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Die BOB dieselelektrische Rangierlok Tm 2/2 1 „CHRIGEL“ am 02.10.2011 vor dem Depot der Ballenberg Dampfbahn.

(ID 808654)


Die BOB dieselelektrische Rangierlok Tm 2/2 1 „CHRIGEL“ am 02.10.2011 vor dem Depot der Ballenberg Dampfbahn. Die Lok diente für Rangierfahrten der BOB in Interlaken Ost und der SBB-Brünigbahn. Aufnahme aus einem fahrenden Zug.

Die Lok wurde 1946 von Ernst Stadler in Wädenswil bei Zürich als Akkumulatorentraktor Ta 2/2 (auf einem alten Untergestell) gebaut. 1959 wurde die Lok von Ernst Stadler unter der Fabriknummer 110, mit einem Saurer-Motor mit einer Stundenleistung von 66 kW (90 PS), zur Diesellok Tm 2/2 1 umgebaut. Im Jahr 1980 erfolgte ein weiterer Umbau mit einem stärkeren 2MHe Saurer-Motor mit einer Stundenleistung von 110 kW (150 PS). Bei dieser erheblichen Modernisierung erhielt die Lok auch einen breiteren Führerstand. Weitere Zulieferer waren BBC/MFO und SIG.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.000 mm (Meterspur)
Achsfolge: B
Länge: 6.860 mm
Breite: 2.720 mm
Höhe: 3.150 mm
Dienstgewicht: 15 t
Stundenleistung: 110 kW (150 PS)
Höchstgeschwindigkeit: 30 km/h (35 km/h Schleppfahrt)

Die BOB dieselelektrische Rangierlok Tm 2/2 1 „CHRIGEL“ am 02.10.2011 vor dem Depot der Ballenberg Dampfbahn. Die Lok diente für Rangierfahrten der BOB in Interlaken Ost und der SBB-Brünigbahn. Aufnahme aus einem fahrenden Zug.

Die Lok wurde 1946 von Ernst Stadler in Wädenswil bei Zürich als Akkumulatorentraktor Ta 2/2 (auf einem alten Untergestell) gebaut. 1959 wurde die Lok von Ernst Stadler unter der Fabriknummer 110, mit einem Saurer-Motor mit einer Stundenleistung von 66 kW (90 PS), zur Diesellok Tm 2/2 1 umgebaut. Im Jahr 1980 erfolgte ein weiterer Umbau mit einem stärkeren 2MHe Saurer-Motor mit einer Stundenleistung von 110 kW (150 PS). Bei dieser erheblichen Modernisierung erhielt die Lok auch einen breiteren Führerstand. Weitere Zulieferer waren BBC/MFO und SIG.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.000 mm (Meterspur)
Achsfolge: B
Länge: 6.860 mm
Breite: 2.720 mm
Höhe: 3.150 mm
Dienstgewicht: 15 t
Stundenleistung: 110 kW (150 PS)
Höchstgeschwindigkeit: 30 km/h (35 km/h Schleppfahrt)

Armin Schwarz 07.04.2023, 736 Aufrufe, 7 Kommentare

EXIF: Canon Canon EOS 1000D, Datum 2011:10:02 10:27:14, Belichtungsdauer: 1/320, Blende: 71/10, ISO200, Brennweite: 34/1

7 Kommentare, Alle Kommentare
Olli 7.4.2023 22:42

Diese Firma liefert heute wohl ein Zigfaches an Bahnfahrzeugen aus... Schön, auch Belege aus der Anfangszeit zu sehen.
Gruss, Olli

Armin Schwarz 8.4.2023 14:43

Ja vom Ingenieurbüro zum Großkonzern. 1942 gründete er ein Konstruktionsbüro in Zürich, und beschäftigte sich dort hauptsächlich mit einzeln hergestellten Lokomotiven für den Einsatz in Gruben, Kraftwerkstollen und Industrieanlagen. Erst 1962 baute er eine Produktionshalle im Thurgauer Bussnang und1968 wurde der Firmensitz dorthin verlegt.
LG Armin

Stefan Wohlfahrt 26.7.2026 18:11

Hallo Armin,
ein schönes Foto des "Chrigel".
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 27.7.2026 10:58

Dankeschön, Stefan. Es freut mich sehr dass es Dir gefällt.
Liebe Grüße
Armin

Peter Ackermann 4.8.2026 18:17

Hallo Armin, hier noch einige Bemerkungen zum kleinen "Chrigel". Die Lok ist nicht für Zahnradbetrieb gebaut, sondern für die Ueberfuhrfahrten zwischen SBB-Brünigstrecke und BOB in Interlaken Ost. Sie hatte dort auch ihren kleinen Schuppen. Die Lok wurde 1945 als Akkumulatorentraktor Ta 2/2 von Ernst Stadler (damals in Wädenswil) auf einem alten Untergestell erbaut. 1959 wurde die Lok zur Diesellok Tm2/2 1 umgebaut und 1979/80 nochmals erheblich modernisiert und mit einem breiteren Führerstand versehen. Stundenleistung 1959 (66 kW) 90 PS, 1980 (110 kW) 150 PS. (Daten aus J.Aeschlimann: BOB, Prellbock Verlag).

