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Bild-Kommentare von Olli



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Die SBB Cargo Re 4/4 II – 11228 / Re 420 288-3 „Avanti Tutta! / Vorwärts.“ (91 85 4420 288-3 CH-SBBC) steht am 11 September 2023, bei Bern. An (hinter) der Re 4/4 hängen: Die Am 841 018-5 (Am 92 85 8 841 018-5 CH-SBBI) der SBB Infrastruktur; die kontinuierlich arbeitende Schotterplanier- und Verdichtungsmaschine SCHEUCHZER DP 956 (VTms 40 85 95 81 096-6) eine P&T KVP 2000; sowie einigen Güterwagen. Bild aus einem Zug durch die Scheibe. Die Re 4/4 II wurde 1972 von der SLM (Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik) in Winterthur unter der Fabriknummer 4934 gebaut, die elektrische Ausrüstung ist von der BBC (Fabriknummer 784), MFO (Maschinenfabrik Oerlikon) und SAAS (Société Anonyme des Ateliers de Sécheron). Die Lok ist heute mit ETCS Level 2 ausgerüstet. Seit 2017 hat die Lok Voith CargoFlex Hybrid Frachtkupplungen (auch als Digitale Automatische Kupplung DAK bekannt). Die Hybridkupplung wurde speziell für Lokomotiven entwickelt und mit einer Gemischtzugkupplung ausgestattet. Sie ermöglicht ein automatisches Kuppeln und Entkuppeln von Güterwagen mit CargoFlex Kupplungen vom Typ Scharfenberg, bei Wagen mit Schraubkupplungen (UIC-Zughaken) wir die Kupplung um 90°nach oben geschwenkt und so kann Zughaken manuell gekuppelt und zusammen mit den Seitenpuffern eingesetzt werden. Zusatzausstattungen für die Kupplung sind: • Heizelemente für Zylinder und Stirnfläche • Sensoren zur Erfassung des Kuppelzustandes • Luftkupplung zur Hauptluftbehälterleitung • Betätigungseinrichtung für automatisches Entkuppeln Endlich automatisiert: Nach 150 Jahren ist ein Ende in Sicht für das manuelle Kuppeln im Güterverkehr. Es ist zeitaufwendig und bringt viele Risiken und Nachteile mit sich. Die Voith CargoFlex Typ Scharfenberg ändert den Status quo. Seit Mai 2017 muss sich diese automatische Frachtkupplung in einem ersten Langzeitversuch bei der SBB Cargo bewähren. So fahren seitdem 25 Loks und 100 Güterwagen erfolgreich mit der automatischen Frachtkupplung. Die Lok besitzen die Hybrid-Kupplung, damit sie sowohl Wagen mit der automatischen Frachtkupplung als auch Wagen mit Schraubkupplungen und Seitenpuffern kuppeln kann. Eine flexible Lösung für den Schienengüterverkehr: Die Voith CargoFlex ist ein modulares System für den europäischen Schienengüterverkehr. Auf Basis der Scharfenbergkupplung Typ 10 können Güterzüge schnell und automatisch gekuppelt werden. Die Kupplung ist auf Einbauräume nach UIC 530 und auf Fahrzeuge nach TSI abgestimmt. Energieverzehrkomponenten und ein Stabilisierungsgelenk ermöglichen eine erhöhte Sicherheit und geringeren Verschleiß. Zusatzkomponenten erlauben eine weitere Automatisierung der Betriebsabläufe. Aber der gesamte Güterverkehr wird wohl nicht über Nacht auf diese automatische Kupplung umgestellt sein. Zudem müsste dies dann in ganz Europa geschehen, da viele Güterwagen in ganz Europa unterwegs sind. Aber auch die DB Cargo, GATX, Green Cargo, VTG, ermawa, RailCargo sind in dem Projekt beteiligt und testen die Kupplung bereits. Die Vorteile liegen aber auf der Hand: • Erhöhte Arbeitssicherheit durch Vermeidung von Unfällen. • Automatisierung, durch das automatische Kuppel und Entkuppeln, somit ist eine voll automatische Zugbildung möglich. • Ertragserhöhung bzw. Kosteneinsparung. • Erhöhte Transportfähigkeit, der Einsatz längerer und schwererer Züge ist möglich. • Beschleunigte Zugbildung und Rangierabläufe Die Technischen Vorteile sind: • Entfall der Seitenpuffer • Gewichtsoptimierung /-einsparung der Wagen • Geringe Geräuschbildung • Geringer Rad-Schiene-Verschleiß • Basis für Integration weiterer Innovationen (Datenübertragung / Stromversorgung) (zum Bild)

