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Kommentare zu Bildern



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Die (ex DB) WRS 193 302 (91 80 6193 302-7 D-WRSCH) steht mit einem langen Kesselwagenzug in einige Zeit in Lausanne bevor ihre Fahrt weitergeht. Die Lok hat gemäss der Anschrift eine Zulassung in D, A, CH, I, NL und B. Gleich neben der Kennzeichnung der Länderzulassung stehen die Werte für die Zugsammelschiene angeschrieben: 3000 V , 1500 V, 1500 V 50 Hz und 1000 V 16,7 Hz. Interessant finde ich, dass der über ein Jahrhundert alte Wert 16 2/3 Hz nun mit 16,7 Hz angegeben wird. Leider stand die Lok mit ihrem Zug fotografisch gesehen sehr ungeschickt, was hauptsächlich auf die Länge der Zuges zurückzuführen ist. 5. Januar 2026 (zum Bild)

Armin Schwarz 6.1.2026 18:59
Hallo Stefan,
auch wenn die Lok mit ihrem Zug ungeschickt stand, so ist es doch ein gan wunderbares Bild geworden.

Komisch ist das die DB Cargo nun zu viele Vectron Loks hat und diese wieder verkauft und die DB Fernverkehr wiederum andere Vectron Loks anmietet oder kauft. Da verstehe man noch die DB AG, obwohl man wohl langsam besser werden soll.

Der Wert 16 2/3 Hz hat heute eigentlich immer noch seinen Bestand, aber gerundet lässt sich 16,7 Hz einfacher anschreiben. Mathematisch wäre ja eigentlich 16,66 Periode/Unendlich (letzte 6 mit Überstich) richtiger.

Liebe Grüße
Armin

Olli 6.1.2026 20:14
Hallo Armin und Stefan, 1995 wurde die Sollfrequenz des Bahnstroms um 0,2 Prozent oder 1⁄30 Hz auf exakt 16,7 Hz angehoben. Es hatte wohl bei den Umformern einige Notabschaltungen gegeben, dem man seither durch langsames Durchrotieren der Frequenz Paroli bieten kann. Die Änderung dieser Zahl ist also nicht rein nominell sondern funktionell...
Gruss, Olli

Armin Schwarz 6.1.2026 20:21
Hallo Olli,
danke für die Information. Oft wir ja immer noch 16 2/3 Hz geschrieben….
Liebe Grüße
Armin

Olli 6.1.2026 20:36
Ich wusste auch nur, dass es eine Änderung gab, musste es aber auch selber nachschauen. Definitiv dürfen wir seit 30 Jahren 16,7 Hz korrekt schreiben... Übrigens, auch wenn der Industriestrom heutzutage wohl einen einfacheren Anschluss an die Netze ermöglich, so ist man wohl mit der gedrittelten Frequenz nicht ganz unglücklich, das scheint insgesamt störungsfreier zu laufen. Insbesondere, weil ja ein paar gleichzeitig beschleunigende Züge ein ganzes Netz mal umgehend "leersaufen" können...

Gruss, Olli

Ende einer Ära. Ausfahrt der Karlsruher Zweisystem-Strassenbahn "Be 4/8 003" alias 94 800 450 003-9 D-TVYS aus St. Eloi. Die Platzverhältnisse sind hier deutlich beengt, den an den Bahnübergang reihen sich nach hinten Bahnsteig und Orbe-Brücke. Orbe, Dezember 2025. (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 2.1.2026 14:55
Hallo Olli,
die Zukunft wird die Antwort liefern und ich hoffe, die Lösung passt sich den Gegebenheiten an.
einen lieben Gruss
Stefan

Olli 5.1.2026 9:32
Dann eine hoffentlich freundlichere Lösung als in Concise... ;-)

Stefan Wohlfahrt 6.1.2026 18:23
Hallo Olli,
ich möchte mich nun nicht auf die Äste wagen wenn ich behaupte: Concise kann man nicht übertreffen...
einen lieben Gruss
Stefan

