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Frankreich

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Vernier-Meyrin Cargo mit dem durchfahrenden TGV Lyria 4727 nach Paris Gare de Lyon und einer im Hintergrund rangierenden Am 843 von SBB Cargo. 

29. April 2026
Vernier-Meyrin Cargo mit dem durchfahrenden TGV Lyria 4727 nach Paris Gare de Lyon und einer im Hintergrund rangierenden Am 843 von SBB Cargo. 29. April 2026
Stefan Wohlfahrt

Auch 2026 sind noch SNCF BB 22200  nez cassé  von und nach Genève im Einsatz! Da ich in La Plaine am Bahnsteigende stand welcher von zwei SBB LEX 522 praktisch vollständig ausgenutzt wurde, sah ich nicht was da kam und konnte nur dies Bild anfertigen. Damit der Betrachter doch in den Genuss der formschönen Lok kommt, zeige ich im Anschluss drei Bilder der BB 22397 vom Sommer 2024.

16. April 2026
Auch 2026 sind noch SNCF BB 22200 "nez cassé" von und nach Genève im Einsatz! Da ich in La Plaine am Bahnsteigende stand welcher von zwei SBB LEX 522 praktisch vollständig ausgenutzt wurde, sah ich nicht was da kam und konnte nur dies Bild anfertigen. Damit der Betrachter doch in den Genuss der formschönen Lok kommt, zeige ich im Anschluss drei Bilder der BB 22397 vom Sommer 2024. 16. April 2026
Stefan Wohlfahrt

Die SNCF BB 22397 wartet in Genève mit ihrem TER 96634 auf die Abfahrt nach Grenoble. Die Einsätze der einst weit verbreiteten  nez cassé  gehen strak zurück, so habe ich in Genève nur noch dieses Zugspaar der TER Grenoble-Genève-Grenoble (96605/96634) gefunden, welches mit einer BB 22200 verkehrt. 20. August 2024
Die SNCF BB 22397 wartet in Genève mit ihrem TER 96634 auf die Abfahrt nach Grenoble. Die Einsätze der einst weit verbreiteten "nez cassé" gehen strak zurück, so habe ich in Genève nur noch dieses Zugspaar der TER Grenoble-Genève-Grenoble (96605/96634) gefunden, welches mit einer BB 22200 verkehrt. 20. August 2024
Stefan Wohlfahrt

Die SNCF BB 22397 verlässt Genève mit ihrem TER 96634 nach Grenoble. Die Einsätze der einst weit verbreiteten  nez cassé  gehen strak zurück, so habe ich in Genève nur noch dieses Zugspaar der TER Grenoble-Genève-Grenoble (96605/96634) gefunden, welches mit einer BB 22200 verkehrt. 20. August 2024
Die SNCF BB 22397 verlässt Genève mit ihrem TER 96634 nach Grenoble. Die Einsätze der einst weit verbreiteten "nez cassé" gehen strak zurück, so habe ich in Genève nur noch dieses Zugspaar der TER Grenoble-Genève-Grenoble (96605/96634) gefunden, welches mit einer BB 22200 verkehrt. 20. August 2024
Stefan Wohlfahrt

Die SNCF BB 22397 verlässt Genève mit ihrem TER 96634 nach Grenoble und ich konnte es mir nicht verkneifen, den Zug auch auch dieser Perspektive nochmals zu fotografieren und zu zeigen, denn die Einsätze der einst weit verbreiteten  nez cassé  gehen strak zurück.

20. August 2024
Die SNCF BB 22397 verlässt Genève mit ihrem TER 96634 nach Grenoble und ich konnte es mir nicht verkneifen, den Zug auch auch dieser Perspektive nochmals zu fotografieren und zu zeigen, denn die Einsätze der einst weit verbreiteten "nez cassé" gehen strak zurück. 20. August 2024
Stefan Wohlfahrt

Neuigkeiten vom Léman Express: seit dem Fahrplanwechsel gibt es eine neuen Linie: die RL7. 
Sie führt von Annemasse nach Genève Aéroport bzw. nach Vernier. Leider ist das Angebot mit vier Zugspaaren pro (Werk) Tag noch etwas dürftig. 

Lancy Pont Rouge, den 16. April 2026
Neuigkeiten vom Léman Express: seit dem Fahrplanwechsel gibt es eine neuen Linie: die RL7. Sie führt von Annemasse nach Genève Aéroport bzw. nach Vernier. Leider ist das Angebot mit vier Zugspaaren pro (Werk) Tag noch etwas dürftig. Lancy Pont Rouge, den 16. April 2026
Stefan Wohlfahrt

Auf den ersten Blick ein banales Bild; doch beim näheren Hinschauen verrät der Zugzielanzeiger die Besonderheit: Der SBB LEX RABe 522 220 ist als Léman Express 23535 der neuen Linie RL7 auf dem Weg nach Vernier! Die zum Fahrplanwechsel eingeführte RL 7 verbindet Annemasse direkt mit dem Flughafen von Genève oder mit Vernier. Die Züge nutzen den Güterzügen der Relation Bellegarde - Genève La Praille genutzten rund 1 km langen Tunnel von Châtelaine. Leider ist das auf starke Nachfrage beruhende Angebot mit nur vier Zugespaaren pro Tag nicht sehr üppig, besonders wenn man bedenkt, dass ein Zugspaar von und zum Flughafen fährt, zwei Züge nach Vernier, aber nur einer zurück und die drei verbleiben Züge nur auf dem Abschnitt Annemase - Lancy Pont Rouge verkehren.