Olli 4.5.2026 21:57
Hallo Armin, zur Zeit ist diese Spezies stark gefährdet. Wie mir ein Mitarbeiter sagte, wird das Konzept der automatischen Kupplung bei den Loks von SBB Cargo nicht weiter verfolgt.
Gruss, Olli

Armin Schwarz 5.5.2026 12:37
Es liegt wohl wie überall am Geld…
Für Konzept der automatischen Kupplung, müssen ja neben den Loks auch die Güterwagen eine AK erhalten und das sind dann hohe Investitionskosten.
Liebe Grüße
Armin

Olli 5.5.2026 20:33
So scheint es zu sein. Nicht nur DB Cargo ist stark auf dem Rückzug. Auch SBB Cargo hat deutliche wirtschaftliche Schwierigkeiten und schränkt den Verkehr derzeit deutlich ein. Das wirkt sich offenbar stark auf Zukunftsprojekte aus.
Gruss, Olli

Blick auf die Doppelspur der AL. In historischen Bildern im Bahnhof Leysin Feydey sieht man, dass die Doppelspur offenbar schon 1913 bestand. Leysin, Januar 2026. (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 29.4.2026 13:18
Hallo Olli,
Neben den Pixel, welche die Bahn abbilden, gefallen mir auch jene, welche das Nebelmeer und Les Dents de Midi zeigen.
Einen liebeb Gruss
Stefan

Olli 29.4.2026 23:35
Danke, deswegen hatte ich mir auch erlaubt, zwei Bilder von diesem stimmungsvollen Blick zu zeigen. Es gehört einfach zu dieser Bahn dazu...
Gruß, Olli

Die NIAG "14" (145 086-5 gemietet von MRCE Dispolok), ex SBB Cargo Re 481 004-0, ex MThB Re 486 654-7, fährt am 17 Juni 2013, mit einem Ganzzug Selbstentladewagen der Bauart Falns, durch den Hauptbahnhof Trier in Koblenz. Davor steht der Trabbi 628 455 / 928 455 der DB Regio Mitte. Neben den Loks der BR 145 der DB wurden damals auch sechs baugleiche Loks durch die Schweizer Privatbahn MThB als Re 486 bei ADtranz bestellt. So wurde 145 086-5 bei Adtranz in Kassel 2000 unter der Fabriknummer 33386 für die MThB - Mittelthurgaubahn AG in Weinfelden (Schweiz) gebaut und als Re 486 654-7 geliefert. Bedingt durch die Liquidierung der MThB wurde die Lok an die SBB Cargo verkauft und als 481 004-0 umgezeichnet. Im Jahr 2005 wurde sie dann, wie weitere Re 481er, an die MRCE verkauf und vorerst als 481 004-0 geführt, im Jahr 2007 bekam die dann die NVR-Nummer 91 80 6145 086-5 D-DISPO. Nun wird sie auch als 145 086-5 bezeichnet. Seit 2007 ist sie nun an die NIAG (Niederrheinische Verkehrsbetriebe AG in Moers vermietet und wird dort als Nr. "14" geführt. (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 13.4.2026 19:28
Hallo Armin,
ein schönes Bild einer Lok mit einer interessanten "Lebens"-Geschichte.
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 14.4.2026 19:31
Dankeschön Stefan, es freut mich dass es Dir gefällt.
Liebe Grüße
Armin

Olli 22.4.2026 17:15
Ein bisschen lebt die MThB an vielen Stellen weiter... ;-)

Die SBB Re 4/4 11238 zeigte sich in Lausanne zwar noch im traditionellen Grün, aber mit einer interessanten optischen Bereicherung auf der Stirnseite der Lok. Analogbild vom März 1994 (zum Bild)