Eine Karlsruherin in Frankreich? Nein, mit 8 km knapp daneben ist auch daneben, wir sind in Orbe auf der letzten "Lokalbahn" mit Gleichstrom in der Schweiz. Und den Gleichstrom gibt es auch das nur noch eine Woche bis zum Fahrplanwechsel. Die Strassenbahn "Be 4/8 003" alias 94 800 450 003-9 D-TVYS wartet in Orbe auf die nächste Ausfahrt nach Chavornay, um die Fahrgäste von den S-Bahnen dort abzuholen. Dezember 2025. (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 6.1.2026 18:22
Hallo Olli,
alles in allem eine wunderschönes Bild, bei welchem ich drei Details besonders hervorheben möchte: die typischen Bahnsteigdachtäger, die modernen "Raucher-Ecke" und - ziemlich symbolisch - die herunter gelassen Rollladen des Bahnhofsgebäudes von Orbe.
einen lieben Gruss
Stefan

Mit dem Fahrplanwechsel haben SBB RABe 512 die (meisten) SBB RABe 511 auf der RE 33 Strecke Annemasse - Martigny abgelöst. 2031 sollen diese ihrerseits von den neuen Siemens Doppelstockzügen schon wieder verdrängt werden. Das Bild zeigt den RE 33 18418 auf der Fahrt von St-Maurice nach Annemasse kurz nach Villeneuve vor der Kulisse des Château de Chillon. 1. Januar 2026 (zum Bild)

Armin Schwarz 5.1.2026 18:18
Wunderschön!!!
LG Armin

Bleibt nur die Hoffnung das das nicht auch noch der Donald „Hitler“ Trump haben will….

Stefan Wohlfahrt 6.1.2026 5:47
Hallo Armin,
Danke für deinen Kommentar. Keine Angst, dieser Ort steht auf der "ich haben will" Liste auf Rang 117 und bis dahin dürfte das Problem auf natürlich Weise gelöst werden
Einen lieben Gruss
Stefan

