Die Triebwagen der Berner Oberland Bahn BOB ABeh4/4 I 304-310: Nach den 5 neuen Triebwagen von 1965 erhielt die BOB 1979 nochmals zwei Triebwagen 309 und 310 mit minimen Unterschieden (z.B. Einholmstromabnehmer). Im Bild fährt Triebwagen 310 bei Zweilütschinen Richtung Grindelwald, 17.November 2012. Peter Ackermann
Die Triebwagen der Berner Oberland Bahn BOB ABeh4/4 I 304-310: Triebwagen 309, der 1979 nachgeliefert wurde, gelangte 1999 an die Bayerische Zugpitzbahn. Bei seiner ersten Instruktionsfahrt dort 2000 wurde er bei einer Kollision schwer beschädigt. Aufnahme in Burglauenen, 15.Mai 1983. Peter Ackermann
Die Triebwagen der Berner Oberland Bahn BOB ABeh4/4 I 304-310: Nach der Ablieferung der 3 ersten Steuerwagen 401-403 wurden diese eher selten als wirkliche Steuerwagen eingesetzt. Meistens ersetzten sie den Gepäckwagen hinter dem Triebfahrzeug. In diesem Bild fährt Steuerwagen BDt 403 direkt hinter dem Triebwagen 308 in der klassischen Position des Gepäckswagens. Burglauenen, 2.Mai 2013 Peter Ackermann
Die Triebwagen der Berner Oberland Bahn BOB ABeh4/4 I 304-310: Triebwagen 307 in Zweilütschinen mit einem durchlaufenden Brünig-Wagen Luzern - Berner Oberland. 30.August 1969 Peter Ackermann
Die Triebwagen der Berner Oberland Bahn BOB ABeh4/4 I 304-310: Triebwagen 306 in goldenen Septemberfarben im letzten Abendlicht bei Burglauenen. 7.September 2016 Peter Ackermann
Die Triebwagen der Berner Oberland Bahn BOB ABeh4/4 I 304-310: Hier fährt heute kein Zug mehr - Bis zur Eröffnung des neuen Tunnels zwischen Zweilütschinen und Lütschental kurvten die Züge noch durch die enge Schlucht der Lütschine entlang. Triebwagen 305 unterwegs nach Grindelwald, 10.März 2025 Peter Ackermann
Die Triebwagen der Berner Oberland Bahn BOB ABeh4/4 I 304-310: Triebwagen 305 am Schluss eines Zuges und noch auf der Zahnstangenrampe in Lütschental. 10.März 2015 Peter Ackermann
Die Triebwagen der Berner Oberland Bahn BOB ABeh4/4 I 304-310: Triebwagen 305 wurde in der schlimmen Kollision 2003 schwer beschädigt und musste völlig neu aufgebaut werden. Hier ist er unterwegs nach Lauterbrunnen. Leider Abbruch 2018, nachdem er noch eine Weile abgestellt war. 27.Januar 2015. Peter Ackermann
Durchlaufende Wagen Luzern - Brünig - Grindelwald: Wagen AB 474 als zweitletztes Fahrzeug in einem Zug nach Grindelwald ist vielleicht aus Luzern gekommen. Ganz hinten BOB AB 206, Zweilütschinen, 4.August 1997 Peter Ackermann
Ein BOB Zug aus Grindelwald erreicht Zweilütschinen. Links im Bild ist die wichtige Weiche 11 zu sehen. Der Zug aus Grindelwald wird unmittelbar nach der Weiche zum Stehen kommen und kurz darauf mit dem von Lauterbrunnen eintreffenden Zug vereinigt werden, in der Gegenrichtung wird hier entsprechend geflügelt; und dies im Halbstundentakt.