16. April 2026
Auf den ersten Blick ein banales Bild; doch beim näheren Hinschauen verrät der Zugzielanzeiger die Besonderheit: Der SBB LEX RABe 522 220 ist als Léman Express 23535 der neuen Linie RL7 auf dem Weg nach Vernier! Die zum Fahrplanwechsel eingeführte RL 7 verbindet Annemasse direkt mit dem Flughafen von Genève oder mit Vernier. Die Züge nutzen den Güterzügen der Relation Bellegarde - Genève La Praille genutzten rund 1 km langen Tunnel von Châtelaine. Leider ist das auf starke Nachfrage beruhende Angebot mit nur vier Zugespaaren pro Tag nicht sehr üppig, besonders wenn man bedenkt, dass ein Zugspaar von und zum Flughafen fährt, zwei Züge nach Vernier, aber nur einer zurück und die drei verbleiben Züge nur auf dem Abschnitt Annemase - Lancy Pont Rouge verkehren. 16. April 2026
Stefan Wohlfahrt

Auf den ersten Blick ein banales Bild; doch beim näheren Hinschauen verrät der Zugzielanzeiger die Besonderheit: Der SBB LEX RABe 522 220 ist als Léman Express 23535 der neuen Linie RL7 auf dem Weg nach Vernier! Die zum Fahrplanwechsel eingeführte RL 7 verbindet Annemasse direkt mit dem Flughafen von Genève oder mit Vernier. Die Züge nutzen den Güterzügen der Relation Bellegarde - Genève La Praille genutzten rund 1 km langen Tunnel von Châtelaine. Leider ist das auf starke Nachfrage beruhende Angebot mit nur vier Zugespaaren pro Tag nicht sehr üppig, besonders wenn man bedenkt, dass ein Zugspaar von und zum Flughafen fährt, zwei Züge nach Vernier, aber nur einer zurück und die drei verbleiben Züge nur auf dem Abschnitt Annemase - Lancy Pont Rouge verkehren.

16. April 2026
Auf den ersten Blick ein banales Bild; doch beim näheren Hinschauen verrät der Zugzielanzeiger die Besonderheit: Der SBB LEX RABe 522 220 ist als Léman Express 23535 der neuen Linie RL7 auf dem Weg nach Vernier! Die zum Fahrplanwechsel eingeführte RL 7 verbindet Annemasse direkt mit dem Flughafen von Genève oder mit Vernier. Die Züge nutzen den Güterzügen der Relation Bellegarde - Genève La Praille genutzten rund 1 km langen Tunnel von Châtelaine. Leider ist das auf starke Nachfrage beruhende Angebot mit nur vier Zugespaaren pro Tag nicht sehr üppig, besonders wenn man bedenkt, dass ein Zugspaar von und zum Flughafen fährt, zwei Züge nach Vernier, aber nur einer zurück und die drei verbleiben Züge nur auf dem Abschnitt Annemase - Lancy Pont Rouge verkehren. 16. April 2026
Stefan Wohlfahrt

Ausgelöst habe ich für die SBB Re 4/4 II 11257 (Re 420 5257-8) welche den Bahnhof von Genève La Praille erreicht, doch das Bild zeigt ein weiteres Detail: dem links in Bild fahrende LEX RABe 522 220 als RL7 nach Vernier wird signalisiert, dass die Fahrt unter 25000 Volt Hz 50 erfolgt. In der Tat wechselt ein Zug der RL7 auf der kaum 10 km kurzen Fahrt von Annemasse nach Genève Aéroport oft den Strom: Annemasse wird unter 25 kv verlassen, dann gleich nach der Ausfahrt, folgt der 15 kv Abschnitt bis Lancy Pont Rouge, um dann bis zur Abzweigung Chatelaine wieder mit 25 kv versorgt zu werden. Das letzte kurze Stück ist dann wieder mit 15 kv elektrifiziert. Fährt der Zug nach Vernier, entfällt der letzte Stromwechsel, die Strecke Genève - La Plaine wurde 2014 für den Leman Express von Gleich auf Wechselstrom (25 kv) umgerüstet. 16. April 2026
Ausgelöst habe ich für die SBB Re 4/4 II 11257 (Re 420 5257-8) welche den Bahnhof von Genève La Praille erreicht, doch das Bild zeigt ein weiteres Detail: dem links in Bild fahrende LEX RABe 522 220 als RL7 nach Vernier wird signalisiert, dass die Fahrt unter 25000 Volt Hz 50 erfolgt. In der Tat wechselt ein Zug der RL7 auf der kaum 10 km kurzen Fahrt von Annemasse nach Genève Aéroport oft den Strom: Annemasse wird unter 25 kv verlassen, dann gleich nach der Ausfahrt, folgt der 15 kv Abschnitt bis Lancy Pont Rouge, um dann bis zur Abzweigung Chatelaine wieder mit 25 kv versorgt zu werden. Das letzte kurze Stück ist dann wieder mit 15 kv elektrifiziert. Fährt der Zug nach Vernier, entfällt der letzte Stromwechsel, die Strecke Genève - La Plaine wurde 2014 für den Leman Express von Gleich auf Wechselstrom (25 kv) umgerüstet. 16. April 2026
Stefan Wohlfahrt