Der dreiteilige, 3-System Stadler FLIRT³ Triebzug 550 (94 84 4 040 550-x NL-AN) der Arriva Personenvervoer Nederland steht am 21 Oktober 2025 im Bahnhof Liège Guillemins (Lüttich-Guillemins), als Dreiländerzug / Drielandentrein / Train des trois pays bzw. RE18 / S 43 (LIMAX - Liège-Maastricht-Aachen-Express (Lüttich über Maastricht nach Aachen) zur Abfahrt bereit. Für den Einsatz in der Provinz Limburg beschaffte die Arriva Nederland 38 Triebzüge des Typs Stadler Flirt 3, die ab 2016 in Betrieb gingen. Zum Einsatz kommen dort 15 zwei- und 13 dreiteilige Fahrzeugkompositionen, sowie 8 dieser dreiteiligen Flirt´s in Mehrsystemausstattung (3-System) die von Arriva NL auf dem grenzüberschreitenden Dreiländerzug zwischen Lüttich über Maastricht nach Aachen eingesetzt werden. Die 8 Mehrsystem-FLIRT wurden 2017 bis 2020 in Dienst gesetzt. Im Februar 2016 bestellte Arriva Personenvervoer Nederland BV acht dreiteilige FLIRT-Elektrotriebzüge mit Niederflurtechnik bei Stadler. Die Dreisystemzüge können mit 1,5 kV Gleichstrom, 3 kV Gleichstrom und 15 kV Wechselstrom betrieben werden und verkehren im grenzüberschreitenden Regionalverkehr nach Belgien und Deutschland. Die neueste Generation der dreiteiligen FLIRT-Triebzüge ist für eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h ausgelegt. Sie bieten 172 Sitzplätze, davon 12 in der ersten Klasse und 13 Klappsitze. Die Triebzüge verfügen über Luftfederung und breite Einstiegstüren. Dank des Niederfluranteils von 90 Prozent ist der Zugang zu den klimatisierten Zügen einfach, und die optimale Raumausnutzung gewährleistet ausreichend Platz für Kinderwagen und Rollstühle. Der Dreiländerzug, niederländisch Drielandentrein, französisch train des trois pays oder LIMAX (Akronym aus Liège-Maastricht-Aachen-Express) ist eine Bahnverbindung, die von Arriva Personenvervoer Nederland betrieben wird.Sie verläuft von Aachen Hbf über Herzogenrath (Deutschland), Heerlen, Maastricht (Niederlande) und Visé nach Liège-Guillemins (Belgien). Seit dem 29. Januar 2019 verkehren die Züge halbstündlich zwischen Maastricht und Heerlen sowie stündlich grenzüberschreitend bis Aachen. Inzwischen wurde der Halbstundentakt durch den zweigleisigen Ausbau zwischen Heerlen und Landgraaf bis Herzogenrath ausgeweitet. Seit Dezember 2023 wird ebenfalls Aachen zwei Mal pro Stunde erreicht, was vorher durch Trassenkonflikte mit dem RE 4 nicht möglich war. Die stündliche Verlängerung der Linie nach Lüttich fand am 30. Juni 2024 statt. Ziel ist, die Verbindung Lüttich–Maastricht–Aachen im 30-Minuten-Takt zu bedienen. Der FLIRT (Akronym für Flinker Leichter Innovativer Regionaltriebzug) basiert auf dem Stadler GTW. Der Hauptunterschied besteht darin, dass die Antriebseinheiten des FLIRT hinter den Führerständen angeordnet sind (anstatt in einem separaten Triebwagen). Dieser Zugtyp zeichnet sich durch helle und geräumige Innenräume aus, die durch den Einsatz von Jacobs-Drehgestellen in Kombination mit breiten, offenen Übergängen und einem Niederfluraufbau ermöglicht werden. Der Niederfluraufbau, zusammen mit einer ausziehbaren Trittstufe, verbessert die Zugzugbenutzung für Menschen mit körperlichen Einschränkungen. Das geringe Gewicht des Zuges in Verbindung mit hohem Drehmoment macht ihn ideal für Züge mit häufigen und kurzen Haltezeiten. Konstruktion: Die FLIRT-Züge bestehen hier drei Wagen, die an den Wagenübergängen von Jacobs-Drehgestellen getragen werden. Der Einsatz von Jacobs-Drehgestellen ermöglicht kurze und breite Wagenübergänge und sorgt so für hohe Transparenz. Daher verfügen diese Züge über breite Wagenübergänge und einen Niederflureinstieg, wie er bei U-Bahnen und Straßenbahnen üblich ist. Die gute Sicht im gesamten Zug, kombiniert mit den Kameras, soll ein Gefühl der Sicherheit vermitteln. Die Bodenhöhe von 780 mm entspricht der der meisten Bahnsteige. Bis zu drei Züge können im Verbund verkehren. Im Innenraum gibt es keine Trennwände und Türen; lediglich die erste und zweite Klasse sind durch Glastüren und Trennwände voneinander getrennt. Die Züge sind unter anderem mit Klimaanlage, einem Fahrgastinformationssystem mit TFT-Displays und automatischer Ansage, (Sicherheits-)Kameras und einem Notrufsystem ausgestattet, das nach Betätigung der Notbremse einen akustischen Kontakt zum Lokführer ermöglicht. Interieur/Innenraum: Fahrgäste haben Zugang zu USB-Ladestationen für mobile Geräte, Steckdosen und kostenlosem WLAN. Die Züge sind zudem mit einem Niederflurzugang, ausziehbaren Trittstufen und einer