Olli 12.4.2026 16:05
Ein Schnäuzelchen unter den Re 4/4 II, was es nicht alles gab...
Gruss, Olli

Stefan Wohlfahrt 12.4.2026 20:05
Hallo Olli,
lange blieb das Schnäuzchen wohl nicht auf der Re 4/4 II; das vor Jahren auf der Re 6/6 Zollikofen angebrachte Schnäuzchen hingegen scheint (soviel ich weiss) auch heute noch die Lok zu zieren.
einen lieben Gruss
Stefan

Nicht gerade die klassische Ansicht, doch zeigt das Bild den bereits in TPC Farben gehaltenen Be 2/3 15 inmitten anderer BVB Fahrzeuge die noch in der BVB Farbgebung im Einsatz sind. Im Hintergrund stehen ein BDeh 4/4 und eine der beiden HGe 4/4 und warten auf einen nächsten Einsatz. Das Bild entstand in Villars sur Ollon. 5. März 2019 (zum Bild)

Olli 8.4.2026 20:33
Ziemlich bunt... ;-)

Elektro-Diesel Flirt 826 003 verlasst als RB nach Kiel Lübeck Hbf am 20 Februari 2026. (zum Bild)

Olli 3.4.2026 0:35
Fernab der Schweiz läuft einem dieser Triebwagen selten über den Weg. Schön, dass Du uns das Bild zeigst.
Gruss, Olli

Nicht gerade im besten Zustand zeigt sich die Strecke der Forchbahn in der Nähe der Forch. Triebwagen 11 mit Steuerwagen 108. 25.März 1970 (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 1.4.2026 19:09
Hallo Peter,
danke für das Zeigen diese Bildes, welches den damaligen Zeitgeist gegenüber Nebenbahnen sehr eindrücklich wiederspigelt.
einen lieben Gruss
Stefan

Olli 3.4.2026 0:33
Da kann man nur von Glück reden, dass die Bevölkerung bei Stilllegungen in der Schweiz mitreden darf. Ohne Mitspracherecht wie etwa im grossen Kanton wäre das längst abgebaut. Vielen Dank für dieses Dokument...
Gruss, Olli

Die Lokomotive HGe 4/4 32 'Villars' wurde 1964 von SIG und MFO an die BVB geliefert. Wahrscheinlich könnte man sie ungestraft auch als Gepäcktriebwagen bezeichnen. In der Skisaison kommt sie mit den Panoramawagen zum Einsatz, da braucht es durchaus genügend Rollmaterial im Einsatz, um den Andrang an Skifahrern zu genügen, im oberen Streckenteil zum Col de Bretaye sind gleichzeitig vier Zuggarnituren im Einsatz. Bouquetins, Januar 2026. (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 1.4.2026 19:21
Hallo Olli,
dein Bild ist ausgezeichnet gelungen!
einen lieben Gruss
Stefan

Olli 2.4.2026 1:35
Dein scharfer Blick und das anschließende Auflauern der Zuggarnitur haben sich gelohnt, wie man hier sieht... ;-)
Gruss, Olli

Tramway de Lausanne. Alte Fahrzeuge in einer Grube bei Romont, 1964. Erkennbar die Be 2/2 73 und 75. (zum Bild)

Olli 11.3.2026 22:07
Wie man früher mit Schrott umgegangen ist... Aber schade, dass da nicht mehr übrig geblieben ist für die Nachwelt. Vielen Dank für's Zeigen.
Gruss, Olli

Stefan Wohlfahrt 27.3.2026 15:51
@Olli,
vielleicht ist ja nur alles unter einer Erdschicht vergraben und wird eines Tages wieder entdeckt...
einen lieben Gruss
Stefan

Olli 28.3.2026 17:42
Nun ja, wenn man so die Ausgrabungen von römischen Relikten ansieht, so ist zumeist nicht mehr viel mehr als Ansätze von Grundmauern vorhanden... ;-)

Stefan Wohlfahrt 30.3.2026 19:41
Man muss ja nicht gute 2000 Jahre warten, bis man eine Schaufel zur Hand nimmt...
einen lieben Gruss
Stefan

