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Die ex BOB HGe 3/3 29 der Museumsbahn Blonay–Chamby rangiert am 27.05.2023 im Museumsareal in Chaulin.

(ID 817492)


Die ex BOB HGe 3/3 29 der Museumsbahn Blonay–Chamby rangiert  am 27.05.2023 im Museumsareal in Chaulin.

Die elektrischen Lokomotiven für den gemischten Zahnrad- und Adhäsionsbetrieb HGe 3/3 29 wurde 1926 von der SLM - Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik in Winterthur unter der Fabriknummer 3127gebaut, der elektrische Teil wurden von der MFO - Maschinenfabrik Oerlikon geliefert.

Die Berner Oberland-Bahn (BOB) ist eine Schmalspurbahn im Berner Oberland in der Schweiz. Sie führt von Interlaken Ost über Zweilütschinen nach Lauterbrunnen beziehungsweise Grindelwald. Diese Meterspurbahn wurde am 1. Juli 1890 eröffnet  und am 17. März 1914 elektrifiziert. Im Jahr 1914 wurden acht Elektrolokomotiven für den gemischten Zahnrad- und Adhäsionsbetrieb (HGe 3/3 21 bis 28) in Dienst gestellt, um die Dampftraktion zu ersetzen. Die HGe 3/3 Nr. 29 wurde 1928 zur Stärkung des Parks erworben. Sie wurden bis Mitte der 1960er Jahre genutzt, danach wurden einige davon in Reserve gehalten. Die HGe 3/3 29 wurde 2014 an Blonay-Chamby verkauft.

Diese elektrischen Lokomotiven für den gemischten Zahnrad- und Adhäsionsbetrieb der Baureihe HGe 3/3 prägten jahrelang das Erscheinungsbild der Berner Oberland-Bahn. 

Mit den HGe 3/3 wurde das bewährte Konzept der zehn vorhandenen Dampflokomotiven HG 3/3 mit getrenntem Adhäsions- und Zahnradantrieb übernommen. Ein starker Elektromotor wirkte auf die drei mit Stangen gekuppelten Achsen im Adhäsionsantrieb. Ein zweiter baugleicher Motor diente als Antrieb des Treibzahnrads. Das zweite Zahnrad war nicht angetrieben und fungierte als Bremszahnrad. Während im Adhäsionsbetrieb ein Elektromotor verwendet wurde, standen im Zahnradbetrieb beide Motoren in Serie geschaltet im Einsatz. Auch war eine Widerstandsbremse eingebaut.

Typisches äußeres Merkmal der meterspurigen HGe 3/3 21 bis 28 und der nachgelieferten HGe 3/3 29 war ein wuchtiger Pantograf mit zwei weit voneinander angebrachten Schleifstücken.

Nachdem an den Lokomotiven 21 bis 28 verschiedene kleinere Verbesserungen vorgenommen wurden, wurde 1926 eine weitere Lokomotive, diese 29, in einer in weiteren Details verbesserten Ausführung nachbeschafft. Äußerlich ist die nachbeschaffte Lokomotive daran zu erkennen, dass das mittlere Frontfenster gegenüber den beiden seitlichen Frontfenstern sichtbar erhöht ist.

Nach der Inbetriebnahme der elektrischen Personen- und Gepäck-Triebwagen MOB ABDeh 4/4 301 bis 303 im Jahre 1949 wurden die Lokomotiven ins zweite Glied verdrängt. Mit der kontinuierlichen Lieferung weiterer Triebwagen sowie der Bildung von Pendelzügen wurden die Lokomotiven auch wegen der geringen Höchstgeschwindigkeit immer weniger eingesetzt, Stück für Stück ausgemustert und dann abgebrochen. Letztmals waren die beiden noch vorhandenen Lokomotiven HGe 3/3 24 und HGe 3/3 29 im Jahre 2013 fahrplanmäßig vor Sonder- und Dienstzügen im Einsatz.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.000 mm
Achsfolge: Cz
Zahnstangensystem: Riggenbach
Länge über Puffer: 8.240 mm
Achsabstand: 2 x 1.750 = 3.500 mm
Treibraddurchmesser:  910 mm
Leergewicht: 36,5 t
Leistung: 2 x 150 kW = 300 kW (420 PS), bei Adhäsion 150 kW
Übersetzung: Adhäsion 1:4.27 / Zahnrad 1:6.00
Höchstgeschwindigkeit: 40 km/h (Adhäsion) / 15 km/h (Zahnrad)
Anhängelast: 125 t auf 25 ‰; 85 t auf 90 ‰ nach Lauterbrunnen; 60 t auf 120 ‰ nach Grindelwald
Stromsystem: 1:500 V DC (Gleichstrom)

Die ex BOB HGe 3/3 29 der Museumsbahn Blonay–Chamby rangiert am 27.05.2023 im Museumsareal in Chaulin.

