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Kommentare zu Bildern



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Der Bahnhof Bern - Abfahrtssbereiter Zug der RBS nach Solothurn im Untergeschoss des Bahnhofes Bern. 07.03.2025 (zum Bild)

Peter Ackermann 26.3.2025 17:43
Das Bild ist ein kleines Kunstwerk mit diesen Säulen. Schön, dass Du auch den RBS Bahnhof berücksichtigt hast - das Gedränge hier war oft schlimm, bis man einen Wartekäfig zum Zurückhalten der Leute einrichtete. Grüsse, Peter

Noch ein Bild von der Ae4/6 III in einem Dienst Genève - La Plaine. Diese Lok wurde aus Bestandteilen der Gasturbinen-Versuchslok 1101 (BBC) von 1938 (abgestellt 1954) aufgebaut. Sie konnte unter 3 Stromsystemen fahren, nämlich Wechselstrom CFF 15 kV 16 2/3 Hz, SNCF 25 kV 50 Hz und Gleichstrom 1500 V. Am Ende fuhr sie nur noch unter Gleichstrom und wurde 1978 ausrangiert. Die für einen modernen Wagenkasten interessante Achsfolge war (1A) Bo (A1), wobei die 4 Triebachsen recht gross waren. Aufnahme 1.Januar 1969. (zum Bild)

Olli 26.3.2025 0:36
Eine spannende Lok mit großer Geschichte. Interessant auch das frühere Leben als Gasturbinenlok. Da verschlug es die Lok erst nach Frankreich und dann nach Deutschland, wo sie von Treuchtlingen aus eingesetzt wurde statt einer 01.

Vielen Dank für ein weiteres Bild des Sonderlings.

Gruss, Olli

Peter Ackermann 26.3.2025 17:39
Danke Olli für Deinen Kommentar und die interessanten ergänzenden Hinweise. Mein Bild von einem alten Dia ist leider stark überbelichtet, damit man zumindest eine Ahnung von der Achsanordnung bekommt. Uebrigens scheint der Gepäckwagen ein SNCF-Wagen zu sein. Grüsse, Peter

Der Bahnhof Bern - Eine kleine Serie mit der Einfahrt eines ICE 4 in den Berner Bahnhof. Der ICE 4 sucht seine Weg über die Weiche zu seinem Gleis 7. In dieser Position ist der erste Wagen hinter dem Steuerwagen aus dem Blick gerade und Steuerwagen wirkt optisch zu große für den nächsten sichtbaren Wagen. 07.03.2025 (zum Bild)

Olli 25.3.2025 20:58
Fast wie entgleist...
Gruss, Olli

Der Bahnhof Bern - Blick zum Nordausgang des Bahnhofes. Das Parkdeck über den Bahnsteigen wird durch schlanke Rundstützen getragen. Gestalterisch wurde er weitgehend im Rohbau belassen und nur mit den nötigen Einbauten versehen. 07.03.2025 (zum Bild)

Olli 20.3.2025 22:00
In der Schweiz ist man halt ganz verliebt in den Sichtbeton. Andere nennen das Brutalismus...

Matthias Frey 22.3.2025 7:05
Der Brutalismus war ein Baustil der Moderne und bedeutet lediglich 'roher Beton.' Der Laie versteht man das Wort anders. Ich kenne unzählige Bauwerke in der Sichtbeton ein Rolle spielt und der da in meinen Augen wunderschön wirkt. Der neue Stuttgarter Hauptbahnhof wird ein architektonisches Meisterwerk aus Sichtbeton werden, unabhängig von der ganzen Problematik, die mit dem Projekt verbunden ist.

LG Matthias

Horst Lüdicke 23.3.2025 9:25
Hallo Matthias,
sorry, aber Deine Meinung zum Brutalismus kann ich nicht so ganz teilen, egal ob ober- oder unterirdisch. In den letzten Jahren bin ich mehrmals in Bern umgestiegen und empfinde die Aufenthaltsqualität gleich Null, da ist man froh, wenn der Zug kommt. "Bahnhofskathedralen" wie Milano C. oder die Bahnhöfe der Düsseldorfer Wehrhahnlinie, die Du ja auch aus eigener Anschauung kennst, gefallen mir da wesentlich besser.
Gruß Horst

Matthias Frey 24.3.2025 11:10
Hallo Horst,

da hast du mich nicht ganz verstanden, ich meinte das Sichtbeton nicht per se schlecht ist, sondern es unzählige Beispiele aktueller Architektur gibt, wo der Sichtbeton sehr schön wirkt, vorallem im Innern, wenn er nicht der Witterung ausgesetzt ist. Man denke zum Beispiel an das Mercedes-Benz Museum.

