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Kommentare zu Bildern, Seite 45



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Die Drehstrom- Elektrolokomotive ex BTB De 2/2 Nr.1, ex BTB F 2/2 Nr. 1 (1902 – 1922), ex BTB E2E Nr. 1 (bis 1902), am 11.09.2022 in der Lokwelt Freilassing. Die Lok ist Eigentum des Deutschen Museums - Verkehrszentrum in München und eine Leihgabe die Lokwelt Freilassing Dem Güterverkehr der Burgdorf-Thun-Bahn (BTB) dienten zwei Lokomotiven vom Typ F 2/2. Bis 1902 wurden sie als E2E bezeichnet, ab 1922 als De 2/2. Diese beiden ersten in der Schweiz, im Jahr 1899, gebauten elektrischen Lokomotiven (De 2/2 Nr.1 und 2) waren eine gemeinsame Konstruktion der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM) in Winterthur für den mechanischen Teil und der Brown, Boveri & Cie. (BBC) für die elektrische Ausrüstung. Der noch nicht ausgereifte Einphasen-Wechselstrom-Betrieb konnte zur damaligen Zeit noch nicht eingesetzt werden. Deshalb beschaffte die Schweizer Burgdorf-Thun-Bahn (BTB) zunächst für den reinen Güterzugbetrieb zwei dieser mit Drehstrom (Dreiphasenwechselstrom) angetriebenen Lokomotiven. Das Drehstrom-System konnte nur in einem bestimmten Geschwindigkeitsbereich effektiv arbeiten, so dass ein mechanisches Schaltgetriebe für zwei maximale Geschwindigkeiten notwendig war, nämlich für 18 und 36 km/h. Ab 1933 wurde der Drehstrombetrieb auf dieser Strecke eingestellt und die beiden Lokomotiven ausgemustert. Die beiden Lokomotiven sind als weltweit erste Drehstromlokomotiven für den Vollbahnbetrieb erhalten geblieben. Die Nr. 1 befindet in der Lokwelt Freilassing, die Nr. 2 befindet sich im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern. Die beiden Motoren wiesen eine Leistung von je 150 PS (110 kW) auf. Das nur im Stillstand umschaltbare Getriebe ermöglichte zwei Geschwindigkeiten, Die eine bis 18 km/h ließ auf der größten Steigung von 25 ‰ eine Anhängelast von 100 Tonnen zu, die andere bis 36 km/h noch die Hälfte. Wobei die zulässige Höchstgeschwindigkeit betrug 50 km/h, so wurde in den späteren Betriebsjahren in Gefällen stromlos gefahren, um diese zu erreichen. Dank der höheren Geschwindigkeit hätten die Lokomotiven nötigenfalls auch im Personenverkehr Verwendung finden können. Die beiden 19-poligen Triebmotoren sind beidseits auf einer auf einem Hilfsgestell gelagerten gemeinsamen Welle montiert. Über ein Vorgelege wurde das Drehmoment mittels Kuppelstangen auf die beiden Achsen übertragen. Zum Anfahren war ein für beide Motoren gemeinsamer Widerstand vorhanden, der mit dem in jedem Führerstand vorhandenen Kontroller allmählich ausgeschaltet wurde. Beleuchtung, Heizung und Hilfsbetriebe wurden mit einer Spannung von 100 Volt betrieben. Die Lokomotiven weisen an beiden Enden offene Plattformen auf. Die vier Schleifbügel auf dem Dach legten sich selbsttätig beim Wechsel der Fahrtrichtung nach hinten um. Zum Abbügeln mussten die an den Bügeln angebrachten kurzen Zugseile vom Boden aus mit hölzernen Stangen heruntergezogen und in Arretierhaken eingehängt werden. TECHNISCHE DATEN: Baujahr: 1899, Ausmusterung1930 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsfolge: B Länge über Puffer: 7.800  mm Achsabstand: 3.140 mm Treibraddurchmesser: 1.230 mm Dienstgewicht: 29.600 kg Höchstgeschwindigkeit: 18 km/h / 36 km/h (stromlos bergab 50 km/h) Stundenleistung: 300 PS (220 kW) Stundenzugkraft: 4.400 daN Stromsystem: 750 V, 40 Hz ∆ Anzahl der Fahrmotoren: 2 Übersetzungsstufen: 2 (für 18 / 36 km/h) Die Burgdorf-Thun-Bahn (BTB) war eine Eisenbahngesellschaft in der Schweiz. Ihre Strecke von Burgdorf über Konolfingen nach Thun wurde als erste elektrische Vollbahn der Schweiz im Jahr 1899 dem Betrieb übergeben. Heute ist sie Bestandteil der BLS AG (zum Bild)