rollstuhlgerechten Toilette ausgestattet, um das Reisen für Menschen mit körperlichen Einschränkungen zu erleichtern. Diese Toilette verfügt über eine klappbare Wickelauflage. Die Züge bieten Abteile der ersten und zweiten Klasse, einen Salon und einen Fahrradabstellraum. Die Sitze der ersten Klasse (Kiel Match G2) sind grau mit orangefarbenen Kopfstützen. Die Sitze der zweiten Klasse sind blau-kariert mit dunkelblauen Kopfstützen. Die 3-System-Züge: Die Züge sind am neuen Arriva-Logo, den Aufklebern unterhalb der Führerstandsfenster mit dem Text „Kofinanziert von der Europäischen Union“ und den Dreiländerzug-Aufklebern erkennbar. Auf Wunsch Belgiens fehlt an den Führerstands Seiten der, sonst bei Arriva übliche, Limburg-Löwen. Die Züge sind primär für den Schnellzugverkehr konzipiert, sie verfügen über drei Türen pro Seite, viele Sitzplätze, wenige Klappsitze und wenige Fahrrad- oder Rollstuhlplätze. Im internationalen Verkehr werden Reiseinformationen auf Niederländisch, Deutsch und Französisch durchgesagt. Im Mittelteil gibt es zwei querangeordnete Sitzbänke. Die 3-System Stadler FLIRT³ (Baureihe IIImcs) erzeugen ein anderes Geräusch als die reine 1,5 kV- Gleichstrom-Triebzüge (Baureihe II und III). Dieses Geräusch wird durch die Traktionsumrichter verursacht, die es dem Triebzug ermöglichen, mit verschiedenen Spannungen zu arbeiten. Diese Umrichter sind von anderer Bauart und nutzen ebenfalls eine Drei-Phasen-Technologie, was ein leichtes Brummen des Triebzugs verursacht. Bei einer Oberleitungsspannung von 1,5 kV unterscheidet sich dieses Geräusch von dem bei 3 kV und 15 kV. Auch bei 1,5 kV ist ein Brummen hörbar, das von einer Drosselspule auf dem Dach stammt. Technik der 3-System-Züge: Die 3-System-Triebzüge verfügen über zwei Stromabnehmer auf dem Mittelwagen, einen für Gleichstrom (1,5 und 3 kV) und einen für Wechselstrom (15 kV). Hinter jedem Führerstand befindet sich ein Stromumrichter (Fabrikat ABB, Type BORDLINE CC1500 MS_15-3-1.5kV_M_1300_070A01), der die Oberleitungsspannung in Drehstrom für die Fahrmotoren umwandelt. Die Umrichter arbeiten mit schnell schaltenden IGBTs; die Schaltfrequenz ist während der Fahrt hörbar. Beide Fahrmotoren (Fabrikat TSA, Type TMF 59-33-4 (600 kW)) eines Drehgestells werden gemeinsam gesteuert. Die Zugkraft der Fahrmotoren wird über ein Zahnradgetriebe mit einem Übersetzungsverhältnis von 1:5,347 auf die Achsen übertragen. Auslieferung: Der erste 3-System-Zug (550) wurde am 19. September 2017 über Venlo ausgeliefert. Da ein belgisches Gesetz (von 2014) die Ausstattung neuer Züge im Schienennetz mit dem ETCS-Sicherheitssystem vorschreibt, mussten die IIImcs entsprechend ausgerüstet werden. Dies erfolgte im Zeitraum 2021–2023 bei Stadler Refit in Blerick. Die ersten Testfahrten in Belgien fanden am 1. Juni 2022 statt, die Züge 550 und 555 waren bereits mit ETCS ausgestattet, andere noch nicht. Die endgültige Umrüstung auf ETCS erfolgte 2023, woraufhin Anfang 2024 Testfahrten und die Zulassung für Belgien folgten. TECHNISCHE DATEN der 3-System Stadler FLIRT³: Gebaute Anzahl: 8 (dreiteilig) Nummerierung: 550 bis 557 Hersteller: Stadler Rail Baujahre: ab 2017 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsfolge: Bo'2'2'Bo' (8 Achsen, davon 4 angetrieben) Länge über Kupplung: 63.200 mm Fahrzeugbreite: 2.820 mm Fahrzeughöhe: 4.120 mm Drehzapfenlabstände: 17.600 mm / 17.500 mm / 17.500 mm / 17.600 mm Achsabstand im Triebdrehgestell: 2.500 mm Achsabstand im Laufdrehgestell: 2.700 mm Treibraddurchmesser: 920 mm (neu) Laufraddurchmesser: 760 mm (neu) / 690 mm (abgenutzt) Leergewicht: 121 t Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h (in NL und B planmäßig 140 km/h) / 160 km/h (in D) Sitzplätze: 12 in 1. Klasse, 147 der 2. Klasse davon 13 Klappsitze Stehplätze: 161 (4 Personen/m²) Bodenhöhe: Niederflur 780 mm (90%), Hochflur 1.180 mm Türbreite: 1.300 mm Türen je Längsseite: 3 Leistung am Rad: 3.000 kW Anfahrzugkraft: 200 kN Anzahl der Traktionsmotoren: 4 TSA Typ TMF 59-33-4 (600 kW) Übersetzung: 1 : 5,347 Stromsysteme: 1,5 kV DC, 3,0 kV DC (Gleichstrom) und 15 kV 16,7 Hz AC (Wechselstrom) Beschleunigung bis 54 km/h: 0,95 m/s² Verzögerung: 1,15 m/s² Kupplung: Scharfenberg (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 5.1.2026 18:09
Hallo Armin,
der Zug passt perfekt zum herrlichen Bahnhof von Liège Guillemins.
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 5.1.2026 18:19
Hallo Stefan,
Dankeschön, ja das habe ich auch so gesehen.
Liebe Grüße
Armin