SBB LEX RABe 522 220 ist als Léman Express 23535 der neuen Linie RL7 ist am Ziel seiner Fahrt angekommen, der Zug war sehr gut ausgelastet. Die Fahrt verläuft erst über die gewohnte CEVA Strecke, dann geht es durch den gut einen Kilometer langen Chatalaine Tunnel, bevor dann die Strecke in die Genève - La Plaine Linie mündet.. Doch zurück zum Bild: Nun steht der Zug in Vernier und muss rasch weggestellt werden, denn in wenigen Minuntne kommt die RL5 nach La Plaine. Nun, der Zug wird im ehemaligen Bahnhof und heutigen Cargo Standort Vernier-Meyrin abgestellt. Ob er bis am Abend für die Rückleistung dort verweilt, entzieht sich meines Wissens. 16. April 2026
SBB LEX RABe 522 220 ist als Léman Express 23535 der neuen Linie RL7 ist am Ziel seiner Fahrt angekommen, der Zug war sehr gut ausgelastet. Die Fahrt verläuft erst über die gewohnte CEVA Strecke, dann geht es durch den gut einen Kilometer langen Chatalaine Tunnel, bevor dann die Strecke in die Genève - La Plaine Linie mündet.. Doch zurück zum Bild: Nun steht der Zug in Vernier und muss rasch weggestellt werden, denn in wenigen Minuntne kommt die RL5 nach La Plaine. Nun, der Zug wird im ehemaligen Bahnhof und heutigen Cargo Standort Vernier-Meyrin abgestellt. Ob er bis am Abend für die Rückleistung dort verweilt, entzieht sich meines Wissens. 16. April 2026
Stefan Wohlfahrt

Nachdem die umsteigwilligen Reisenden in Richtung Chamonix den TMR BDeh 4/8 22 in Vallorcine verlassen hatten wurden sie wieder in den Zug hineinkomplimentiert, denn ausnahmsweise und entgegen den Fahrplanangaben  fuhr der TMR BDeh 4/8 22 bis Chamonix. Dort hingegen musste für die Weiterfahrt mit einem Busersatz vorlieb nehmen. 
Das Bild zeigt am unteren Bildrand wie die Stromschine vor  gefährlicher Berührungen geschützt wird. 

9. April 2026
Nachdem die umsteigwilligen Reisenden in Richtung Chamonix den TMR BDeh 4/8 22 in Vallorcine verlassen hatten wurden sie wieder in den Zug hineinkomplimentiert, denn ausnahmsweise und entgegen den Fahrplanangaben fuhr der TMR BDeh 4/8 22 bis Chamonix. Dort hingegen musste für die Weiterfahrt mit einem Busersatz vorlieb nehmen. Das Bild zeigt am unteren Bildrand wie die Stromschine vor gefährlicher Berührungen geschützt wird. 9. April 2026
Stefan Wohlfahrt

 Fremdländische  Signale und Fahrleitung verraten es rasch, dieser SBB RABe 512 wurde nicht in der Schweiz fotografiert; seit dem Fahrplanwechsel 2025/26 erreichen die SBB RABe 512 das französische Annemasse, freilich wie ihre  Vorgänger , die SBB RABe 511  nur auf dem einzigen mit 15000 Volt und 16 2/3 Hz elektrifizierten Gleis  G . 

21. Februar 2026
"Fremdländische" Signale und Fahrleitung verraten es rasch, dieser SBB RABe 512 wurde nicht in der Schweiz fotografiert; seit dem Fahrplanwechsel 2025/26 erreichen die SBB RABe 512 das französische Annemasse, freilich wie ihre "Vorgänger", die SBB RABe 511" nur auf dem einzigen mit 15000 Volt und 16 2/3 Hz elektrifizierten Gleis "G". 21. Februar 2026
Stefan Wohlfahrt

Ein Bild wie es auch heute (Jan. 2026) qualitativ besser in digital Version hätte entstehen können: Aus Richtung Vallorcine erreicht der SNCF Z 803 den Bahnhof von Châtelard Frontière. Doch das Bild vom Frühjahr 1998 unterscheidet sich doch in ein paar Details: Der Zug erreicht abgebügelt den Bahnhof, d.h. er nutzt die Stromschiene zur Energie Versorgung, heute reicht Fahrleitung ein paar hundert Meter weiter in Richtung Grenze. Somit zeigt dieses Bild auch noch die Stromschienen, welche heute aus dem Bahnhof von Le Châtelard Frontière verschwunden sind. Zudem ist hier noch die SNCF Signalisierung mit dem Schild der Telefone zu sehen, heute regeln Lichtsignale schweizer Bauart den Verkehr auf der Gesammtstrecke von Martigny bis Saint Gervais les Bains Le Fayet. 