Der Be 2/3 16 wurde 1948 von MFO und SWS an die BVB geliefert. Offensichtlich bestand damals erhöhter Bedarf an nicht-zahnradgetriebenen Fahrzeugen bei dieser Bahn. Damals war die zahnlose Strecke von Gryon bis Chesières noch einige Kilometer länger. Heute ist der Wagen für Rangieraufgaben in Villar-sur-Ollon vorgesehen wo die Strecke als Kopfbahnhof endet. Villars-sur-Ollon, Januar 2026. (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 27.3.2026 12:06
Hallo Olli,
ein schönes Bild dieses hübschen Güterzugs, (auch wenn es sich dabei "nur" um ein Manöver handelt).
einen lieben Gruss
Stefan

Olli 27.3.2026 20:19
Ein eingefrorenes Manöver... ;-)

Forchbahn vor dem Depot Forch. Der BDe4/4 9 von 1948 (SWS/MFO, 1.Generation), der 1982 zum Schneepflugwagen umgebaut wurde. Es heisst, diese Wagen seien mit den 3 Sernftalbahnwagen verwandt. 25.März 1970 (zum Bild)

Olli 25.3.2026 16:36
.

Olli 25.3.2026 16:39
Guter Hinweis, die Triebwagen wurden zur gleichen Zeit von den gleichen Herstellern gebaut, nur einmal mit und einmal ohne 2. Klasse, also der heutigen 1. Klasse. Die sind dann tatsächlich wohl eine Baureihe und können zusammengelegt werden. Eventuell sind die Fahrzeuge der Trogener Bahn auch aus dieser Baureihe. Die sind dann auch zusammen nach Madagaskar gekommen. Ich meine sogar, es könnten die Fahrzeuge mit dem Asbestskandal gewesen sein, wo man versuchte die "Asbestfahrzeuge" in Afrika "zu verklappen". Anschliessend gab es nämlich ein Ausfuhrverbot.
Gruss, Olli

Warten auf das Bierlisi. Be 4/8 111 'Jupiter' kommt von St. Urbahn nach Langenthal und fährt am Industriegebiet entlang. Februar 2026. (zum Bild)

Peter Ackermann 22.3.2026 21:25
Ich dachte zuerst es sei ein Witzbild! mit diesen Ampeln hintereinander und ganz vorn dann wie zum Trotz das Abbiegeverbot. Grüsse, Peter

Olli 24.3.2026 22:49
Die frühere Einfachbauweise der Bahnen entlang von Strassen oder gar darauf, sorgt auch über 100 Jahre später für vielfältige Kuriosa. Da ich nicht wusste, welche Route das Bierlisi nehmen würde, habe ich einfach die Verzweigung als ersten Fotohalt genommen. Die spannende Situation mit den vielen wild blinkenden Bahnübergängen wurde mir aber erst bei Annäherung des Zuge bewusst. Diese kurze Strecke bis St. Urban ist halt eher weniger bekannt, und ich hatte sie auch immer ein wenig ignoriert, obwohl ich links hinten im Bild öfter die Normalspur verfolge, während dort ein wenig eintönig immer der Star vorbeifährt.
Gruss, Olli

Forchbahn: Triebwagen 13 kommt von Esslingen herauf, 25.März 1970. Die 6 Wagen dieses Typs BDe4/4 stammen aus den Jahren 1959-1966. (zum Bild)

Olli 23.3.2026 0:57
Schöne Bilder als älteren Tagen. Waren diese Fahrzeuge mit denen der Birsigthalbahn verwandt?
Gruss, Olli

Ueberfuhr von der LEB in Lausanne Chauderon zur Umladestelle in Sébeillon: Wagen 751 ist von der LEB in Lausanne Chauderon mit zwei Zuckerrübenwagen zum Umschlagplatz Lausanne Sébeillon heruntergekommen. Einst VBZ Zürich 1167, dann Tramway de Lausanne 409 (so weit ich herausfinden konnte). 16.Oktober 1967 (zum Bild)

Olli 16.3.2026 18:06
Was für Bilder, die Du uns hier kredenzt... Spannend auch der Rollenstromabnehmer im Bild.
Gruss, Olli

Stefan Wohlfahrt 27.3.2026 12:15
Hallo Peter,
da schliesse ich mich Olli gerne an!
einen lieben Gruss
Stefan