10. Okt. 2018 Stefan Wohlfahrt
Berner Oberland Bahn, "Fremdkörper": Der verbliebene "alte" Triebwagen 310 besitzt noch die +GF+ Kupplung und ist somit nicht mehr mit den Regelfahrzeugen kompatibel. Er muss ab und zu Wagen für den Unterhalt befördern, und hier scheint er im Dienste der Fahrschule zu stehen. Zweilütschinen, 9.Oktober 2024. Vielleicht existiert noch der zuletzt revidierte Triebwagen 304 für die Schneeräumung. Peter Ackermann
Berner Oberland Bahn, "Fremdkörper": Nachdem die BOB im Prinzip ganz auf dreiteilige Fahrzeuge (Triebwagen und Steuerwagen) mit neuartiger Kupplung umgestellt hat, behielt sie noch zwei Module B + ABt, die auf die neue Betriebsart umgerüstet wurden. Diese werden sicherlich nächstes Jahr ausscheiden. Im Bild bei Wilderswil der Teil eines Zugs nach Lauterbrunnen mit Triebwagen 322, dem B 262 und dem ABt 414 (ehemals Regionalverkehr Bern - Solothurn); dahinter folgt der Zugsteil nach Grindelwald. 9.Oktober 2024 Peter Ackermann
Wie gut kann man in den BOB Züge die meisten Fenster öffnen, dies übrigens auch in den neuen Triebzügen. So konnte dieses Bild aus dem fahrenden Zug von Lauterbrunnen/Grindelwald nach Interlaken auf der Doppelspur kurz nach Zweilütschinen entstehen und zeigt mit welch grossen Kapazitäten hier im Halbstundentakt riesige Menschenmassen transportiert werden.
8. August 2024 Stefan Wohlfahrt
Blick auf den Bahnhof von Wilderswil bei der Einfahrt des R61/62 von Lauterbrunnen/Grindelwald - Interlaken Ost mit der Schynige Platte Strecke rechts im Bild und dem schmucken Empfangsgebäude links.
8. August. 2024 Stefan Wohlfahrt
Eingereiht in einen BOB Pendelzug (Interlaken Ost – Grindelwald) am 02.10.2011 im Bahnhof Interlaken Ost, der BOB ABeh 4/4 I 308 „Gsteigwiler“.
Die BOB ABeh 4/4 I sind meterspurige Elektrotriebwagen der Berner Oberland-Bahn (BOB) für gemischten Adhäsions- und Zahnradbetrieb. Sie wurden gemeinschaftlich hergestellt von der Schweizerische Industrie Gesellschaft (SIG), der Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik in Winterthur (SLM) und von Brown, Boveri & Cie. (BBC).
Nach der Inbetriebnahme der drei Triebwagen ABDeh 4/4 (301 – 303) im Jahre 1949 konnten die Fahrleistungen erheblich erhöht werden. Da man mit drei Triebwagen allerdings nur die Hälfte der Leistung übernehmen konnte, kamen die Lokomotiven HGe 3/3 21 bis 29 weiterhin zum Einsatz, die jedoch den Nachteil einer deutlich niedrigeren Maximalgeschwindigkeit hatten. Aus Kostengründen war eine weitere Aufstockung des Triebwagenbestandes nicht möglich.
Mitte 1958 trat ein neues Schweizer Eisenbahngesetz in Kraft, welches finanzielle Hilfe der Kantone und des Bundes ermöglichte. Mit dieser finanziellen Verbesserung machten sich die BOB sofort an die Entwicklung und Planung eines passenden Fahrzeugs. Im Jahre 1965 wurden zunächst die fünf Triebwagen 304 bis 308 geliefert, was ausreichte um zusammen mit den drei ABDeh 4/4 den gesamten Betrieb mit Triebwagen zu übernehmen, die Lokomotiven wurden im Normalbetrieb nicht mehr benötigt. Im Jahre 1979 wurden zwei weitere baugleiche Triebwagen, die 309 und 310 abgeliefert, wobei der Triebwagen 309 im Jahre 1999 an die Bayerische Zugspitzbahn verkauft wurde.
Beim ABeh 4/4 I wurde auf ein Gepäckabteil verzichtet, um ein größeres erste Klasse Abteil einbauen zu können. Ebenfalls wurde auf den Einbau einer Rekuperationsbremse verzichtet, da diese bei den älteren Triebwagen nie richtig funktionierte und ausgebaut werden musste. Als wesentliche Neuerung konnte der abkuppelbare Adhäsionsantrieb auf Zahnstangenstrecken angesehen werden. Mit 1.000 kW Leistung waren die neun Triebwagen wesentlich stärker als die alten ABDeh 4/4.
Auf den Zahnrad-Abschnitten kann der Adhäsions-Antrieb von den Motoren abgekuppelt werden. Die Bremsausrüstung des Triebwagens besteht aus einer Widerstandsbremse als Betriebsbremse, einer Adhäsionsklotzbremse auf alle Radsätze mit Zahnradzusatzbremse und einer auf alle vier Triebzahnräder wirkende Zahnradbremse.