Analogbild vom März 1998
Ein Bild wie es auch heute (Jan. 2026) qualitativ besser in digital Version hätte entstehen können: Aus Richtung Vallorcine erreicht der SNCF Z 803 den Bahnhof von Châtelard Frontière. Doch das Bild vom Frühjahr 1998 unterscheidet sich doch in ein paar Details: Der Zug erreicht abgebügelt den Bahnhof, d.h. er nutzt die Stromschiene zur Energie Versorgung, heute reicht Fahrleitung ein paar hundert Meter weiter in Richtung Grenze. Somit zeigt dieses Bild auch noch die Stromschienen, welche heute aus dem Bahnhof von Le Châtelard Frontière verschwunden sind. Zudem ist hier noch die SNCF Signalisierung mit dem Schild der Telefone zu sehen, heute regeln Lichtsignale schweizer Bauart den Verkehr auf der Gesammtstrecke von Martigny bis Saint Gervais les Bains Le Fayet. Analogbild vom März 1998
Stefan Wohlfahrt

Châtelard Frontiere mit dem SNCF Z 803 aus Richtung von Vallorcine eingetroffen im Hintergrund und dem abgestellten M-C Zug mit dem noch in der Sonne stehenden Bt 65. Der Bahnhof ist bereits mit der Fahrleitung überspannt und dürfte zu diesem Zeitpunkt auch schon den M-C Zügen benutzt worden sein, während die SNCF Züge sich noch der Stromschien bedienten. Interessanterweise ist diese Stromschien wie das Bild eindrücklich zeit im Gegensatz zu französischen Bahnhöfen nicht mit schützenden Holz- oder Metallblanken versehen, sondern liegt frei neben dem Gleise.

Analogbild vom März 1998
Châtelard Frontiere mit dem SNCF Z 803 aus Richtung von Vallorcine eingetroffen im Hintergrund und dem abgestellten M-C Zug mit dem noch in der Sonne stehenden Bt 65. Der Bahnhof ist bereits mit der Fahrleitung überspannt und dürfte zu diesem Zeitpunkt auch schon den M-C Zügen benutzt worden sein, während die SNCF Züge sich noch der Stromschien bedienten. Interessanterweise ist diese Stromschien wie das Bild eindrücklich zeit im Gegensatz zu französischen Bahnhöfen nicht mit schützenden Holz- oder Metallblanken versehen, sondern liegt frei neben dem Gleise. Analogbild vom März 1998
Stefan Wohlfahrt

1844 erreichte erste Bahn von Frankreich her Basel. 1957 wurde die Strecke elektrifiziert. Während für den Reisezugverkehr der Stromsystemwechsel kein Problem darstellte, musste im Güterverkehr zwischen den Rangierbahnhöfen von St-Lous nach Muttenz mit Dieselloks gefahren werden, mit der Folge, dass die Anwohner der Strecke über Abgase reklamierten. Die SNCF beschaffte als Abhilfe die neun Zweistromloks C 20151 bis C 20519 welche von der SBB Ee 3/3 II ableitet waren. Die kleinen nur Vmax 40 - 60 km/h langsamen Loks versahen ab 1962 in Doppeltraktion den SNCF Güterverkehr zwischen St-Louis und Muttenz. Die neun Loks wurden 1971/1972 von den SNCF BB 20200 abgelöst und an die SBB verkauft. Am 9. Mai 1963 lieferte die Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik Winterthur die C 20188 an die SNCF. Wie erwähnt wurden die Lok 1971/1972 an die SBB veräussert, welche sie in als Rangierlok einsetzte, zuletzt in Basel SBB bis 2011. Danach kam die Lok ins Industriewerk Yverdon, wo sie bis 2019 ICN Garnituren verschob. 2020 in Biel/Bienne abgestellt und später nach Balsthal überführt, mit dem Ziel, die letzte noch vorhandene Zweistrom Ee 3/3 wieder in Betrieb zu nehmen. Wie man sieht hat des  Team C-20155  eine hervorragende Arbeit geleistet, die interessante Lok zeigt sich in ihrer SNCF-Farbgebung als ein ganz besonders schönes Bijou auf helvetischen Gleisen. Das Bild zeigt die Lok in Balsthal bei den Vorbereitungen zum Tag der offenen Tür bei der OeBB. 8. November 2025
1844 erreichte erste Bahn von Frankreich her Basel. 1957 wurde die Strecke elektrifiziert. Während für den Reisezugverkehr der Stromsystemwechsel kein Problem darstellte, musste im Güterverkehr zwischen den Rangierbahnhöfen von St-Lous nach Muttenz mit Dieselloks gefahren werden, mit der Folge, dass die Anwohner der Strecke über Abgase reklamierten. Die SNCF beschaffte als Abhilfe die neun Zweistromloks C 20151 bis C 20519 welche von der SBB Ee 3/3 II ableitet waren. Die kleinen nur Vmax 40 - 60 km/h langsamen Loks versahen ab 1962 in Doppeltraktion den SNCF Güterverkehr zwischen St-Louis und Muttenz. Die neun Loks wurden 1971/1972 von den SNCF BB 20200 abgelöst und an die SBB verkauft. Am 9. Mai 1963 lieferte die Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik Winterthur die C 20188 an die SNCF. Wie erwähnt wurden die Lok 1971/1972 an die SBB veräussert, welche sie in als Rangierlok einsetzte, zuletzt in Basel SBB bis 2011. Danach kam die Lok ins Industriewerk Yverdon, wo sie bis 2019 ICN Garnituren verschob. 2020 in Biel/Bienne abgestellt und später nach Balsthal überführt, mit dem Ziel, die letzte noch vorhandene Zweistrom Ee 3/3 wieder in Betrieb zu nehmen. Wie man sieht hat des "Team C-20155" eine hervorragende Arbeit geleistet, die interessante Lok zeigt sich in ihrer SNCF-Farbgebung als ein ganz besonders schönes Bijou auf helvetischen Gleisen. Das Bild zeigt die Lok in Balsthal bei den Vorbereitungen zum Tag der offenen Tür bei der OeBB. 8. November 2025
Stefan Wohlfahrt