Neben der RE33 Linie haben die neuen SBB RABe 512 auch die Regionallinie R1 und R2 Grandson - Bex übernommen, welche (im Gegensatz zum Fahrplan 2024/25) durch einen Linenteiltausch mit der R3 und R4 entstand. Im Bild wartet ein SBB RABe 512 als R1 auf seine baldige Abfahrt nach Grandson. 5. Januar 2026 (zum Bild)

Armin Schwarz 5.1.2026 18:15
Hallo Stefan,
ein ganz tolles Bild von dem neusten Stadler KISS.
Liebe Grüße
Armin

Die SBB Re 4/4 10216 erreicht mit ihrem Regionalzug nach Delémont den Bahnhof von Glovelier. Interessant an diesem Bild sind die extrem schmalen Bahnsteige. Analog Bild vom 16.Jan. 1982 (zum Bild)

Olli 5.1.2026 9:35
Nach so vielen Jahren sind solche Bilder plötzlich Zeitzeugnisse und seien sie noch so tief in der Fotoschachtel vergraben gewesen...
Gruss, Olli

Ein Blick auf den Bahnhof von Roches (BE) von Süden her und dessen Ausfahrsignale in Richtung Moutier. Im Hintergrund kann man das kleine "Bahnhofsgebäude" erahnen. 13. März 1985 (zum Bild)

Olli 1.1.2026 20:04
Hallo Stefan, wenn ich es richtig verstanden habe, dürfte nur Moutier offiziell zum Kanton Jura wechseln. Roches sollte weiterhin bernisches Gebiet bleiben...
Gruss, Olli

Stefan Wohlfahrt 2.1.2026 14:51
Hallo Olli,
tatsächlich "nur" die Stadt Moutier ist am 1.1.26 dem Kanton Jura beigetreten, Roche bleibt beim Kanton Bern. Damit das Bild keinen neuen Jurakonflikt auslöst, habe ich den Text von den aktuellen Kantonsgebietsänderungen "befreit".
einen lieben Gruss
Stefan

Olli 2.1.2026 18:17
Na wer weiß, vielleicht würde es zumindest den Unspunnenstein befreien... ;-)

Ende einer Ära oder Gleichstrombetrieb adieu. Die Kleinstadt Orbe teilt sich ein Problem vieler Orte entlang früh gebauter Bahnlinien. Bahnstrecken mussten wegen mangelnder Zugkraft der frühen Lokomotiven möglichst in der Ebene gebaut werden. Zudem waren anfänglich die Belange der Fahrgäste eher zweitrangig, Bahnen bauten passend für ihren Betrieb. Viele historische Städte waren aber auf strategisch gut zu verteidigenden Anhöhen gebaut und wurden von den Bahnstrecken umfahren. Somit drohte all diesen Orten ein wirtschaftlicher Abstieg, da die Bahn für die Logistik immer wichtiger wurde. Ziehmlich häufig traf es Orte in Bayern, wo die Bahnverwaltung aus heutiger Sicht eher selbstzentriert arbeitete. Ein Lösung brachte das Lokalbahngesetz, das somit auch eine neue Klasse Eisenbahnen schuf, womit die Erschließung je nach lokaler Initiative von kleinen Unternehmen schnell erfolgte. Orbe dürfte nebst Balsthal das wohl prominenteste Beispiel der Schweiz mit einer parallelen Entwicklung zur "Lokalbahn" sein. Da das Elektrizitätswerk Orbe Betreiber der Bahn werden sollte, lag es nahe, die seinerzeit 'hypermoderne' Elektrizität auch gleich für die neueste Entwicklung der Bahnwelt zu nutzen, die elektrische Eisenbahn. So entstand 1894 womöglich die erste elektrische Normalspurbahn auf dem europäischen Kontinent, noch ein Jahr vor der ersten deutschen Normalspur-Strecke Tettnang-Meckenbeuren. Die Inbetriebnahme fand auch nur ein Jahr nach der normalspurigen Liverpool Overhead Railway statt. Zu dieser Zeit steckte die Technik noch in den Kinderschuhen, so dass mit 700 Volt eine bescheidene Spannung genutzt wird. Zwar sind zwei wichtige Fahrzeuge im Museum gelandet, dennoch überrascht dieser sang- und klanglose Abschied von dieser Technik, deren Implementierung man eigentlich einst als sensationell bezeichnen könnte. Deswegen ist zum endgültigen Ende des Gleichstrombetriebs nur noch ein Gastarbeiter aus dem grossen Kanton auf der Strecke mit Gleichstrom unterwegs. Für authentischen Betrieb aus diesen Anfangstagen muss man jetzt nach Trossingen in Baden-Württemberg fahren, wo mit Zeug Christe ein Triebwagen aus dem Jahr 1898 an ganz wenigen Fahrtagen unterwegs ist. Der Karlsruher Zweisystem-Strassenbahn "Be 4/8 003" alias 94 800 450 003-9 D-TVYS wartet im Bahnhof Orbe auf seine nächste Runde, um die Fahrgäste zu den S-Bahnen in Chavornay zu bringen. Dezember 2025. Und in diesem Sinne werden wir sehen, wie der neue Service nach dem direkten Anschluss an Lausanne angenommen wird, wenn die Leitungen und die neue Verbindungskurve zum Bahnsteig in Chavornay in Betrieb sein wird. (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 2.1.2026 14:45
Hallo Olli,
vielen Dank für die treffenden Abschlussworte zum Gleichstrombetrieb der O-C.
einen lieben Gruss
Stefan

