekt... Solche Bilder wissen am Ende sogar gut zu gefallen und schaffen eine Handschrift des Fotografen...
Aus aktuellem Anlass: 411 070 "Penzlau" bestreitet heute die letzte planmäßige Fahrt eines ICE-T von Konstanz aus. Hier auf der Rheinbrücke. Konstanz, November 2025.(zum Bild)
Armin Schwarz 9.11.2025 11:57
Hallo Olli,
tolle Bilder von dem ICE-T der nach bald 30 Jahren wohl auch ein Auslaufmodell ist. Ich hoffe aber sehr das nach den Bauarbeiten auf der Schwarzwaldbahn wieder ICE bis Konstanz fahren werden.
Liebe Grüße
Armin
solange der Schwarzwaldbahn keine Trassen streitig gemacht werden, ist der launische Fernverkehrszüge herzlich willkommen. Was nicht mehr passieren darf, dass sie Trassen reservieren und die dann nicht fahren, wie es noch bis Anfang der 2010er Jahre der Fall war. Vielleicht zwingt die neue Bahnchefin den Fernverkehr wieder zu professioneller Arbeit, die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Bei diesem Zug wäre eine Verlängerung bis St. Gallen sicher auch nicht falsch, mal abgesehen davon, dass die Schweizausrüstung längst stillgelegt ist. Diese Züge waren dieses Jahr wegen ständiger Sperrungen eigentlich im Dauerausfall. Dieses Jahr hatte ich keinen einzigen Zug mit eigenen Augen gesehen, deswegen musste der Wecker mal am Sonntag seinen Dienst tun, damit ich ihn wenigstens einmal vor die Linse bekomme... ;-) ...
Ja, solange man nicht in der Region auf den Zug angewiesen, ist er natürlich für den Fotografen eine nette Abwechslung. Und im Gegensatz zu den ICE-T fallen die gleichalten ICN in der Schweiz in den Jungbrunnen, welchen Unterschied ein wenig Pflege ausmacht...
SBB EC-Großraum-Reisezugwagen (EC-Wagen) der ersten Wagenklasse 61 85 10-90 249-6 CH-SBB der Gattung Apm 1090, eingereiht als Wagen Nr. 264 in den EC 7 (Hamburg-Altona - Köln - Mainz - Basel SBB) [ehem. weiter über Bern nach Interlaken Ost], am 21 Oktober 2025 beim Hauptbahnhof Köln.
Der Wagen wurde 1993 von Schindler Waggon AG (SWP) gebaut, die Drehgestelle sind von SIG.
Die Drehgestelle gehören zur Familie der bei den EW IV und bei den neuen Pendelzügen (NPZ) bewährten Bauart. Sie entstammen dem Baukastensystem der Firma SIG - Schweizerische Industriegesellschaft in Neuhausen und sind in der Primär- und Sekundärstufe mit FlexicoiI-Schraubenfedern ausgerüstet, besitzen Magnetschienenbremsen und Schlingerdämpfer. Die Lasttraverse dient als einzige mechanische Verbindung zum Wagenkasten. Hohe Laufruhe und volle Sicherheit sind bis 200 km/h gewährleistet.(zum Bild)
Olli 9.11.2025 10:55
Der Zug mit traditioneller Lok-Wagen-Komposition liegt wohl in seinen letzten Zügen. Schön, dass Du ihn nochmal fernab seiner Heimat zeigst.
Gruss, Olli
Armin Schwarz 9.11.2025 11:47
Hallo Olli,
das wäre sehr schade. Aber warum lässt die SBB diese Wagen in den DB Werken Wittenberge und Neumünster noch modernisieren.
Sei es wie es ist oder kommt, das ist leider der Wandel der Zeit. Lok bespannte Züge werden leider immer weniger. Aber bald sollen ja sogar die italienischen Frecciarossa 1000 (Roter Pfeil) in Form der neuen Mehrsystem ETR 410 über die Schweiz nach Deutschland fahren und sogar weiter nach Belgien und in die Niederlande. Wird aber noch min. 2 Jahre dauern. Diese werden wohl auch eher die Schnellfahrstrecke Frankfurt am Main – Köln schaffen. Thalys hatte die Verbindung auch mal geplant, mussten den Plan aber verwerfen da die Thalys PBKA nicht die nötige Kraft, für die starke Steigungen unter 15 kV Wechselspannung mit Höchstgeschwindigkeit zu befahren hatten. Bei den ETR 410 ist die Leitung unter 15 kV 16,7 Hz~ mit 6.900 kW auch geringer, als unter 25 kV 50 Hz~ mit 9.800 kW, aber sie schaffen dann immer noch 300 km/h.
Bleibt uns einfach nur abzuwarten was sich noch weiter alles in der Bahnwelt verändert. Gestern erst habe ich das erste Bild einer Lok (Vectron 193 347 der DB Cargo) gesehen, die nun auf bestimmten Strecken ohne Lokführer fahren kann.
die EW IV stammen aus den 1980er Jahren. Da werden nur noch die neueren Wagen aufgearbeitet. In Kaiseraugst etc. tauchen immer mehr Wagen auf, teilweise wurde auch die Höchstgeschwindigkeit runtergesetzt, so dass sie nicht mehr auf der Rennbahn nach Bern ihren Dienst machen können. Prinzipiell können die EC-Wagen auch im Inland Dienst tun und ersetzen daher zunehmend EW IV, da eine grosse Serie erst nach den EW IV gebaut wurde. Deswegen geht es wohl in die Inlandsdienst. Einen grösseren Bestand an einstöckigen Fahrzeugen müssen die SBB ja behalten, da für die Re 460 gar nicht genügend Bahn2000-Wagen vorhanden sind. Die bald fertig ausgelieferten 60 RABe 512 für den Fernverkehr sind mittlerweile auch schon wieder vom Betrieb geschluckt und können nur teilweise ältere Züge ersetzen.
Eine Änderung kann man jedoch zunehmend erkennen, die Verstärkermodule für die langen Züge zur HVZ werden zunehmen nicht einfach vor den Zug gestellt, sondern fahren mit einer zusätzlichen Re 460 vor den Zug. Somit sieht man immer häufiger Doppeltraktionen, die wie die Re 450 der S-Bahn gereiht sind.
Nachdem die SNCF C 20155 UIC N° 97 85 1 932-0 (ex SBB Ee 3/3 II 1615, ex SNCF C 20155) ihr Manöver in Balsthal erledigt hatte, bereitet sich die Lok für die angekündigten Führerstandfahrten zum Bahnhof Klus und zurück vor. Dabei konnte in einem ruhigen Moment die schöne Lok in Balsthal quer über die Gleise hinweg fotografiert werden.
8. Nov. 2025(zum Bild)
Armin Schwarz 8.11.2025 17:18
Hallo Stefan,
was für ein wunderschönes Bild und tolle Perspektive von der Ee 3/3 II.
Aber die ist dem Verein C-20155 in Biel-Benken (CH).
Liebe Grüße
Armin
Olli 9.11.2025 10:53
Hallo Armin, es ist der gleiche Verein, nur haben sie sich entsprechend der Rückverwandlung in eine französische Lok folgerichtig umbenannt. Die zweite Metamorphose der schönen Rangierlok... ;-)
Gruss, Olli
Es ist 13:16 in La Sagne; der ABe 4/8 N° 9 von Les Ponts de Martel nach La Chaux de Fonds ist angekommen und in wenigen Augenblicken gibt es hier interessantes zu beobachten...
28. Okt. 2024(zum Bild)
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