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Ein Dampfzug der Museumsbahn Blonay-Chamby, steht am 27.05.2012 im Bahnhof Blonay zur Abfahrt nach Vevey bereit.

(ID 719583)




Ein Dampfzug der Museumsbahn Blonay-Chamby, steht am 27.05.2012 im Bahnhof Blonay zur Abfahrt nach Vevey bereit. Vorne die HG 3/4 Zahnraddampflok B.F.D.  N° 3  (Brig–Furka–Disentis-Bahn), Der Zug bestand aus der HG 3/4 Zahnraddampflok B.F.D.  N° 3  (Brig–Furka–Disentis-Bahn), dem Plattformwagen SBB Brünig C4 811, den beiden 2-achsern  BERNINA  Salonwagen As 2 und Abteilwagen RhB  AB 121, sowie dem kurzen Holzkasten-Vierachser der Anfangszeit MOB C4 45.

Hier im Vordergrund (als Hauptmotiv) der 2-achsige 1. u. 2. Klasse Abteilwagen ex RhB  AB 121, der Museumsbahn Blonay-Chamby. Ein ehemals luxuriöser Wagen für die Albulabahn (mit 4 Abteilen und WC), erkennbar an der originellen Fenstereinteilung. 

Der Wagen wurde 1903 bei SIG (Schweizerische Industrie-Gesellschaft) für die Eröffnung der Albulabahn gebaut.  Mit Eröffnung der Albulabahn der Rhätischen Eisenbahnen, gab es nun eine direkte Verbindung von Chur nach Saint-Moritz und das Oberengadin. Über zwanzig Wagen ähnlich diesem AB 121 wurden in Betrieb genommen. Ausgestattet mit elektrischer Beleuchtung, ein Luxus zu einer Zeit, in der noch kein Strom in die Haushalte gelangt ist. Die Wagen haben einen Seitengang, Toiletten und geschlossene Abteile, so boten die RhB ihren Passagieren einen Komfort, der den der großen Bahn würdig war. Dies schätzen insbesondere britische Gäste, an Bord des  Engadin Express , für die alles getan wurde um sie zu den in St. Moritz erbaute luxuriösen Paläste zu befördern. Dank ihnen hat die gesamte Region Oberengadin den internationalen Ruhm erlangt.

Der AB 121 wurde bis Ende der 1960er Jahre von der RhB verwendet und 1972 an Blonay-Chamby verkauft. Seit 2005 hat der Wagen wieder seinen früheren Glanz, dank vieler Arbeitsstunden der Freiwilligen des Museums zurück.

TECHNISCHE DATEN:
Baujahr: 1903 (für Eröffnung Albulabahn)
Hersteller: SIG
Spurweite: 1.000 mm
Anzahl der Achsen: 2
Länge über Kupplung: 10.440 mm
Achsabstand: 5.000 mm
Laufraddurchmesser: 750 mm (neu)
Sitzplätze: 24 (je 12 in der 1. Und 2. Klasse)
zulässige Geschwindigkeit: 60 km/h
Leergewicht: 9.900 kg


Ein Dampfzug der Museumsbahn Blonay-Chamby, steht am 27.05.2012 im Bahnhof Blonay zur Abfahrt nach Vevey bereit. Vorne die HG 3/4 Zahnraddampflok B.F.D. N° 3 (Brig–Furka–Disentis-Bahn), Der Zug bestand aus der HG 3/4 Zahnraddampflok B.F.D. N° 3 (Brig–Furka–Disentis-Bahn), dem Plattformwagen SBB Brünig C4 811, den beiden 2-achsern "BERNINA" Salonwagen As 2 und Abteilwagen RhB AB 121, sowie dem kurzen Holzkasten-Vierachser der Anfangszeit MOB C4 45.

Hier im Vordergrund (als Hauptmotiv) der 2-achsige 1. u. 2. Klasse Abteilwagen ex RhB AB 121, der Museumsbahn Blonay-Chamby. Ein ehemals luxuriöser Wagen für die Albulabahn (mit 4 Abteilen und WC), erkennbar an der originellen Fenstereinteilung.

Der Wagen wurde 1903 bei SIG (Schweizerische Industrie-Gesellschaft) für die Eröffnung der Albulabahn gebaut. Mit Eröffnung der Albulabahn der Rhätischen Eisenbahnen, gab es nun eine direkte Verbindung von Chur nach Saint-Moritz und das Oberengadin. Über zwanzig Wagen ähnlich diesem AB 121 wurden in Betrieb genommen. Ausgestattet mit elektrischer Beleuchtung, ein Luxus zu einer Zeit, in der noch kein Strom in die Haushalte gelangt ist. Die Wagen haben einen Seitengang, Toiletten und geschlossene Abteile, so boten die RhB ihren Passagieren einen Komfort, der den der großen Bahn würdig war. Dies schätzen insbesondere britische Gäste, an Bord des "Engadin Express", für die alles getan wurde um sie zu den in St. Moritz erbaute luxuriösen Paläste zu befördern. Dank ihnen hat die gesamte Region Oberengadin den internationalen Ruhm erlangt.