Nach der Ablieferung der neuen ABDeh 8/8-Triebzüge von Stadler im Jahr 2017 wurden die ABeh 4/4 I schrittweise aus dem Verkehr gezogen und ausrangiert, bis man sie im Jahr 2018 alle außer 304 und 310 verschrottete.
TECHNISCHE DATEN der ABeh 4/4 I 304 bis 310
Anzahl gelieferte Fahrzeuge: 7
Hersteller: SIG, SLM und BBC
Baujahre: 1965 (5 Stück) und 1979 (2 Stück)
Spurweite: 1.000 mm (Meterspur)
Zahnstangensystem: Von Roll, mit der Verzahnungsgeometrie Riggenbach
Achsfolge: Bo'zz Bo'zz
Länge über Kupplung: 17.020 mm
Breite: 2.680 mm
Höhe: 3.940 mm
Achsstand im Drehgestell: 3.050 mm
Dienstgewicht: 44 t
Triebraddurchmesser: 778 mm (neu)
Zahnraddurchmesser:
Dauerleistung: 1.000 kW
Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h (Adhäsion) / 30 km/h (Zahnstange)
Zugkraft bei Stundenleistung: 121kN
Anfahrzugkraft: 157 kN
Stromsystem: 1500 V DC (Gleichstrom)
Sitzplätze 1.Klasse: 12
Sitzplätze 2.Klasse: 32
Kupplungssystem: GFN (halbautomatische +GF+ Kupplung wie Brünigbahn)
Armin Schwarz
Die BOB dieselelektrische Rangierlok Tm 2/2 1 „CHRIGEL“ am 02.10.2011 vor dem Depot der Ballenberg Dampfbahn. Aufnahme aus einem fahrenden Zug.
Die Lok wurde 1946 von Ernst Stadler in Zürich gebaut, Zulieferer waren Saurer (Dieselmotor), BBC/MFO und SIG.
TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.000 mm
Achsfolge: B zz
Zahnstangensystem: Riggenbach
Länge: 6.860 mm
Breite: 2.720 mm
Höhe: 3.150 mm
Dienstgewicht: 15 t
Leistung: 120 kW
Höchstgeschwindigkeit: 30 km/h (35 km/h Schleppfahrt)
Armin Schwarz
Im Anschluss an Armins Bild vom BOB-Wagen 209 auf der Brohltalbahn hier noch zwei ganz alte Aufnahmen aus dem Jahre 1963 dieses Wagens im Bahnhof Luzern. Die durchgehenden Wagen Luzern - Grindelwald / Lauterbrunnen waren SBB-Mitteleinstiegswagen; BOB-Personenwagen gelangten normalerweise nicht auf die Brünig-Bahn. Ob die 209 mit einer Reisegruppe hierher kam weiss ich leider nicht. Brünigbahn Triebwagen 915 hat sich vor den Zug gesetzt. Peter Ackermann
BOB-Personenwagen AB 209 ausnahmsweise im Bahnhof Luzern. Man möge mir das Abschneiden des SBB-Brünig Traktors Te 202, der den BOB-Wagen dem Zug Richtung Interlaken anfügte, verzeihen. 1963 war eben die Aufregung über den schönen BOB-Wagen in dem würdigen alten Bahnhof zu gross... Peter Ackermann
Nach den schönen Bildern von Stefan von der kleinen BOB-Lok 29 auf der Blonay-Chamby Museumsbahn seien noch einige Szenen aus der Aktiv-Zeit dieser Lok aufgeladen. Hier im Jahre 1961 in Grindelwald, noch mit Steckkupplung und silbergrauem Anstrich. Die Lok fiel durch das erhöhte Mittelfenster im Führerstand auf. Lok 29 war eine nachgelieferte Lok aus dem Jahre 1926. Peter Ackermann
Im Jahre 1963 ist die Lok 29 immernoch silbergrau, hat aber die automatische Kupplung. Da die 29 auch über eine Heizkupplung Typ SBB verfügte, war sie immer demselben Nachmittagszug ab Grindelwald zugeteilt, der einen SBB-Brünig Wagen nach Luzern mitführte. Peter Ackermann
Am 26.März 1975 steht die Lok 29 in braunem Anstrich in Lauterbrunnen. Damals gab es hier noch verschiedene Weichen und Güterumschlag. Peter Ackermann
Am 6.August 1975 steht BOB-Lok 29 mit einem Kesselwagenzug in Interlaken Ost. Der Kesselwagen trägt die Nummer 1025, der mitgeführte Personenwagen ist B3 29. Peter Ackermann
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