Schlechtwetter und ein Baustellendrama bei Frick. Re 421 373 der WRS ist solo auf dem Weg zum Bözberg. Dabei kommt die Lok an einer veritablen Havariestelle vorbei. Denn bei der ungünstigen Abschleppaktion mit dem geöffneten Muldenkipper kam die Sache ruckartig in Bewegung, wegen der Schräglage spritzte plötzlich das Hydrauliköl in einer Wolke aus dem Hydraulikzylinder, die Mulde rauschte nach unten. Ein Knall und der Schlag des Aufpralls der Mulde auf den Sattel des LKWs kamen kurze Zeit später an. Mein ungutes Gefühl, die werden doch nicht..., hat sich bestätigt. Schräglage und eine ruckartige Befreiung aus den selbstgegrabenen Löchern sind eben doch zu viel, selbst für die beste Hebehydraulik. Für die niedrige Bahnbrücke mussten nun die noch verbliebenen Hydraulikzylinder noch aus dem Weg und die festsitzende Heckklappe runtergeklappt werden. Anschließend die instabile Mulde gesichert werden. Und wir sitzen auch im Superschlechtwetter fest. Februar 2026. (zum Bild)

Peter Ackermann 6.3.2026 9:47
Tolle Momentaufnahme! Peter

Olli 10.3.2026 23:44
Für den Fotografen ein Fang, für die Baufirma ein schwarzer Rosenmontag... noch schwärzer als die Regenwolke...

Die V 270.09 alias 221 121-7 (92 80 1221 121-7 D-SGL), eine V 200.1 der SGL Schienen Güter Logistik GmbH (Dachau), fährt am 05 März 2026 auf Tfzf (Triebfahrzeugfahrt) / als Lz (Lokzug) durch Siegen-Eiserfeld in Richtung Köln. Die SGL Schienen Güter Logistik GmbH ist seit Herbst 2023 Teil der tschechischen EP Logistik International a.s. in Prag. Die V 200.1 wurde 1964 von der Krauss-Maffei AG in München-Allach) unter der Fabriknummer 19241 gebaut und als V 200 121 an die Deutsche Bundesbahn geliefert. Bezeichnungen und Eigentümer waren: • 1964-1968: DB V 200 121 (Deutsche Bundesbahn) • 1968-1989: DB 221 121-7 (Deutsche Bundesbahn) • 1989-2002: ΟΣΕ A 427 (OSE- Organismós Sidirodrómon Elládos / griechische Eisenbahn) • 2002-2009: 221 121-7 (PE - Prignitzer Eisenbahn GmbH) • seit 2009: V 270.09 alias 221 121-7 (92 80 1221 121-7 D-SGL) der SGL - Schienen Güter Logistik GmbH, Dachau Ende 1988 erwarb die ΟΣΕ (Griechische Staatsbahn) 20 Lokomotiven der Baureihe V 200.1 von der DB und ließ sie in Deutschland und Italien technisch und optisch aufarbeiten. 2002 wurde die Lok A 415 zusammen den anderen 19 Lokomotiven der Baureihe durch die PE - Prignitzer Eisenbahn GmbH von der ΟΣΕ - Organismós Sidirodrómon Elládos übernommen und per Schiff zurück nach Deutschland transportiert. 2009 wurde die Lok an die SGL - Schienen Güter Logistik GmbH abgegeben und erhielt zum 29.September 2009 eine Untersuchung mit Neulackierung in den Farben hellgrau-schwarz. Zudem bekam die Lok neue MTU-Motoren. Nach der Untersuchung im Spätsommer 2018 zeigte sich die Lok in einer weiß-gelben Lackierung. Eingebaute Motoren: Von 1964 bis 2009: 2 Stück Maybach Mercedes-Benz Dieselmotor vom Typ OM 835 Ab (MB 835 Ab), ein V12-Zylinder-Viertakt- Dieselmotor mit Kolbenkühlung, mit einem Hubraum von 78.254 cm³ bzw. 78,25 Liter (Bohrung 190 mm x 230 mm Hub) und einer Leistung von je 1.350 PS. seit 2009: 2 Stück MTU - Motoren- und Turbinenunion (Friedrichshafen), Typ 12V 4000 R41, ein wassergekühlten V12-Zylinder-Dieselmotor mit Abgasturbolader und Ladeluftkühlung, mit einem Hubraum von 57.199 cm³ bzw. 57,2 Liter (Bohrung 170 mm x 210 mm Hub) und einer Leistung von je 2.000 PS. Bei der DB-Baureihe V 200.1 handelt es sich um eine Diesellokomotive der Deutschen Bundesbahn. Von 1962 bis 1965 wurden insgesamt 50 Lokomotiven beschafft, ab 1968 wird sie als Baureihe 221 geführt. Die Baureihe V 200.1 ist eine Weiterentwicklung der Baureihe V 200.0. Von der Baureihe V 200.0 unterscheidet sich die V 200.1 im Wesentlichen durch die stärkeren Antriebsmotoren von 2 × 1.350 PS gegenüber 2 × 1.100 PS. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 140 km/h. Diese wurden notwendig, da durch das gestiegene Verkehrsaufkommen die Züge länger und schwerer geworden waren. Dadurch kamen die Lokomotiven der Baureihe V 200.0 an ihre Leistungsgrenzen, was nicht selten zu Verspätungen führte. Das höhere Gewicht der neuen Motoren wurde zum Teil durch den Einsatz von Leichtbaustoffen und die Verwendung eines leichteren Kessels für die Dampfheizung wieder ausgeglichen. Die Leichtbauweise führte zu Beginn der 1980er Jahre zu zunehmenden Korrosionsschäden. Der hohe Unterhaltungsaufwand der zweimotorigen Lokomotiven und der rückläufige Güterverkehr im Ruhrgebiet führte bis Ende Mai 1988 zur Ausmusterung der Maschinen. (zum Bild)