Die elektrischen Lokomotiven für den gemischten Zahnrad- und Adhäsionsbetrieb HGe 3/3 29 wurde 1926 von der SLM - Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik in Winterthur unter der Fabriknummer 3127gebaut, der elektrische Teil wurden von der MFO - Maschinenfabrik Oerlikon geliefert.

Die Berner Oberland-Bahn (BOB) ist eine Schmalspurbahn im Berner Oberland in der Schweiz. Sie führt von Interlaken Ost über Zweilütschinen nach Lauterbrunnen beziehungsweise Grindelwald. Diese Meterspurbahn wurde am 1. Juli 1890 eröffnet und am 17. März 1914 elektrifiziert. Im Jahr 1914 wurden acht Elektrolokomotiven für den gemischten Zahnrad- und Adhäsionsbetrieb (HGe 3/3 21 bis 28) in Dienst gestellt, um die Dampftraktion zu ersetzen. Die HGe 3/3 Nr. 29 wurde 1928 zur Stärkung des Parks erworben. Sie wurden bis Mitte der 1960er Jahre genutzt, danach wurden einige davon in Reserve gehalten. Die HGe 3/3 29 wurde 2014 an Blonay-Chamby verkauft.

Diese elektrischen Lokomotiven für den gemischten Zahnrad- und Adhäsionsbetrieb der Baureihe HGe 3/3 prägten jahrelang das Erscheinungsbild der Berner Oberland-Bahn.

Mit den HGe 3/3 wurde das bewährte Konzept der zehn vorhandenen Dampflokomotiven HG 3/3 mit getrenntem Adhäsions- und Zahnradantrieb übernommen. Ein starker Elektromotor wirkte auf die drei mit Stangen gekuppelten Achsen im Adhäsionsantrieb. Ein zweiter baugleicher Motor diente als Antrieb des Treibzahnrads. Das zweite Zahnrad war nicht angetrieben und fungierte als Bremszahnrad. Während im Adhäsionsbetrieb ein Elektromotor verwendet wurde, standen im Zahnradbetrieb beide Motoren in Serie geschaltet im Einsatz. Auch war eine Widerstandsbremse eingebaut.

Typisches äußeres Merkmal der meterspurigen HGe 3/3 21 bis 28 und der nachgelieferten HGe 3/3 29 war ein wuchtiger Pantograf mit zwei weit voneinander angebrachten Schleifstücken.

Nachdem an den Lokomotiven 21 bis 28 verschiedene kleinere Verbesserungen vorgenommen wurden, wurde 1926 eine weitere Lokomotive, diese 29, in einer in weiteren Details verbesserten Ausführung nachbeschafft. Äußerlich ist die nachbeschaffte Lokomotive daran zu erkennen, dass das mittlere Frontfenster gegenüber den beiden seitlichen Frontfenstern sichtbar erhöht ist.

Nach der Inbetriebnahme der elektrischen Personen- und Gepäck-Triebwagen MOB ABDeh 4/4 301 bis 303 im Jahre 1949 wurden die Lokomotiven ins zweite Glied verdrängt. Mit der kontinuierlichen Lieferung weiterer Triebwagen sowie der Bildung von Pendelzügen wurden die Lokomotiven auch wegen der geringen Höchstgeschwindigkeit immer weniger eingesetzt, Stück für Stück ausgemustert und dann abgebrochen. Letztmals waren die beiden noch vorhandenen Lokomotiven HGe 3/3 24 und HGe 3/3 29 im Jahre 2013 fahrplanmäßig vor Sonder- und Dienstzügen im Einsatz.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.000 mm
Achsfolge: Cz
Zahnstangensystem: Riggenbach
Länge über Puffer: 8.240 mm
Achsabstand: 2 x 1.750 = 3.500 mm
Treibraddurchmesser: 910 mm
Leergewicht: 36,5 t
Leistung: 2 x 150 kW = 300 kW (420 PS), bei Adhäsion 150 kW
Übersetzung: Adhäsion 1:4.27 / Zahnrad 1:6.00
Höchstgeschwindigkeit: 40 km/h (Adhäsion) / 15 km/h (Zahnrad)
Anhängelast: 125 t auf 25 ‰; 85 t auf 90 ‰ nach Lauterbrunnen; 60 t auf 120 ‰ nach Grindelwald
Stromsystem: 1:500 V DC (Gleichstrom)

Armin Schwarz 30.06.2023, 416 Aufrufe, 0 Kommentare

EXIF: Canon Canon EOS 6D, Datum 2023:05:27 14:02:23, Belichtungsdauer: 1/250, Blende: 10/1, ISO500, Brennweite: 28/1

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Als kleine Ergänzung zu Peters herrlichem Bild der BOB HGe 3/3 21 und zum Thema Dachrutenkupplung habe ich die folgenden vier Bilder gefunden: 
Bild 1 zeigt die erhalten BOB HGe 3/3 29, die bei der Blonay Chamy Bahn eine neuen Heimat gefunden hat, da durch den dichte Fahrplan die BOB für die gemütlich dahinfahrenden Lok keine Trassen mehr zur Verfügung stellen konnte. Die bei Peters Bild zu sehende  Dachrutenkupplung  ist bei der HGe 3/3 26 nicht mehr vorhanden. 
Die HGe 3/3 29 versieht in Chaulin mit der G 2/2 TICINO zum Festival de la vapeur den Rangierdienst. 