Olli 25.10.2022 0:05
Vielen Dank für die Top Recherche. Man kann noch eines ergänzen, die BTB-eigene Strecke zweigt erst in Hasle-Rüegsau von der Emmentalbahn ab. Als die selber elektrifizieren wollte, dann kam die BTB unter Druck. Das war wohl das Ende des Drehstromkabels vor Ort...

Gruss, Olli

Armin Schwarz 25.10.2022 14:14
Bitteschön Olli,
und danke für die Ergänzung, zudem freut es mich dass es gefällt.
Liebe Grüße
Armin

Schienenverkehr unterm Hohentwiel. 52 7596 umfährt dem EFZ-Sonderzug für die SEHR & RS im Bahnhof Singen. Oktober 2022. (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 21.10.2022 9:12
Hallo Olli,
eine interessante Bildgestaltung im Vorder- und Hintergrund, und selbstverständlich gefällt mir das Motiv selbst auch sehr gut.
einen lieben Gruss
Stefan

Im Archiv gefunden: Noch ein weiteres Bild einer Ee 3/3 II im Einsatz. Die Ee 3/3 IV 16519 rangiert in Brig. Die schlechte Bildqualität war dann (endlich) ein Grund, mir in der Folge eine Digitalkamera zuzulegen. Analog Foto / 19. Jan. 2006 (zum Bild)

Armin Schwarz 16.10.2022 20:31
Hallo Stefan,
ich finde dieses ist der 1.200px Version die bessere Wahl und gefällt mir besser.

Ich selbst bin auch gerade noch gerade was das Hochladen der neuen möglichen Bildgrößen etwas in der Findung. Ich habe mal den Versuch gemacht 1.400px und 1.600px. Bilder 1.400px bekomme ich auf meinem Bildschirm komplett dargestellt, bei 1.600px muss ich scrollen und schieben. Daher tendiere ich eher zu 1.400px.

Liebe Grüße
Armin

Olli 17.10.2022 0:50
Hallo Armin,

definitiv für alle ein wenig Findungsphase. Ich habe erst mal eher Bilder oder Serien gewählt, bei denen man sich im Bild verlieren kann und man auch mit Scrollen nicht das Erlebnis verliert. Prinzipiell aber denke ich momentan eher, dass die 1920er Auflösung am häufigsten verwendet wird. Daher habe ich vorerst bevorzugt das Format 1600x1000. Das sollte einigermaßen passen und man kann mit F11 oder Strg - (oder + oder 0) ein wenig selber rumspielen beim Betrachten. Passt aber generell. Am Tablet kann es offenbar hochkant angeschaut werden, dann läuft es noch mal anders. Aber Zwischengrößen wären auch eine Möglichkeit, die Dinge auszunutzen. Die Bildschirmgrößen werden aber weiter wachsen...

Übrigens, auch Notebooks vergrößern oft das Bild automatisch und zeigen es nicht pixelgetreu an. Dann kann man die Seite auf mit Strg - auf die Originalgröße runterskalieren. Also 125% Anzeige aber die Webseite 80%, schon passt es wieder...

Gruß, Olli

Ein kalter Tag an der Bahnlinie Bern-Thun: BLS Re4/4 184. Ein Kommentar zu dieser zeitlosen Schönheit erübrigt sich. 23.1.17 (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 16.10.2022 19:37
Hallo Peter,
keinen Falls erübrigt sich ein Kommentar zu diesem stimmungsvollen Bild...
Es ist wunderschön!
einen lieben Gruss
Stefan

"Il était une fois... les années 40 / Es war einmal: die 40er Jahre" Der GFM Historique BCe 4/4 131 (Baujahr 1943) ist zwischen Cornaux und Vers-Chez Robert solo von Chaulin nach Blonay unterwegs und unterstreicht auf diese Art, wie mit den neuen Triebwagen in den 40er der Betrieb vereinfacht werden konnte. 10. Sept. 2022 (zum Bild)