Olli 8.3.2026 1:02
Ich müsste mal kramen, eigentlich sollte ich sogar ein Bild von der Remotorisierung der Schwesterlok V 270.08 haben. Die hat den gleichen Motor, lediglich die V 270.10 hat einige PS mehr abbekommen. Bei der Remotorisierung wurden irgendwie die PS gegen kW getauscht, bei gleichen Zahlen. Allerdings können die nicht ganz aufdrehen, denn die Hydraulik sollte man nicht überlasten.

Was übrigens der doppelte Aufwand bei der DB zur Lokwartung zweier unabhängiger Motoranlagen war, verbuchten die Bahnbauunternehmen als doppelte Sicherheit. Denn wenn die Lok ausfällt, bekäme man immer noch den Zug von der Strecke und vermeide hohe Strafzahlungen...

Gruß, Olli

Armin Schwarz 11.3.2026 17:49
Ja, damals hat die Deutsche Bundesbahn noch nachgedacht.

So verbaute man Ende der 1950er Jahre bei der kombinierten RoRo- und Eisenbahnfähre der Deutschen Bundesbahn (DB) der FS Theodor Heuss, eine Revolutionäre Technik der Maschinenanlage mit 12 Maybach-Motoren vom Typ MD 655 (ähnlich der V 200). Im Einsatz braucht man aber nur 10 Motoren, zwei waren Reserve. Diese Fähre war übrigens für die Fährverbindung Großenbrode–Gedser, später auf der Vogelfluglinie der neuen Fährverbindung Puttgarten-Rødbyhavn.

Gruß Armin

Alte Fahrzeuge auf der Orbe - Chavornay - Bahn: Triebwagen 13 von 1920. Orbe, 17.Sep.1967 (zum Bild)

Olli 24.2.2026 23:39
Auch dieser Triebwagen lebt weiter. Er wurde 2013 an das Museum Kallnach-Kerzers abgegeben und fand nach dessen eher unrühmlichen Ende ein liebevolles Zuhause bei der Buckower Kleinbahn: http://www.bahnbilder.de/bild/deutschland~klein--feld--und-parkbahnen~buckower-kleinbahn/1302856/der-schweizer-triebwagen-bde-44-13.html

Geliefert wurde der Wagen von der Compagnie de l’Industrie éléctrique et mécanique in Genf (CIE), später Sécheron und von der SIG in Neuhausen.






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