24. Mai 2026
Als kleine Ergänzung zu Peters herrlichem Bild der BOB HGe 3/3 21 und zum Thema Dachrutenkupplung habe ich die folgenden vier Bilder gefunden: Bild 1 zeigt die erhalten BOB HGe 3/3 29, die bei der Blonay Chamy Bahn eine neuen Heimat gefunden hat, da durch den dichte Fahrplan die BOB für die gemütlich dahinfahrenden Lok keine Trassen mehr zur Verfügung stellen konnte. Die bei Peters Bild zu sehende "Dachrutenkupplung" ist bei der HGe 3/3 26 nicht mehr vorhanden. Die HGe 3/3 29 versieht in Chaulin mit der G 2/2 TICINO zum Festival de la vapeur den Rangierdienst. 24. Mai 2026
Stefan Wohlfahrt

Anlässlich der Ablieferung der Triebwagen der Berner Oberland Bahn BOB ABeh4/4 I 304-310 wurde die bisherige Dachrutenkupplung für Licht und Heizung ersetzt durch Kupplungsschläuche. Im Bild der Lokomotive 21 sieht man die Dachrutenkupplung gut, bergseitig ragte sie wie eine Art lange Antenne nach vorn und legte sich an das talseitige Aufnahmeeisen des nächsten Wagens. Dezember 1964
Anlässlich der Ablieferung der Triebwagen der Berner Oberland Bahn BOB ABeh4/4 I 304-310 wurde die bisherige Dachrutenkupplung für Licht und Heizung ersetzt durch Kupplungsschläuche. Im Bild der Lokomotive 21 sieht man die Dachrutenkupplung gut, bergseitig ragte sie wie eine Art lange Antenne nach vorn und legte sich an das talseitige Aufnahmeeisen des nächsten Wagens. Dezember 1964
Peter Ackermann

Schweiz / E-Loks | Zahnrad / HGe 3/3

36  2 1200x896 Px, 16.07.2026

La DER de la Saison / Das Saison Ende der Blonay Chamby Bahn 2025 - Seit einigen Jahren zeigt die Blonay Chamby Bahn zum Saison Ende mit einem verdichteten Fahrplan noch einmal ihre herrlichen Fahrzeuge im Einsatz: Trotz des eher  schwierigen  Wetters konnte ich es mir nicht verkneifen, doch noch beim neu restaurierten Viadukt ein paar Herbstbilder zum Saisonabschluss zu machen. Die BOB HGe 3/3 29 der Blonay - Chamby Bahn ist mit ihrem Personenzug 2962 auf der Fahrt von Chaulin nach Blonay und fährt über den Baye de Clarens Viadukt.
 26. Oktober 2025
La DER de la Saison / Das Saison Ende der Blonay Chamby Bahn 2025 - Seit einigen Jahren zeigt die Blonay Chamby Bahn zum Saison Ende mit einem verdichteten Fahrplan noch einmal ihre herrlichen Fahrzeuge im Einsatz: Trotz des eher "schwierigen" Wetters konnte ich es mir nicht verkneifen, doch noch beim neu restaurierten Viadukt ein paar Herbstbilder zum Saisonabschluss zu machen. Die BOB HGe 3/3 29 der Blonay - Chamby Bahn ist mit ihrem Personenzug 2962 auf der Fahrt von Chaulin nach Blonay und fährt über den Baye de Clarens Viadukt. 26. Oktober 2025
Stefan Wohlfahrt

La DER de la Saison / Das Saison Ende der Blonay Chamby Bahn 2025 - Seit einigen Jahren zeigt die Blonay Chamby Bahn zum Saison Ende mit einem verdichteten Fahrplan noch einmal ihre herrlichen Fahrzeuge im Einsatz: Die BOB HGe 3/3 29 N° 29 der Blonay Chamby Bahn ragniert in Blonay für die Rückleistung ihres Zugs nach Chaulin (der im Hintergrund zu sehen ist.). 

25. OKt. 2025
La DER de la Saison / Das Saison Ende der Blonay Chamby Bahn 2025 - Seit einigen Jahren zeigt die Blonay Chamby Bahn zum Saison Ende mit einem verdichteten Fahrplan noch einmal ihre herrlichen Fahrzeuge im Einsatz: Die BOB HGe 3/3 29 N° 29 der Blonay Chamby Bahn ragniert in Blonay für die Rückleistung ihres Zugs nach Chaulin (der im Hintergrund zu sehen ist.). 25. OKt. 2025
Stefan Wohlfahrt