Wenn eine ex SNCF Lok eine ex ÖBB Lok trifft, ist dies ein Bild wert, selbst bei diesem Nebelwetter. Die SNCF C 20155 UIC N° 97 85 1 932-0 (ex SBB Ee 3/3 II 1615, ex SNCF C 20155) führt im Rahmen der offen Tür in Balsthal Führerstandsfahrten Balsthal - Klus - Balsthal aus und erreicht den Bahnhof Klus, während die ex ÖBB 1042 007 (heutige UIC Nummer 91 85 1042 007-1) Besitzer unbekannt, hier abgestellt ist. 8. November 2025
Wenn eine ex SNCF Lok eine ex ÖBB Lok trifft, ist dies ein Bild wert, selbst bei diesem Nebelwetter. Die SNCF C 20155 UIC N° 97 85 1 932-0 (ex SBB Ee 3/3 II 1615, ex SNCF C 20155) führt im Rahmen der offen Tür in Balsthal Führerstandsfahrten Balsthal - Klus - Balsthal aus und erreicht den Bahnhof Klus, während die ex ÖBB 1042 007 (heutige UIC Nummer 91 85 1042 007-1) Besitzer unbekannt, hier abgestellt ist. 8. November 2025
Stefan Wohlfahrt

Nachdem die SNCF C 20155 UIC N° 97 85 1 932-0 (ex SBB Ee 3/3 II 1615, ex SNCF C 20155) ihr Manöver in Balsthal erledigt hatte, bereitet sich die Lok für die angekündigten Führerstandfahrten zum Bahnhof Klus und zurück vor. Dabei konnte in einem ruhigen Moment die schöne Lok in Balsthal quer über die Gleise hinweg fotografiert werden. 

8. Nov. 2025
Nachdem die SNCF C 20155 UIC N° 97 85 1 932-0 (ex SBB Ee 3/3 II 1615, ex SNCF C 20155) ihr Manöver in Balsthal erledigt hatte, bereitet sich die Lok für die angekündigten Führerstandfahrten zum Bahnhof Klus und zurück vor. Dabei konnte in einem ruhigen Moment die schöne Lok in Balsthal quer über die Gleise hinweg fotografiert werden. 8. Nov. 2025
Stefan Wohlfahrt

Die (ex) SNCF 141 R 568 der L'Association 141 R 568 mit dem Train Chasse erreicht den Bahnhof von Lausanne.

26. Okt. 2024
Die (ex) SNCF 141 R 568 der L'Association 141 R 568 mit dem Train Chasse erreicht den Bahnhof von Lausanne. 26. Okt. 2024
Stefan Wohlfahrt

Der Teakholz-Speisewagen WR 2287 ehemals der CIWL - Compagnie Internationale des Wagons Lits et des Grands Express Européens, am 24. Juni 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaan.

Der Wagen wurde 1911 von Rába Magyar Waggon- és Gépgyár Reszvénytársaság in Győr, Ungarn (Raab Ungarische Waggon- und Maschinenfabrik Aktiengesellschaft) für die Compagnie Internationale des Wagons Lits et des Grands Express Européens (CIWL) gebaut. 