Olli 4.8.2026 18:25

Das erklärt natürlich das schräge Aussehen, so dass man die Lok gedanklich kaum irgendwo einsortieren kann.
Gruss, Olli

Armin Schwarz 10.8.2026 12:34

Hallo Peter,
danke für Deine ausführliche Bemerkungen, die ich gerne zu einer Berichtung meiner Beschreibung verwenden werde. Ich hatte meine Daten aus dem Rollmaterialverzeichnis Berner Oberland-Bahnen BOB, siehe http://cdn.jungfrau.ch/unternehmen/documents/jungfraubahnen-rollmaterialverzeichnis-bob.pdf
Woher ich den Zahnradbetrieb hatte, weiß ich heute nicht mehr, aber von der Bezeichnung „Tm 2/2“ her, macht es ja keinen Sinn das sie keinem Zahnradantrieb hat.
Liebe Grüße
Armin

Ein BOB Zug aus Grindelwald erreicht Zweilütschinen. Links im Bild ist die wichtige Weiche 11 zu sehen. Der Zug aus Grindelwald wird unmittelbar nach der Weiche zum Stehen kommen und kurz darauf mit dem von Lauterbrunnen eintreffenden Zug vereinigt werden, in der Gegenrichtung wird hier entsprechend geflügelt; und dies im Halbstundentakt.

10. Okt. 2018
Ein BOB Zug aus Grindelwald erreicht Zweilütschinen. Links im Bild ist die wichtige Weiche 11 zu sehen. Der Zug aus Grindelwald wird unmittelbar nach der Weiche zum Stehen kommen und kurz darauf mit dem von Lauterbrunnen eintreffenden Zug vereinigt werden, in der Gegenrichtung wird hier entsprechend geflügelt; und dies im Halbstundentakt. 10. Okt. 2018
Stefan Wohlfahrt

Berner Oberland Bahn,  Fremdkörper : Der verbliebene  alte  Triebwagen 310 besitzt noch die +GF+ Kupplung und ist somit nicht mehr mit den Regelfahrzeugen kompatibel. Er muss ab und zu Wagen für den Unterhalt befördern, und hier scheint er im Dienste der Fahrschule zu stehen. Zweilütschinen, 9.Oktober 2024. Vielleicht existiert noch der zuletzt revidierte Triebwagen 304 für die Schneeräumung.
Berner Oberland Bahn, "Fremdkörper": Der verbliebene "alte" Triebwagen 310 besitzt noch die +GF+ Kupplung und ist somit nicht mehr mit den Regelfahrzeugen kompatibel. Er muss ab und zu Wagen für den Unterhalt befördern, und hier scheint er im Dienste der Fahrschule zu stehen. Zweilütschinen, 9.Oktober 2024. Vielleicht existiert noch der zuletzt revidierte Triebwagen 304 für die Schneeräumung.
Peter Ackermann

Berner Oberland Bahn,  Fremdkörper : Nachdem die BOB im Prinzip ganz auf dreiteilige Fahrzeuge (Triebwagen und Steuerwagen) mit neuartiger Kupplung umgestellt hat, behielt sie noch zwei Module B + ABt, die auf die neue Betriebsart umgerüstet wurden. Diese werden sicherlich nächstes Jahr ausscheiden. Im Bild bei Wilderswil der Teil eines Zugs nach Lauterbrunnen mit Triebwagen 322, dem B 262 und dem ABt 414 (ehemals Regionalverkehr Bern - Solothurn); dahinter folgt der Zugsteil nach Grindelwald. 9.Oktober 2024
Berner Oberland Bahn, "Fremdkörper": Nachdem die BOB im Prinzip ganz auf dreiteilige Fahrzeuge (Triebwagen und Steuerwagen) mit neuartiger Kupplung umgestellt hat, behielt sie noch zwei Module B + ABt, die auf die neue Betriebsart umgerüstet wurden. Diese werden sicherlich nächstes Jahr ausscheiden. Im Bild bei Wilderswil der Teil eines Zugs nach Lauterbrunnen mit Triebwagen 322, dem B 262 und dem ABt 414 (ehemals Regionalverkehr Bern - Solothurn); dahinter folgt der Zugsteil nach Grindelwald. 9.Oktober 2024
Peter Ackermann

Wie gut kann man in den BOB Züge die meisten Fenster öffnen, dies übrigens auch in den neuen Triebzügen. So konnte dieses Bild aus dem fahrenden Zug von Lauterbrunnen/Grindelwald nach Interlaken auf der Doppelspur kurz nach Zweilütschinen entstehen und zeigt mit welch grossen Kapazitäten hier im Halbstundentakt riesige Menschenmassen transportiert werden. 

8. August 2024
Wie gut kann man in den BOB Züge die meisten Fenster öffnen, dies übrigens auch in den neuen Triebzügen. So konnte dieses Bild aus dem fahrenden Zug von Lauterbrunnen/Grindelwald nach Interlaken auf der Doppelspur kurz nach Zweilütschinen entstehen und zeigt mit welch grossen Kapazitäten hier im Halbstundentakt riesige Menschenmassen transportiert werden. 8. August 2024
Stefan Wohlfahrt