Peter Ackermann 10.10.2022 10:22
Du findest immer wieder neue attraktive Stellen für BC-Aufnahmen! Das bisschen Tunnel und der schräge Mast sind wirklich ein schöner Rahmen für dieses attraktive Fahrzeug, das viele alte Erinnerungen an eine sich ungeheuer mühsam in die Neuzeit kämpfende Bahn zurückbringt. Grüsse, Peter

Stefan Wohlfahrt 16.10.2022 19:08
Guten Abend Peter,
danke für deinen Lob, aber das auf den kleinen Zug zielende Sonnenlicht war geradezu eine Einladung für ein Bild.
einen lieben Gruss
Stefan

Matterhorn-Gotthard Bahn MGB: Was entsteht eigentlich da in Andermatt? Es sieht ziemlich grössenwahnsinnig aus. Einfahrt des Zuges vom Oberalppass her in Andermatt hinter HGe4/4 105. 21.September 2022 (zum Bild)

Olli 14.10.2022 16:09
Größenwahn bestimmt das letztes Jahrtausend noch beschauliche Dörfchen seit einiger Zeit. Immerhin die Furka-Oberalp-Bahn ist nicht gerade leidtragend davon...
Gruss, Olli

Stefan Wohlfahrt 16.10.2022 19:05
Geldgier oder an alten Traditionen festhalsten? Die Frage ist einfach beantwortet, wenn man nicht selbst davon direkt betroffen ist.
Trotzdem finde auch ich die neuen Bauten mer als überzogen. Und "die Furka-Oberalp-Bahn ist nicht gerade leidtragend davon" die Bahnfotografen aber schon den der zusätzliche Beton (im Bahnhof) fördert kaum die Schicht auf die Züge.
einen lieben Gruss
Stefan

Die zwei SBB RABe 523 von Le Brassus und Vallorbe kommend verlassen Burier in Richtung Aigle. Bahnhof von Burier wurde vor wenigen Jahren umgestaltet, immer vermittelt der Bahnsteig in Burier doch noch etwas das Flaire verganger Tage. 7. Sept. 2022 (zum Bild)

Olli 10.10.2022 22:16
Man muss nicht alles zu Tode sanieren... scheint hier wohl gelungen zu sein.
Gruss, Olli

Stefan Wohlfahrt 16.10.2022 19:01
Hallo Olli,
leider habe ich das Bild der Gegenseite noch nicht gezeigt...
einen lieben Gruss
Stefan

Schienenverkehr am Schienerberg. 52 7596 mit ihrem EFZ-Sonderzug für die SEHR&RS hat gerade die Rheinbrücke von Hemishofen überquert und erreicht gleich den dortigen Bahnhof. Oktober 2022. (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 10.10.2022 19:27
Hallo Olli,
wunderschöne Bilder einer zauberhaften Strecke, die auf dem anschließenden Abschnitt nach Winterthur teilweise mit herrlichen Stationen aufwartet, wie ich kürzlich gesehen habe.
einen lieben Gruss
Stefan

Olli 10.10.2022 22:04
so ein Sturm sorgt zwar für tristes sonnenloses Fotolicht, aber wenn es aufreißt, dann kommt oft besonderes Licht zustande. Deswegen hatte ich mich entschlossen ein paar mehr Bilder zu zeigen...

Richtung Winterthur gibt es auch einige nette Fotostellen, doch leider schweizuntypisch wenig Verkehr und Gelegenheit auf Bilder. Ein spannendes gelang mir mal vom damals nur als Phantom auftretenden Twindexx Suisse: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/6a/Eisenbahnbr%C3%BCcke-Torne-%C3%A4lv6040991.jpg

Gruss, Olli

Der TRAVYS Domino-Pendelzug mit 560 384 bei der Haltestelle Chez-le-Maître-Ecoles bei der Ortschaft Sentier. 19.Oktober 2021 (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 3.10.2022 7:26
Hallo Peter,
wunderschön mit der Orbe im Vordergrund.
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 3.10.2022 17:08
Hallo Peter,
da kann ich Stefan nur zustimmen, wunderschön...
Liebe Grüße
Armin

