Die BOB dieselelektrische Rangierlok Tm 2/2 1 „CHRIGEL“ am 02.10.2011 vor dem Depot der Ballenberg Dampfbahn.
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Die BOB dieselelektrische Rangierlok Tm 2/2 1 „CHRIGEL“ am 02.10.2011 vor dem Depot der Ballenberg Dampfbahn. Aufnahme aus einem fahrenden Zug.
Die Lok wurde 1946 von Ernst Stadler in Zürich gebaut, Zulieferer waren Saurer (Dieselmotor), BBC/MFO und SIG.
TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.000 mm
Achsfolge: B zz
Zahnstangensystem: Riggenbach
Länge: 6.860 mm
Breite: 2.720 mm
Höhe: 3.150 mm
Dienstgewicht: 15 t
Leistung: 120 kW
Höchstgeschwindigkeit: 30 km/h (35 km/h Schleppfahrt)
Armin Schwarz 07.04.2023, 701 Aufrufe, 6 Kommentare
EXIF: Canon Canon EOS 1000D, Datum 2011:10:02 10:27:14, Belichtungsdauer: 1/320, Blende: 71/10, ISO200, Brennweite: 34/1
Diese Firma liefert heute wohl ein Zigfaches an Bahnfahrzeugen aus... Schön, auch Belege aus der Anfangszeit zu sehen.
Gruss, Olli
Ja vom Ingenieurbüro zum Großkonzern. 1942 gründete er ein Konstruktionsbüro in Zürich, und beschäftigte sich dort hauptsächlich mit einzeln hergestellten Lokomotiven für den Einsatz in Gruben, Kraftwerkstollen und Industrieanlagen. Erst 1962 baute er eine Produktionshalle im Thurgauer Bussnang und1968 wurde der Firmensitz dorthin verlegt.
LG Armin
Hallo Armin,
ein schönes Foto des "Chrigel".
einen lieben Gruss
Stefan
Dankeschön, Stefan. Es freut mich sehr dass es Dir gefällt.
Liebe Grüße
Armin
Hallo Armin, hier noch einige Bemerkungen zum kleinen "Chrigel". Die Lok ist nicht für Zahnradbetrieb gebaut, sondern für die Ueberfuhrfahrten zwischen SBB-Brünigstrecke und BOB in Interlaken Ost. Sie hatte dort auch ihren kleinen Schuppen. Die Lok wurde 1945 als Akkumulatorentraktor Ta 2/2 von Ernst Stadler (damals in Wädenswil) auf einem alten Untergestell erbaut. 1959 wurde die Lok zur Diesellok Tm2/2 1 umgebaut und 1979/80 nochmals erheblich modernisiert und mit einem breiteren Führerstand versehen. Stundenleistung 1959 (66 kW) 90 PS, 1980 (110 kW) 150 PS. (Daten aus J.Aeschlimann: BOB, Prellbock Verlag).
Das erklärt natürlich das schräge Aussehen, so dass man die Lok gedanklich kaum irgendwo einsortieren kann.
Gruss, Olli
Peter Ackermann
Peter Ackermann
Peter Ackermann
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