In Grandvaux, so sagt man, werfen die Deutschschweizer ihre Rückfahrkarte zum Fenster hinaus, damit sie nicht mehr nach Hause fahren müssen, da der Bahnhof eine so überwältigende Aussicht bietet. In Concise wird wohl niemand auf den Gedanken kommen ähnliches zu tun, denn dieser Bahnhof hätte wohl grosse Chancen bei einem Wettbewerb des hässlichsten Bahnhofs einen Spitzenrang zu ergattern. Dies hielt mich jedoch nicht davon ab, nach Concise zu fahren. Concise liegt auf der Jurasüdfussstrecke zwischen Yverdon und Neuchâtel und und ist der letzte Bahnhof im Kanton Vaud. Der heute so hässlich erscheinenden Bahnhof entstand um die Jahrtausendwende, als die Strecke auf diesem Abschnitt auf zwei Spuren umgebaut wurde, bzw. leicht nördlich der 1859 errichteten kurvenreichen Einspurstrecke dem See entlang neu erstellt wurde. Das Bild zeigt einen SBB RABDe 500 IC5 auf der Fahrt nach Lausanne. 5. Juli 2025 (zum Bild)

Olli 25.12.2025 10:03
Na das ist ja insbesondere im Sommer eine ganz herrliche Station. Man darf sich entlang gut aufgeheizter Betonwände entlang drücken, sofern man nicht vorher im Hitzestau kollabiert. Ein gelungenes Beispiel, wie man Fahrgäste von der Bahn abschrecken kann...

Gruss, Olli (der den Bahnmanagern und Konstrukteuren von heute mehr Fortune bei der Gestaltung wünscht)

Stefan Wohlfahrt 1.1.2026 18:17
Hallo Olli,
Danke für deinen Kommentar. Nun der Bahnhof wurde um die Jahrtausendwende in Betrieb genommen und folglich schon weit früher geplant, so dass die Täter infolge Verjährung wohl straffrei ausgehen werden...
Ich sorge mich jedoch eher um die Reisenden im Winter, als jene im Sommer. Denn wenn im Winter ein kalter Ostwind über das Nebel bedeckte Mittelland weht dürfte das Warten auf den Zug nicht gerade zu den angenehmen Seiten einer Bahnreise gehöhren.
einen liebe Gruss
Stefan

wünsche ich Allen!!! Gesegnete und besinnliche Festtage. Auf das das neue Jahr Euch Gesundheit, Glück, Erfolg, und Zufriedenheit bringt. Und auf, dass das neue Jahr uns wieder FRIEDEN auf der Welt bringt. In diesem Sinne Liebe Grüße Armin Zum Bild: Kleiner 600 mm Feldbahn-Kipplore-Zug als Denkmal beim Betriebshof der Westerwaldbahn (WEBA), hier am ersten Advent dem 03 Dezember 2023 auf der Bindweide bei Steinebach/Sieg. Vorne eine 600 mm DIEMA Feldbahnlok (Typ und Baujahr sind mir unbekannt), dahinter 5 Kipploren. (zum Bild)

Olli 23.12.2025 22:58
Und der Schnee ist schon unterwegs...

Ich schliesse mich an!

Stefan Wohlfahrt 27.12.2025 17:14
Hallo Armin,
Herzlichen Dank ❤️
Und gerne schließe ich mich den Festtagswünschen an
Einen lieben Gruß
Stefan






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