Peter Ackermann 10.10.2022 10:23
Vielen Dank Stefan und Armin! Peter

Es ist erstaunlich, dass es kaum Bilder gibt von der Eisenbahn am Herzstück des Vallée de Joux, nämlich am Lac de Joux. Das hängt sicher damit zusammen, dass die Bahn in dichtem Wald, oder dann hinter Häusern dem See entlang fährt. In Le Pont gelingt knapp eine Aufnahme des Zuges mit dem Lac de Joux (Triebwagen Travys 560 384) von der Brücke aus, die den (relativ) grossen See mit dem kleinen Lac Brenet verbindet und der Ortschaft ihren Namen gegeben hat. 19.Oktober 2021 (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 2.10.2022 19:19
Hallo Peter,
wie du richtig feststellts, ist die Bahn am Lac de Joux gar nicht so einfach zu fotografieren.
Übrigens, die Brücke zwischen den beiden Seen wurde durch Hochwasser zerstört und vier Jahre später, als man den Lac de Joux infolge Wassermangels zu Fuss durchqueren konnte wieder neu aufgebaut; dass war in den 1770 Jahren und zeigt, das Klimakapriolen nicht neues sind...
einen lieben Gruss
Stefan

Peter Ackermann 2.10.2022 21:05
Hallo Stefan, vielen Dank für Deine zusätzlichen Ausführungen! Solche finde ich sehr anregend, und sie stellen die Bahn schön in einen geographischen und historischen - und klimatologischen! - Kontext. Grüsse, Peter

Der Regionalzug 6011 von Vallorbe nach Le Brassus mit dem schiebenden TRAVYS RBDe 560 385-7 "Lac de Joux" verlässt nun Le Pont, der Fotograf hat seine Schuldigkeit getan, und wird in einer Stunde mit dem Hier zu sehenden Zug nach Vallorbe fahren, mit der Idee, bald wieder zu kommen und das Zeitalter der PBr mit den direkten Zügen nach Aigle fotografisch festzuhalten... 6. August 2022 (zum Bild)

Peter Ackermann 1.10.2022 14:33
Eine schöne Abschiedsdokumentation dieser Züge. Mir gefällt dabei der Nebel in diesem Bild, der bestimmt erheblich irritierte! Grüsse, Peter

Stefan Wohlfahrt 2.10.2022 19:21
Hallo Peter,
danke für deinen Kommentar, der Nebel war nicht so nach meinem Geschmack aber das Vallée de Joux ist besonders Vormittags recht Nebelanfällig (im Gegensatz zum meist Nebel freien Vallorbe).
einen lieben Gruss
Stefan