Der Bahnhof Bern hingegen wirkt eher wie eine einfache Abstellhalle für Züge ohne gestalterischen Anspruch. Das war wohl vor allem dem geschuldet, dass man oben den Platz für ein Parkdeck und ein Busbahnhof schaffen wollte, was eine Glasstahl-Konstruktion nach historischen Bahnhofsvorbildern nicht zulies.

Mit dem fotografischen Auge betrachtet bietet aber auch das triste wieder interessante Motive. Aufgrund der Dunkelheit habe ich da das Handy zur Hilfe genommen, das mit solchen Lichtverhältnissen besser zurecht kommt, leider mit Qualtiätseinbußen. Interessant fand ich die Wirkung der blauen Schilder in diesem Umfeld.
Ich könnte mir vorstellen den Bahnsteigbereich vielleicht mit einem leicht gestalteten Baldachin über den einzelnen Bahnsteigen architektonisch auszuwerten.

LG Matthias

Olli 25.3.2025 16:49
Hallo Matthias, "brut" ist nicht mit Beton zu übersetzen sondern mit brutal, roh, unbearbeitet, ungebildet, brutto, unorganisch, unverputzt. Beim Baustil bezieht es sich meist auf unverputzten Beton, kann sich aber auch auf unverputztes Metall, Ziegel oder Stein beziehen. Der Architekturtheoretiker mag sich einen konkreten Baustil vorstellen, aber sematisch betrachtet stimmen alle obigen Adjektive. Nichts anderes macht der Brutalismus. Er vergewaltigt seine Umgebung ohne organisch ins Umfeld zu passen, eben unorganisch. Der Architekt bekommt seinen Architekturpreis, die Menschen müssen mit der Gewalt leben, die bisweilen groteske Züge annimmt, wie etwa in der Pariser Banlieu mit den brutalistischen Satellitenstädte. In Bern wird eben Gewalt auf den Fahrgast ausgeübt, etwa durch die Autos, die dem Fahrgast die Luft zum Atmen nehmen und das Licht zum Leben, man wird auf den Bahnsteig gedrückt, während man etwa in Milano Centrale in der Verkehrskatedrale Raum bekommt und Luft zum Atmen. Zementiert hat die Situation der Architekt, in Bern eben ganz besonders.

Ich glaube, nicht jeder kann mit dieser gewalttägigen, rohen Sachlichkeit umgehen. Brutalismus eben oder Brutalität...

Insofern bewundere ich schon, wie Du immer wieder die Schönheit im Detail findest. Das kann nicht jeder. Am meisten hatte mich der andere Blick auf den Bahnhof Heidelberg beeindruckt. Ich empfand ihn als einen der hässlichsten Bahnhöfe Deutschlands, während ich so häufig dort umgestiegen bin, bis Deine Bilder ihn mich mit anderen Augen sehen ließen. In Bern sehe ich gerade, es gibt auch da Grenzen. Dort wo die Architekten den Fahrgast-Bunker aufgebrochen haben, da lässt sich Formensprache finden, etwa die neuen Bahnsteige nach Westen mit der Welle zum Bahnsteig. Ich selber neige zu Horsts Sicht, deswegen hatte ich zugegebenermassen auch mit einer gewissen Böswilligkeit vom Brutalismus gesprochen... ;-)

Gruss, Olli

Der Bahnhof Bern - Im blauen Licht erscheinen die wellenförmigen Bahnsteigdächern und der Hochbau des PostParc beim Durchblick durch eines der gläsernen Bullaugen der Fahrgastbrücke zu Gleis 49 und 50. 07.03.2025 (zum Bild)

Peter Ackermann 21.3.2025 10:08
Wunderbare Bildkunst! Und was mir dabei auch besonders gefällt, ist die Systematik mit der Du die verschiedenen Szenen und Orte präsentierst. Es sind nicht einfach "zufällig schöne Bilder", sondern Deine Aufnahmen fügen sich quasi zu einer Erzählung zusammen. Grüsse, Peter

Der Bahnhof von Bern - Blick aus einem der Bullaugen der Fahrgastbrücke auf eine hier auf ihren Einsatz wartende Lok. 07.03.2025 (M) (zum Bild)

Peter Ackermann 21.3.2025 10:03
Ein wunderbares Bild mit dem Bahnarbeiter in der Lok, der da wartet, auf dass etwas passiert... Grüsse, Peter

Der Bahnhof Bern - Ein Großteil der Bahnsteige sind durch ein Parkdeck überbaut, daher hat der Bahnhof einen weitgehenden unterirdische Charakter. Die Bauzeit des Bahnhofes mit abschnittsweiser Inbetriebnahme dauerte 17 Jahre, damit vielleicht etwas länger als Stuttgart 21. Rampen und auf der anderen Seite feste Treppen führen von der Bahnsteigunterführung hinauf zu den Bahnsteigen. Ein zweite großzügiger Unterführung entsteht weiter westlich im Zusammenhang mit dem Neubau des großen unterirdischen Bahnhofes für die RBS. 05.03.2025 (zum Bild)

Olli 20.3.2025 21:59
Die 17 Jahre Bauzeit waren günstig für James Bond. So konnte er die Baukräne zum Knacken des Tresors der Gebrüder-Gumbold-Anwaltskanzlei mitbenutzen...