Der AB 121 wurde bis Ende der 1960er Jahre von der RhB verwendet und 1972 an Blonay-Chamby verkauft. Seit 2005 hat der Wagen wieder seinen früheren Glanz, dank vieler Arbeitsstunden der Freiwilligen des Museums zurück.

TECHNISCHE DATEN:
Baujahr: 1903 (für Eröffnung Albulabahn)
Hersteller: SIG
Spurweite: 1.000 mm
Anzahl der Achsen: 2
Länge über Kupplung: 10.440 mm
Achsabstand: 5.000 mm
Laufraddurchmesser: 750 mm (neu)
Sitzplätze: 24 (je 12 in der 1. Und 2. Klasse)
zulässige Geschwindigkeit: 60 km/h
Leergewicht: 9.900 kg

Armin Schwarz 20.11.2020, 578 Aufrufe, 0 Kommentare

EXIF: Canon Canon EOS 1000D, Datum 2012:05:27 09:39:41, Belichtungsdauer: 1/320, Blende: 11/1, ISO400, Brennweite: 22/1

0 Kommentare, Alle Kommentare
Wie bereits bei anderen Bilder der aus der Bretagne stammenden Dm 2/2 N° 3  Biniou  erwähnt, kann die Draisine ortsunabhängig gedreht oder sogar von der Strecken genommen werden, um z. B. planmässige Züge vorbei zu lassen. 
Während für das   von der Strecken nehmen  wohl ein geeigneter Platz zum Abstellen des Binou vorhanden sein muss, zeigt sich das Drehen weitaus einfacher, aber wie die folgenden Bilder zeigen muss jeder Handgriff sitzen und das Drehen erfordert recht viel Geschick und Kraft. 
Hier wird gerade die  Drescheibe  des Biniou aufgebaut. Alle Teile werden auf der Dm 2/2 N° mitgeführt. 
Das Bild entstand in Blonay. 

7. September 2024
Wie bereits bei anderen Bilder der aus der Bretagne stammenden Dm 2/2 N° 3 "Biniou" erwähnt, kann die Draisine ortsunabhängig gedreht oder sogar von der Strecken genommen werden, um z. B. planmässige Züge vorbei zu lassen. Während für das " von der Strecken nehmen" wohl ein geeigneter Platz zum Abstellen des Binou vorhanden sein muss, zeigt sich das Drehen weitaus einfacher, aber wie die folgenden Bilder zeigen muss jeder Handgriff sitzen und das Drehen erfordert recht viel Geschick und Kraft. Hier wird gerade die "Drescheibe" des Biniou aufgebaut. Alle Teile werden auf der Dm 2/2 N° mitgeführt. Das Bild entstand in Blonay. 7. September 2024
Stefan Wohlfahrt

Noch wenige Zentimeter und das Biniou befindet sich auf seiner eigenen  Drehscheibe  und kann dann gedreht werden. 

7. September 2024
Noch wenige Zentimeter und das Biniou befindet sich auf seiner eigenen "Drehscheibe" und kann dann gedreht werden. 7. September 2024
Stefan Wohlfahrt

Der schwierigste Teil: Die Drehung des Dm 2/2 N° 3. Da die Drehung der  Drehscheibe  auf einer Kugel verläuft, ist unter körperlicher Anstrengung neben dem eigentlichen Drehen darauf zu achten, das das Biniou sich mehr ober weniger in der Horizontale befindet. Die Bilder zeigen, wie anstrengend die Drehung des kleinen, aber doch nicht ganz so leichten Dm 2/2 ist.
An dieser Stelle ein grossen M E R C I für die Demonstration, welche die Blonay Chamby Bahn mit dem Dm 2/2 N° 3 hier bot! 

7. September 2024
Der schwierigste Teil: Die Drehung des Dm 2/2 N° 3. Da die Drehung der "Drehscheibe" auf einer Kugel verläuft, ist unter körperlicher Anstrengung neben dem eigentlichen Drehen darauf zu achten, das das Biniou sich mehr ober weniger in der Horizontale befindet. Die Bilder zeigen, wie anstrengend die Drehung des kleinen, aber doch nicht ganz so leichten Dm 2/2 ist. An dieser Stelle ein grossen M E R C I für die Demonstration, welche die Blonay Chamby Bahn mit dem Dm 2/2 N° 3 hier bot! 7. September 2024
Stefan Wohlfahrt

Geschafft! Der Dm 2/2 N° 3 ist gedreht. Nun muss die  Drescheibe  noch arretiert werden und dann kann das Biniou wieder auf die Gleise zurückkehren. 
Das Bild entstand in Blonay.

7. September 2024
Geschafft! Der Dm 2/2 N° 3 ist gedreht. Nun muss die "Drescheibe" noch arretiert werden und dann kann das Biniou wieder auf die Gleise zurückkehren. Das Bild entstand in Blonay. 7. September 2024
Stefan Wohlfahrt






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