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SBB: Infolge ausserordentlich schwerer Güterlast schleppten am 8.

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SBB: Infolge ausserordentlich schwerer Güterlast schleppten am 8. November die beiden Re 6/6 11 633 Eglisau und 11 623 Rupperswil den samstäglichen Güterzug nach Gerlafingen. Normalerweise reicht für diese Leistung eine Re 6/6. Aus diesem Grunde verkehrte der Lokzug ab Solothurn-HB mit drei Re 6/6 anstatt nur mit einer Doppeltraktion. Die Aufnahme von den drei Re 6/6 in drei verschiedenen Lackierungen (11 623 Rupperswil, 11 633 Eglisau und 620 061-2 Gampel-Steg) ist leider bei Niederbipp noch im dichten Herbstnebel entstanden.   
Foto: Walter Ruetsch

SBB: Infolge ausserordentlich schwerer Güterlast schleppten am 8. November die beiden Re 6/6 11 633 Eglisau und 11 623 Rupperswil den samstäglichen Güterzug nach Gerlafingen. Normalerweise reicht für diese Leistung eine Re 6/6. Aus diesem Grunde verkehrte der Lokzug ab Solothurn-HB mit drei Re 6/6 anstatt nur mit einer Doppeltraktion. Die Aufnahme von den drei Re 6/6 in drei verschiedenen Lackierungen (11 623 Rupperswil, 11 633 Eglisau und 620 061-2 Gampel-Steg) ist leider bei Niederbipp noch im dichten Herbstnebel entstanden.
Foto: Walter Ruetsch

Walter Ruetsch 09.11.2014, 258 Aufrufe, 0 Kommentare

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Die SBB Cargo Re 620 055-4  Cossonay  (91 85 4620 044-4 CH-SBBC), ex SBB Re 6/6 11655  Cossonay  erreicht am 12.09.2017 den Bahnhof Chur.

Die Re 6/6, nach neuem Bezeichnungsschema Re 620, sind sechsachsige  (Achsformel Bo’Bo’Bo’), elektrische Lokomotiven der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), die als Ersatz für die Ae 6/6 im schweren Dienst am Gotthard angeschafft wurden.

Aus den Anforderungen an die Baureihe ergab sich für die Traktion die Notwendigkeit von sechs Triebachsen. Um dennoch gute Kurvenlaufeigenschaften mit niedrigem Verschleiß zu erreichen, wurden im Gegensatz zur Ae 6/6 drei zweiachsige Drehgestelle eingebaut, wobei sich das mittlere stark seitlich bewegen kann. Für einen besseren Kurveneinlauf der nachlaufenden zwei Drehgestelle wurden zusätzlich zwischen den drei Drehgestellen elastische Querkupplungen angeordnet.

Das Design ist der Form der Re 4/4II angelehnt, ebenso die Bedienung und die herkömmliche Trafotechnik, welche bei der Re 6/6 zuletzt eingesetzt wurde. Bei der Re 6/6 sind allerdings zwei Transformatoren (Leistungstransformator und Regeltransformator) vorhanden, die sich im Lokomotivkasten zwischen den Drehgestellen befinden.

Die zwar ähnliche Frontpartie weist gegenüber der Re 4/4II/III ein höheres Dach auf. Wie bei den Re 4/4II/III, erhalten auch alle Re 6/6 nach und nach klimatisierte Führerstände.

Die Re 6/6 – ursprünglich den Gotthardlokomotiven zugeordnet – verfügen über Vielfachsteuerung zusammen mit Re 4/4II, Re 4/4III, Re 4/4IV und RBe 4/4. Im Personenverkehr zogen sie schwere Reisezüge über den Gotthard (als Alternative zu einer Doppeltraktion zweier Re 4/4II). Im Güterverkehr werden sie landesweit für schwere Güterzüge eingesetzt, sehr oft auch in Vielfachsteuerung mit einer Re 4/4II oder Re 4/4III. Ein solches Tandem, oft auch kurz als  Re 10/10  bezeichnet (aufgrund der 10 angetriebenen Achsen), ist in der Lage, die erhöhte Zughakenlast von 1.400 Tonnen über die 26 Promille Steigung der Gotthardstrecke zu befördern. 