Am 4. Dezember 1876 gründete George Nagelmackers in Belgien die „Compagnie Internationale des Wagons Lits“. Der Name wurde später zu „et des Grands Express Européens“ erweitert. Das Unternehmen konzentrierte sich hauptsächlich auf Luxusreisezüge auf internationalen Strecken. Die von der CIWL in Auftrag gegebenen Schlafwagen ermöglichten Nachtfahrten und sparten so deutlich Zeit auf langen Strecken. Dank der Speisewagen konnten zudem die bis dahin üblichen Essenspausen entfallen, was eine weitere Zeitersparnis bedeutete.

Außergewöhnliche Sorgfalt wurde auf das Rollmaterial gelegt, wie dieser luxuriöse Teakholzwagen WR 2287 im Museum beweist. Dieser Speisewagen ist einer von vielen luxuriösen Holzwaggons Teakholzwagen, die Wagon Lits für seine internationalen Züge bauen ließ, darunter auch für den bekannten Orient-Express (Paris – Istanbul). Der Wagen war hauptsächlich in Südosteuropa im Einsatz und wahrscheinlich auch im berühmten Orient-Express im Einsatz. 

Der vierachsige Speisewagen verfügt über eine Zentralheizung mit Kohleofen, eine Küche mit Kohleofen, Kühlschränken und verschiedenen Küchenutensilien. Der zweigeteilte Speisesaal bietet 36 Sitzplätze (freistehende und ledergepolsterte Stühle) an jeweils sechs Tischen für 2 bzw. 4 Personen.

Als das Eisenbahnmuseum 1953 eröffnete, bestand der Bedarf, der Öffentlichkeit Erfrischungen anzubieten. Ein hölzerner Speisewagen wurde in Erwägung gezogen, war jedoch in Westeuropa nicht mehr erhältlich. In Ungarn wurde jedoch dieser ehemalige CIWL- Teakholzwagen entdeckt, der noch immer als Dienst-und Arbeitswagen im Einsatz war. Die Werkstatt der Ungarischen Eisenbahn in Dunakeszi, damals noch hinter dem Eisernen Vorhang, restaurierte diesen Waggon vollständig und vorbildlich. Der Wagen kam 1977 ins Eisenbahnmuseum nach Utrecht. Ursprünglich sollte der Wagen vom Museum als Restaurant genutzt werden, aber nach der Renovierung in Ungarn erhielt er einen prominenten Platz in der Sammlung.

In einem solcher Wagen dieser Serie (CIWL 2419 D) wurde 1918 der Waffenstillstand des Ersten Weltkriegs unterzeichnet, 1940 die Kapitulation Frankreichs vor den Deutschen. 

TECHNISCHE DATEN:
Baujahr: 1911
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsen: 4 (in 2 Drehgestellen)
Achsfolge:	2'2'
Länge über Puffer: 20.400 mm
Sitzplätze: 36
Der Teakholz-Speisewagen WR 2287 ehemals der CIWL - Compagnie Internationale des Wagons Lits et des Grands Express Européens, am 24. Juni 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaan. Der Wagen wurde 1911 von Rába Magyar Waggon- és Gépgyár Reszvénytársaság in Győr, Ungarn (Raab Ungarische Waggon- und Maschinenfabrik Aktiengesellschaft) für die Compagnie Internationale des Wagons Lits et des Grands Express Européens (CIWL) gebaut. Am 4. Dezember 1876 gründete George Nagelmackers in Belgien die „Compagnie Internationale des Wagons Lits“. Der Name wurde später zu „et des Grands Express Européens“ erweitert. Das Unternehmen konzentrierte sich hauptsächlich auf Luxusreisezüge auf internationalen Strecken. Die von der CIWL in Auftrag gegebenen Schlafwagen ermöglichten Nachtfahrten und sparten so deutlich Zeit auf langen Strecken. Dank der Speisewagen konnten zudem die bis dahin üblichen Essenspausen entfallen, was eine weitere Zeitersparnis bedeutete. Außergewöhnliche Sorgfalt wurde auf das Rollmaterial gelegt, wie dieser luxuriöse Teakholzwagen WR 2287 im Museum beweist. Dieser Speisewagen ist einer von vielen luxuriösen Holzwaggons Teakholzwagen, die Wagon Lits für seine internationalen Züge bauen ließ, darunter auch für den bekannten Orient-Express (Paris – Istanbul). Der Wagen war hauptsächlich in Südosteuropa im Einsatz und wahrscheinlich auch im berühmten Orient-Express im Einsatz. Der vierachsige Speisewagen verfügt über eine Zentralheizung mit Kohleofen, eine Küche mit Kohleofen, Kühlschränken und verschiedenen Küchenutensilien. Der zweigeteilte Speisesaal bietet 36 Sitzplätze (freistehende und ledergepolsterte Stühle) an jeweils sechs Tischen für 2 bzw. 4 Personen. Als das Eisenbahnmuseum 1953 eröffnete, bestand der Bedarf, der Öffentlichkeit Erfrischungen anzubieten. Ein hölzerner Speisewagen wurde in Erwägung gezogen, war jedoch in Westeuropa nicht mehr erhältlich. In Ungarn wurde jedoch dieser ehemalige CIWL- Teakholzwagen entdeckt, der noch immer als Dienst-und Arbeitswagen im Einsatz war. Die Werkstatt der Ungarischen Eisenbahn in Dunakeszi, damals noch hinter dem Eisernen Vorhang, restaurierte diesen Waggon vollständig und vorbildlich. Der Wagen kam 1977 ins Eisenbahnmuseum nach Utrecht. Ursprünglich sollte der Wagen vom Museum als Restaurant genutzt werden, aber nach der Renovierung in Ungarn erhielt er einen prominenten Platz in der Sammlung. In einem solcher Wagen dieser Serie (CIWL 2419 D) wurde 1918 der Waffenstillstand des Ersten Weltkriegs unterzeichnet, 1940 die Kapitulation Frankreichs vor den Deutschen. TECHNISCHE DATEN: Baujahr: 1911 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsen: 4 (in 2 Drehgestellen) Achsfolge: 2'2' Länge über Puffer: 20.400 mm Sitzplätze: 36
Armin Schwarz