Fernverkehrstag auf der Altstrecke. Via Burgdorf gibt es zumeist nur noch Güterverkehr, Nahverkehr und überregionale Züge nach Bern. Nicht an diesem Tag, RABe 503 016 ist diesmal gemächlicher Richtung Olten unterwegs. Während der Vorbeifahrt taucht er innerhalb von ein paar Metern in gewittrige Stimmung ein. Bettenhausen, Juni 2023. (zum Bild)

Matthias Frey 18.3.2025 18:36
Hallo Olli, die zwei Bilder des RABe 503 von dir sind auch in der 502-Kategorie einsortiert.

LG Matthias

Olli 18.3.2025 21:39
Hoppla, da ging wohl der Klick daneben... Danke für den Hinweis...

Ein ICN RABe 502 von Solothurn kommnend erreicht in Wanzwil (Dienst- und Abzweigstation) die NBS Mattstetten - Rothrist. 12. Sept. 2022 (zum Bild)

Matthias Frey 18.3.2025 18:34
Hallo Stefan, das müsste doch ein Triebzug der Baureihe RABe 500 sein.

LG Matthias

Ee 932 (Ee 3/3 II): Als die Zweisystemloks (Wechselstrom SNCF 25 kV 50 Hz / SBB 15 kV 16,7 Hz) im Ueberfuhrdienst SNCF/SBB im Raum Basel noch als SNCF-Loks fuhren und in Doppeltraktion. Aufnahme der beiden SNCF C 20158 und 20157 am Morgartenring, Basel. 16.Juli 1971. (zum Bild)

Olli 16.3.2025 17:27
Vom Einsatz dieser Sonderlinge scheint es wirklich nicht viele Bilder im SNCF-Gewand zu geben, herzlichen Dank für das Zeigen.
Gruss, Olli

Für den schwachen Regionalzugverkehr Biel/Bienne - Grenchen Nord wurde unter anderem auch dieser Pendelzug mit RBe 4/4, B und BDt eingesetzt. Die beiden Bilder zeigen den Zug zwischen Grenchen Nord und Lengnau. 20. April 1984 (zum Bild)

Olli 16.3.2025 17:15
Die Perspektive erscheint heute nicht mehr möglich. Hast Du diese Züge damals eigentlich wie heute die Flirt empfunden oder war es trotzdem etwas Besonderes?

Gruss, Olli

Mit Peter unterwegs in Bern - Auch vom oberen Stockwerk des IC wird man aufgrund der Bebauung das Panorama des Berner Oberlandes mit dem Gantrisch (in Bildmitte hinter dem Baum) an dieser Stelle wohl nicht sehen können. Blick auf die Strecke Bern - Thun in Gümligen. 07.03.2024 (M) (zum Bild)

Peter Ackermann 15.3.2025 11:59
Ich hätte nicht gedacht, dass dieses Bild so eindrücklich herauskommen würde! Liebe Grüsse, Peter

Matthias Frey 16.3.2025 9:38
Danke Peter

Da war schon etwas mehr Bearbeitung nötig, ich mag aber diese Licht. Das Grün im Vordergrund kommt dadurch schön heraus und auch die Rundung der Dosto-Wagen wird durch Licht- und Schatten deutlicher. Licht von hinten lässt zwar alles schön ausleuchten, aber es ist doch auch langweilig und nicht so stimmungsvoll wie seitliches Licht oder Gegenlicht.

LG Matthias

Das Riffelalp-Tram. Von der Station Riffelalp der Gornergratbahn GGB (heute MGB) befährt das Riffelalp-Tram den lauschigen Waldweg - links oben zu sehen - auf seiner etwa 675 Meter langen Fahrt zum Hotel Riffelalp. Leider hat heute das Hotel für dieses Jahr schon zu, sodass der Trambetrieb eingestellt ist. Ein Zug der Gornergratbahn mit Wagen 3092 fährt gerade abwärts nach Zermatt. 18.September 2024 (zum Bild)

Matthias Frey 15.3.2025 9:03
Irgendwie muss ich hier an japanische Züge denken, diesem Design.

LG Matthias






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