TECHNISCHE DATEN (Serie):
Gebaute Stückzahl:  4 Prototypen und 85 Serienmaschinen
Hersteller:  SLM, BBC, SAAS
Baujahre:  1972 (Prototypen), 1975–1980 (Serie)
Spurweite:  1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge:  Bo'Bo'Bo'
Länge über Puffer: 19.310 mm
Drehzapfenabstände: 5.700 / 5.700 mm
Achsabstand in den Drehgestellen: 2.900 mm
Treibraddurchmesser:  1.260 mm (neu)
Höhe: 3.932 mm
Breite: 2.950 mm
Dienstgewicht: 120 t
Anzahl der Fahrmotoren: 6
Stundenleistung an der Welle: 6 x 1.338 kW = 8.028 kW
Stundenleistung am Rad: 7.802 KW
Dauerleistung am Rad: 7.244 kW
Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h
Getriebeübersetzung: 1: 2,636
Anfahrzugkraft: 395 kN
Stundenzugkraft: 267 kN
Dauerzugkraft: 235 kN
Elektrische Bremse: Nutzstrom
Stromsystem: 15 kV, 16,7 Hz ~
Die SBB Cargo Re 620 055-4 "Cossonay" (91 85 4620 044-4 CH-SBBC), ex SBB Re 6/6 11655 "Cossonay" erreicht am 12.09.2017 den Bahnhof Chur. Die Re 6/6, nach neuem Bezeichnungsschema Re 620, sind sechsachsige (Achsformel Bo’Bo’Bo’), elektrische Lokomotiven der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), die als Ersatz für die Ae 6/6 im schweren Dienst am Gotthard angeschafft wurden. Aus den Anforderungen an die Baureihe ergab sich für die Traktion die Notwendigkeit von sechs Triebachsen. Um dennoch gute Kurvenlaufeigenschaften mit niedrigem Verschleiß zu erreichen, wurden im Gegensatz zur Ae 6/6 drei zweiachsige Drehgestelle eingebaut, wobei sich das mittlere stark seitlich bewegen kann. Für einen besseren Kurveneinlauf der nachlaufenden zwei Drehgestelle wurden zusätzlich zwischen den drei Drehgestellen elastische Querkupplungen angeordnet. Das Design ist der Form der Re 4/4II angelehnt, ebenso die Bedienung und die herkömmliche Trafotechnik, welche bei der Re 6/6 zuletzt eingesetzt wurde. Bei der Re 6/6 sind allerdings zwei Transformatoren (Leistungstransformator und Regeltransformator) vorhanden, die sich im Lokomotivkasten zwischen den Drehgestellen befinden. Die zwar ähnliche Frontpartie weist gegenüber der Re 4/4II/III ein höheres Dach auf. Wie bei den Re 4/4II/III, erhalten auch alle Re 6/6 nach und nach klimatisierte Führerstände. Die Re 6/6 – ursprünglich den Gotthardlokomotiven zugeordnet – verfügen über Vielfachsteuerung zusammen mit Re 4/4II, Re 4/4III, Re 4/4IV und RBe 4/4. Im Personenverkehr zogen sie schwere Reisezüge über den Gotthard (als Alternative zu einer Doppeltraktion zweier Re 4/4II). Im Güterverkehr werden sie landesweit für schwere Güterzüge eingesetzt, sehr oft auch in Vielfachsteuerung mit einer Re 4/4II oder Re 4/4III. Ein solches Tandem, oft auch kurz als "Re 10/10" bezeichnet (aufgrund der 10 angetriebenen Achsen), ist in der Lage, die erhöhte Zughakenlast von 1.400 Tonnen über die 26 Promille Steigung der Gotthardstrecke zu befördern. TECHNISCHE DATEN (Serie): Gebaute Stückzahl: 4 Prototypen und 85 Serienmaschinen Hersteller: SLM, BBC, SAAS Baujahre: 1972 (Prototypen), 1975–1980 (Serie) Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsfolge: Bo'Bo'Bo' Länge über Puffer: 19.310 mm Drehzapfenabstände: 5.700 / 5.700 mm Achsabstand in den Drehgestellen: 2.900 mm Treibraddurchmesser: 1.260 mm (neu) Höhe: 3.932 mm Breite: 2.950 mm Dienstgewicht: 120 t Anzahl der Fahrmotoren: 6 Stundenleistung an der Welle: 6 x 1.338 kW = 8.028 kW Stundenleistung am Rad: 7.802 KW Dauerleistung am Rad: 7.244 kW Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h Getriebeübersetzung: 1: 2,636 Anfahrzugkraft: 395 kN Stundenzugkraft: 267 kN Dauerzugkraft: 235 kN Elektrische Bremse: Nutzstrom Stromsystem: 15 kV, 16,7 Hz ~
Armin Schwarz