Detailbild von dem Teakholz-Speisewagen WR 2287 ehemals der CIWL - Compagnie Internationale des Wagons Lits et des Grands Express Européens, am 24. Juni 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaan.

Der Wagen wurde 1911 von Rába Magyar Waggon- és Gépgyár Reszvénytársaság in Győr, Ungarn (Raab Ungarische Waggon- und Maschinenfabrik Aktiengesellschaft) für die Compagnie Internationale des Wagons Lits et des Grands Express Européens (CIWL) gebaut.
Detailbild von dem Teakholz-Speisewagen WR 2287 ehemals der CIWL - Compagnie Internationale des Wagons Lits et des Grands Express Européens, am 24. Juni 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaan. Der Wagen wurde 1911 von Rába Magyar Waggon- és Gépgyár Reszvénytársaság in Győr, Ungarn (Raab Ungarische Waggon- und Maschinenfabrik Aktiengesellschaft) für die Compagnie Internationale des Wagons Lits et des Grands Express Européens (CIWL) gebaut.
Armin Schwarz

Detailbild von dem Teakholz-Speisewagen WR 2287 ehemals der CIWL - Compagnie Internationale des Wagons Lits et des Grands Express Européens, am 24. Juni 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaan.

Der Wagen wurde 1911 von Rába Magyar Waggon- és Gépgyár Reszvénytársaság in Győr, Ungarn (Raab Ungarische Waggon- und Maschinenfabrik Aktiengesellschaft) für die Compagnie Internationale des Wagons Lits et des Grands Express Européens (CIWL) gebaut.
Detailbild von dem Teakholz-Speisewagen WR 2287 ehemals der CIWL - Compagnie Internationale des Wagons Lits et des Grands Express Européens, am 24. Juni 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaan. Der Wagen wurde 1911 von Rába Magyar Waggon- és Gépgyár Reszvénytársaság in Győr, Ungarn (Raab Ungarische Waggon- und Maschinenfabrik Aktiengesellschaft) für die Compagnie Internationale des Wagons Lits et des Grands Express Européens (CIWL) gebaut.
Armin Schwarz

Ein Hauch von Orient in den Niederladen, der Teakholz-Speisewagen WR 2287 ehemals der CIWL - Compagnie Internationale des Wagons Lits et des Grands Express Européens, am 24. Juni 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaan.

Der Wagen wurde 1911 von Rába Magyar Waggon- és Gépgyár Reszvénytársaság in Győr, Ungarn (Raab Ungarische Waggon- und Maschinenfabrik Aktiengesellschaft) für die Compagnie Internationale des Wagons Lits et des Grands Express Européens (CIWL) gebaut. 

Am 4. Dezember 1876 gründete George Nagelmackers in Belgien die „Compagnie Internationale des Wagons Lits“. Der Name wurde später zu „et des Grands Express Européens“ erweitert. Das Unternehmen konzentrierte sich hauptsächlich auf Luxusreisezüge auf internationalen Strecken. Die von der CIWL in Auftrag gegebenen Schlafwagen ermöglichten Nachtfahrten und sparten so deutlich Zeit auf langen Strecken. Dank der Speisewagen konnten zudem die bis dahin üblichen Essenspausen entfallen, was eine weitere Zeitersparnis bedeutete.

Außergewöhnliche Sorgfalt wurde auf das Rollmaterial gelegt, wie dieser luxuriöse Teakholzwagen WR 2287 im Museum beweist. Dieser Speisewagen ist einer von vielen luxuriösen Holzwaggons Teakholzwagen, die Wagon Lits für seine internationalen Züge bauen ließ, darunter auch für den bekannten Orient-Express (Paris – Istanbul). Der Wagen war hauptsächlich in Südosteuropa im Einsatz und wahrscheinlich auch im berühmten Orient-Express im Einsatz. 