Die SBB Tmf 232 302-0 (Tmf 98 85 5 232 302-0 CH-SBB) rangiert am 11.07.2022 einige Personenwagen beim Bahnhof Olten (Aufnahme aus einem Zug durch die Scheibe). Die dieselhydraulische Rangierlok (Rangiertraktor) wurde 1975 von Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM) in Winterthur unter der Fabriknummer 5064 gebaut und als Tm IV 9665 an die Schweizerische Bundesbahnen (SBB / CFF / FFS) geliefert. Im Jahr 1999 ging sie an die SBB Infrastruktur. Im Jahr 2013 hat die SBB Infrastruktur das Retrofit von 15 Tm IV Rangierloks in Auftrag gegeben. So wurde auch diese Lok 2013 einer umfassenden Modernisierung (Retrofit), im SBB Industriewerk Biel, unterzogen. So gehören unter anderem ein verbrauchsarmer Caterpillar-Dieselmotor, ein Partikelfilter, eine zusätzliche Ladeluftkühlanlage, eine neue Fahrzeugsteuerung, eine neue Sicherheitssteuerung, Zugsicherungen, die Funkfernsteuerung und schließlich die Änderung der Bordspannung von 36 auf 24 Volt zum Umfang dieser Modernisierung. Durch die Möglichkeit der Mehrfachtraktion sowie der Funkfernsteuerung ist ein effizienter und wirtschaftlicher Betrieb möglich. So werden die bereits über 40-jährigen Tm IV als Tmf 232.3 viele weitere Jahre Dienst auf dem Schweizer Schienennetz leisten können. Die Tmf 232.3 verfügen zusätzlich, gegenüber den Tm 232 über eine Vielfachsteuerung, GSM-R Funk und Baufunk. Fahrzeugrahmen Eine sehr robuste geschweißte Rahmenkonstruktion bildet das Grundgerüst des Fahrzeuges, auf dem sich einerseits die Führerkabine, welche fest mit dem Rahmen verschweißt ist, sowie alle notwendigen Unterlagen und Konsolen für die Aufnahme der einzelnen Komponenten. Die Unterseite besteht aus zwei massiven Längsträgern, in welchen die zwei Achshalter eingelassen sind und die Bremskomponenten aufnehmen. Diese sehr robuste Konstruktion hat eine gute Krafteinleitung zur Folge. An beiden Enden des Triebfahrzeuges befindet sich je eine Stirn- platte, worauf die Puffer angeschraubt sind. Die Zugvorrichtung ist mit einem Federelement ebenfalls an der Stirnplatte befestigt. Zug- und Stossvorrichtung Die Zugvorrichtung besteht aus dem Zughaken und einer Schraubenkupplung, bei der Tmf 232 ist zusätzlich ist eine Rollwagenkupplung angebracht. Die Stoßvorrichtung besteht aus Puffern ohne Deformationselemente, welche direkt auf der Stirnplatte angeschraubt sind. Fahrwerk Das Fahrwerk besteht aus zwei Radsätzen mit Scheibenrädern. Auf der Außenseite der Achswellen sind die Achslagergehäuse mit Zylinderrollenlager angebracht. Die Achslagergehäuse sind mittels Manganplatten im Achshalter geführt. Der Fahrzeugrahmen stützt sich über vier Blattfederpakete ohne Lastausgleich auf die Achslagergehäuse ab. Kraftübertragung Das Drehmoment wird vom Motor mittels einer Kardanwelle auf das Voith-Turbowendegetriebe, dann auf das Verteilgetriebe und schließlich über Kardanwellen auf die Achsen übertragen. Turbowendegetriebe Das Voith-Turbogetriebe ist ein vollautomatisch arbeitendes, hydrodynamisches Strömungsgetriebe für die Kraftübertragung zwischen Dieselmotor und Triebachsen. Es besteht im Wesentlichen aus zwei hydrodynamischen Wandlern, bei welchen die Kraftübertragung durch die Massenkräfte einer Betriebsflüssigkeit (Mineralöl) erfolgt. Die zwei hydrodynamischen Wandler und bestehen aus je einem Pumpenrad, Turbinenrad und feststehendem Leitrad. Im Pumpenrad wird die vom Dieselmotor abgegebene mechanische Energie in Strömungsenergie umgewandelt. Im nachfolgenden Turbinenrad wird durch Verzögerung und Umlenkung der Flüssigkeitsmaße wieder mechanische Energie zurückgewonnen. Das im Turbinenrad entstehende Drehmoment ist abhängig vom Grad der Umlenkung der Betriebsflüssigkeit. Die Umlenkung und damit das Turbinendrehmoment ist bei festgehaltener Turbine am größten und fällt mit zunehmender Turbinendrehzahl ab. Das Leitrad als dritter Hauptbestandteil eines hydrodynamischen Wandlers hat die Aufgabe, die Zulaufrichtung zum Pumpenrad unabhängig von der Abströmrichtung des Turbinenrades konstant zu halten, so dass die Leistungsaufnahme des Pumpenrades von der Turbinendrehzahl nicht beeinflusst wird. Das Leitrad ermöglicht auf diese Weise eine Drehmomentwandlung und nimmt das Differenzmoment zwischen Pumpenrad und Turbinenrad auf. Motor Der Dieselmotor ist ein wassergekühlter, verbrauchsarmer Caterpillar- 6 Zylinder-Viertakt-Dieselmotor mit Ladeluftkühlung (Industriemotor), welcher bei 1.600 U/min eine Leistung von 280 kW abgibt. Er erfüllt die Euro-III (zum Bild)

Peter Ackermann 18.9.2022 12:02
Danke für diesen sehr ausführlichen Kommentar zu der kleinen Lok! Das Bild selber ist super, mit dieser attraktiven Kombination von Rötlich und Blau. Und der Bahnarbeiter auf der Treppe macht das Bild komplett! Gut hast Du diese Szene hochgeladen, um die doch eher langweilige 232 vorzustellen. Grüsse, Peter

Armin Schwarz 2.10.2022 16:56
Hallo Peter,
es freut mich wieder sehr dass Die das Bild und die Beschreibung gefallen. Eigentlich sind die 232er gar nicht so langweilig, und müsste sie sogar noch zwischen Tm 232.0 / Tm IV und Tmf 232.3  / Tm IV unterscheiden.

Ich weiß es nicht genau, aber Bahnarbeiter auf der Treppe könnte der Lokführer sein, denn diese Tmf 232.3 sind auf Funkfernsteuerung umgebaut (daher auch Tm“f“).

Liebe Grüße
Armin






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