Schweiz / E-Loks / Re 6/6

18 1188x1200 Px, 25.02.2021

Eine SBB Cargo Re 10/10, bestehend aus der Re 420 344-4 (Re 4/4 – 11 344) und der Re 620 086 (Re 6/6 - 11686 „Hochdorf“), fährt am 04.08.2019 mit einem Container-Zug über die einspurige Güterzugumfahrung Domodossola zum Rangierbahnhof Beura-Cardezza (ex Bahnhof Domodossola II). Diese Strecke ist mit 15 kV 16,7 Hz Wechselstrom elektrifiziert.
Eine SBB Cargo Re 10/10, bestehend aus der Re 420 344-4 (Re 4/4 – 11 344) und der Re 620 086 (Re 6/6 - 11686 „Hochdorf“), fährt am 04.08.2019 mit einem Container-Zug über die einspurige Güterzugumfahrung Domodossola zum Rangierbahnhof Beura-Cardezza (ex Bahnhof Domodossola II). Diese Strecke ist mit 15 kV 16,7 Hz Wechselstrom elektrifiziert.
Armin Schwarz


Während tobend die Wassermassen den Rheinfall bei Schaffhausen herab stürzen, zieht die SBB Cargo Re 620 060-4   Tavannes  (ex SBB Re 6/6 11660   Tavannes  ) am 18.06.2016 einen Holcim Zement-Silowagen-Zug (Wagen der Gattung Uacns) durch Neuhausen am Rheinfall, über die Hochrheinbahn (SBB Strecke 760 / DB KBS 730) in Richtung Zürich.

Übrigens rechts oben im Bild, kann man es gerade noch erkennen „SIG“, hier ist der Sitz der ursprünglich Schweizerische Industrie-Gesellschaft Neuhausen am Rheinfall, heute SIG Combibloc Services AG. Hier wurden früher auch viele Schienenfahrzeuge gebaut. In den 1990er-Jahren entwickelte SIG die elektrische Neigetechnik des SBB RABDe 500 in Konkurrenz zur hydraulischen Neigetechnik von Fiat Ferroviaria. Die Schienenfahrzeugsparte wurde 1995 an Fiat verkauft. 2000 kam sie zusammen mit der ganzen Fiat Ferroviaria zu Alstom. Auch viele Trams wurden dort hergestellt.
Während tobend die Wassermassen den Rheinfall bei Schaffhausen herab stürzen, zieht die SBB Cargo Re 620 060-4 " Tavannes" (ex SBB Re 6/6 11660 " Tavannes ") am 18.06.2016 einen Holcim Zement-Silowagen-Zug (Wagen der Gattung Uacns) durch Neuhausen am Rheinfall, über die Hochrheinbahn (SBB Strecke 760 / DB KBS 730) in Richtung Zürich. Übrigens rechts oben im Bild, kann man es gerade noch erkennen „SIG“, hier ist der Sitz der ursprünglich Schweizerische Industrie-Gesellschaft Neuhausen am Rheinfall, heute SIG Combibloc Services AG. Hier wurden früher auch viele Schienenfahrzeuge gebaut. In den 1990er-Jahren entwickelte SIG die elektrische Neigetechnik des SBB RABDe 500 in Konkurrenz zur hydraulischen Neigetechnik von Fiat Ferroviaria. Die Schienenfahrzeugsparte wurde 1995 an Fiat verkauft. 2000 kam sie zusammen mit der ganzen Fiat Ferroviaria zu Alstom. Auch viele Trams wurden dort hergestellt.
Armin Schwarz

Die abgestellten Bobos und versteckt noch Re 6/6 in Full. Juni 2020

Vordere Reihe nach hinten: Re 4/4 III 11350, 11354, 11367, Re 4/4 II 11148, 11236, Re 4/4 III 11353, 11366, Re 4/4 II 11305, Re 4/4 III 11361

Hintere Reihe nach hinten: Re 421 390, 3??, Bobo?, Re 421(?) 3??, Re 6/6 unbekannt, Re 6/6 11655, Re 421 3??

Kaum den Verdacht getätigt, schon abgestellte Loks gefunden. Wahrscheinlich sind einige Loks vom Personenverkehr zum Güterverkehr zurückgekehrt. Erstaunlich, dass sich mindestens drei Re 421 unter den abgestellten Loks befinden. Die Lok im Vordergrund ist übrigens die ehemalige SOB-Re 4/4 III.
Die abgestellten Bobos und versteckt noch Re 6/6 in Full. Juni 2020 Vordere Reihe nach hinten: Re 4/4 III 11350, 11354, 11367, Re 4/4 II 11148, 11236, Re 4/4 III 11353, 11366, Re 4/4 II 11305, Re 4/4 III 11361 Hintere Reihe nach hinten: Re 421 390, 3??, Bobo?, Re 421(?) 3??, Re 6/6 unbekannt, Re 6/6 11655, Re 421 3?? Kaum den Verdacht getätigt, schon abgestellte Loks gefunden. Wahrscheinlich sind einige Loks vom Personenverkehr zum Güterverkehr zurückgekehrt. Erstaunlich, dass sich mindestens drei Re 421 unter den abgestellten Loks befinden. Die Lok im Vordergrund ist übrigens die ehemalige SOB-Re 4/4 III.
Olli






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