Der vierachsige Speisewagen verfügt über eine Zentralheizung mit Kohleofen, eine Küche mit Kohleofen, Kühlschränken und verschiedenen Küchenutensilien. Der zweigeteilte Speisesaal bietet 36 Sitzplätze (freistehende und ledergepolsterte Stühle) an jeweils sechs Tischen für 2 bzw. 4 Personen.

Als das Eisenbahnmuseum 1953 eröffnete, bestand der Bedarf, der Öffentlichkeit Erfrischungen anzubieten. Ein hölzerner Speisewagen wurde in Erwägung gezogen, war jedoch in Westeuropa nicht mehr erhältlich. In Ungarn wurde jedoch dieser ehemalige CIWL- Teakholzwagen entdeckt, der noch immer als Dienst-und Arbeitswagen im Einsatz war. Die Werkstatt der Ungarischen Eisenbahn in Dunakeszi, damals noch hinter dem Eisernen Vorhang, restaurierte diesen Waggon vollständig und vorbildlich. Der Wagen kam 1977 ins Eisenbahnmuseum nach Utrecht. Ursprünglich sollte der Wagen vom Museum als Restaurant genutzt werden, aber nach der Renovierung in Ungarn erhielt er einen prominenten Platz in der Sammlung.

In einem solcher Wagen dieser Serie (CIWL 2419 D) wurde 1918 der Waffenstillstand des Ersten Weltkriegs unterzeichnet, 1940 die Kapitulation Frankreichs vor den Deutschen. 

TECHNISCHE DATEN:
Baujahr: 1911
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsen: 4 (in 2 Drehgestellen)
Achsfolge:	2'2'
Länge über Puffer: 20.400 mm
Sitzplätze: 36
Ein Hauch von Orient in den Niederladen, der Teakholz-Speisewagen WR 2287 ehemals der CIWL - Compagnie Internationale des Wagons Lits et des Grands Express Européens, am 24. Juni 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaan. Der Wagen wurde 1911 von Rába Magyar Waggon- és Gépgyár Reszvénytársaság in Győr, Ungarn (Raab Ungarische Waggon- und Maschinenfabrik Aktiengesellschaft) für die Compagnie Internationale des Wagons Lits et des Grands Express Européens (CIWL) gebaut. Am 4. Dezember 1876 gründete George Nagelmackers in Belgien die „Compagnie Internationale des Wagons Lits“. Der Name wurde später zu „et des Grands Express Européens“ erweitert. Das Unternehmen konzentrierte sich hauptsächlich auf Luxusreisezüge auf internationalen Strecken. Die von der CIWL in Auftrag gegebenen Schlafwagen ermöglichten Nachtfahrten und sparten so deutlich Zeit auf langen Strecken. Dank der Speisewagen konnten zudem die bis dahin üblichen Essenspausen entfallen, was eine weitere Zeitersparnis bedeutete. Außergewöhnliche Sorgfalt wurde auf das Rollmaterial gelegt, wie dieser luxuriöse Teakholzwagen WR 2287 im Museum beweist. Dieser Speisewagen ist einer von vielen luxuriösen Holzwaggons Teakholzwagen, die Wagon Lits für seine internationalen Züge bauen ließ, darunter auch für den bekannten Orient-Express (Paris – Istanbul). Der Wagen war hauptsächlich in Südosteuropa im Einsatz und wahrscheinlich auch im berühmten Orient-Express im Einsatz. Der vierachsige Speisewagen verfügt über eine Zentralheizung mit Kohleofen, eine Küche mit Kohleofen, Kühlschränken und verschiedenen Küchenutensilien. Der zweigeteilte Speisesaal bietet 36 Sitzplätze (freistehende und ledergepolsterte Stühle) an jeweils sechs Tischen für 2 bzw. 4 Personen. Als das Eisenbahnmuseum 1953 eröffnete, bestand der Bedarf, der Öffentlichkeit Erfrischungen anzubieten. Ein hölzerner Speisewagen wurde in Erwägung gezogen, war jedoch in Westeuropa nicht mehr erhältlich. In Ungarn wurde jedoch dieser ehemalige CIWL- Teakholzwagen entdeckt, der noch immer als Dienst-und Arbeitswagen im Einsatz war. Die Werkstatt der Ungarischen Eisenbahn in Dunakeszi, damals noch hinter dem Eisernen Vorhang, restaurierte diesen Waggon vollständig und vorbildlich. Der Wagen kam 1977 ins Eisenbahnmuseum nach Utrecht. Ursprünglich sollte der Wagen vom Museum als Restaurant genutzt werden, aber nach der Renovierung in Ungarn erhielt er einen prominenten Platz in der Sammlung. In einem solcher Wagen dieser Serie (CIWL 2419 D) wurde 1918 der Waffenstillstand des Ersten Weltkriegs unterzeichnet, 1940 die Kapitulation Frankreichs vor den Deutschen. TECHNISCHE DATEN: Baujahr: 1911 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsen: 4 (in 2 Drehgestellen) Achsfolge: 2'2' Länge über Puffer: 20.400 mm Sitzplätze: 36
Armin Schwarz

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