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725 Bad Krozingen – Stauffen – Münstertal SWEG ·Münstertalbahn· Fotos

3 Bilder
In Ergänzung zu Armins ausführlichen Talentbeschreibungen noch ein paar ergänzende Bilder aus der direkten Schweizer Nachbarschaft zum Verwirrungsspiel der Marketingstrategen. 

Der Talent 2 der Münstertalbahn der SWEG. Dieser Triebwagen bezeichnet sich als ET 150 und hat die führende NVR-Nummer 94 80 1442 150-7 D-SWEG. Zusammen mit dem zweiten Talent 2 (ET 151) wurden die Fahrzeuge im September 2013 aus heutiger Sicht nur leicht verspätet geliefert. Wegen der Streckenelektrifizierung aber eine für jedermann bemerkbare Verspätung.

Die Triebwagen liefen bis Juni 2020 und benötigten eine dringende Ablösung, da sie mit den engen Kurvenradien im oberen Streckenteil überhaupt nicht zurecht kamen. Eine aktive Radsatzlenkung war erst mit der folgenden Talentgeneration lieferbar. Heute fahren sie in der Umgebung von Kassel für Cantus. Die Wagen wurden noch vor Inkrafttreten der neuen europäischen Crashnormen geliefert. Ein wenig überraschend ist das relativ hohe Dienstgewicht von 116 Tonnen, während Flirts der gleichen Fahrzeuggeneration als längere Vierteiler mit 120.5 Tonnen kaum mehr Gewicht auf die Waage bringen.

Hier in den letzten Betriebstagen im Münstertal Anfang Juni 2020. Das Bild entstand knapp unterhalb Stauffen, wo einst Dr. Faust dem Leibhaftigen begegnete. Das besonders gelbe Abendlicht des Oberrheingrabens zeigt sich hier in deutlicher Ausprägung zusammen mit dem kondensstreifenfreien Himmel der Coronazeit.
In Ergänzung zu Armins ausführlichen Talentbeschreibungen noch ein paar ergänzende Bilder aus der direkten Schweizer Nachbarschaft zum Verwirrungsspiel der Marketingstrategen. Der Talent 2 der Münstertalbahn der SWEG. Dieser Triebwagen bezeichnet sich als ET 150 und hat die führende NVR-Nummer 94 80 1442 150-7 D-SWEG. Zusammen mit dem zweiten Talent 2 (ET 151) wurden die Fahrzeuge im September 2013 aus heutiger Sicht nur leicht verspätet geliefert. Wegen der Streckenelektrifizierung aber eine für jedermann bemerkbare Verspätung. Die Triebwagen liefen bis Juni 2020 und benötigten eine dringende Ablösung, da sie mit den engen Kurvenradien im oberen Streckenteil überhaupt nicht zurecht kamen. Eine aktive Radsatzlenkung war erst mit der folgenden Talentgeneration lieferbar. Heute fahren sie in der Umgebung von Kassel für Cantus. Die Wagen wurden noch vor Inkrafttreten der neuen europäischen Crashnormen geliefert. Ein wenig überraschend ist das relativ hohe Dienstgewicht von 116 Tonnen, während Flirts der gleichen Fahrzeuggeneration als längere Vierteiler mit 120.5 Tonnen kaum mehr Gewicht auf die Waage bringen. Hier in den letzten Betriebstagen im Münstertal Anfang Juni 2020. Das Bild entstand knapp unterhalb Stauffen, wo einst Dr. Faust dem Leibhaftigen begegnete. Das besonders gelbe Abendlicht des Oberrheingrabens zeigt sich hier in deutlicher Ausprägung zusammen mit dem kondensstreifenfreien Himmel der Coronazeit.
Olli

In Ergänzung zu Armins ausführlichen Talentbeschreibungen noch ein paar ergänzende Bilder aus der direkten Schweizer Nachbarschaft zum Verwirrungsspiel der Marketingstrategen. 

Der Talent 2.5 der Münstertalbahn der SWEG. Dieser Triebwagen hat die führende NVR-Nummer 94 80 8442 184-1 D-SWEG. Zusammen mit dem zweiten Talent 2.5 wurden die Fahrzeuge im Juni 2020 geliefert und ersetzten die überforderten Talent 2.

Eine aktive Radsatzlenkung war erst mit dieser Talentgeneration 2.5 als Zusatzpaket lieferbar. Ebenso wurde das Zusatzpaket mit erhöhte Rekuperationsleistung eingebaut. In einer Präsentation von Bombardier wurde die Rekuperationsleistung zwar nicht exakt beziffert, aber die Energieeinsparungen sollten die Kosten für das Zusatzpaket deutlich übersteigen. Für die Traxx 3 vs. Traxx 2 gab es hingegen nebenbei Zahlen, demnach wurde die Verzögerungsleistung der Rekuperation von 150 kN auf 250 kN substanziell gesteigert. Die neuen Crashnormen sorgten für ein höheres Dienstgewicht von nunmher 121 Tonnen für den Dreiteiler. 

Hier in den ersten Betriebstagen im Münstertal Mitte Juni 2020. Das Bild entstand knapp unterhalb Stauffen, wo bereits die Weite des Oberrheingrabens zu erkennen ist. Der bemerkenswert kondensstreifenfreien Himmel der Coronazeit verdient eine Erwähnung.

Eine Bemerkung zur Nomenklatur sei noch erlaubt. Bombardier sprach in seinen Präsentationen vom Talent 2.5, was ich hier aufgreife, da es selbsterklärend ist. Die Technik des Talent 3 mit dem Aussehen des Talent 2. Die ach so cleveren Marketingstrategen der Verkehrsunternehmen erklärten den Talent 2.5 zum Talent 3, während der echte Talent 3 (i.e. ÖBB 4758, später BR 6442 in Deutschland) zum Talent 3 plus erklärt wurde. Heutzutage muss eben alles als Neuerung bezeichnet werden, damit durch Verwirrung niemand mehr die Marketingtricks durchschaut.
In Ergänzung zu Armins ausführlichen Talentbeschreibungen noch ein paar ergänzende Bilder aus der direkten Schweizer Nachbarschaft zum Verwirrungsspiel der Marketingstrategen. Der Talent 2.5 der Münstertalbahn der SWEG. Dieser Triebwagen hat die führende NVR-Nummer 94 80 8442 184-1 D-SWEG. Zusammen mit dem zweiten Talent 2.5 wurden die Fahrzeuge im Juni 2020 geliefert und ersetzten die überforderten Talent 2. Eine aktive Radsatzlenkung war erst mit dieser Talentgeneration 2.5 als Zusatzpaket lieferbar. Ebenso wurde das Zusatzpaket mit erhöhte Rekuperationsleistung eingebaut. In einer Präsentation von Bombardier wurde die Rekuperationsleistung zwar nicht exakt beziffert, aber die Energieeinsparungen sollten die Kosten für das Zusatzpaket deutlich übersteigen. Für die Traxx 3 vs. Traxx 2 gab es hingegen nebenbei Zahlen, demnach wurde die Verzögerungsleistung der Rekuperation von 150 kN auf 250 kN substanziell gesteigert. Die neuen Crashnormen sorgten für ein höheres Dienstgewicht von nunmher 121 Tonnen für den Dreiteiler. Hier in den ersten Betriebstagen im Münstertal Mitte Juni 2020. Das Bild entstand knapp unterhalb Stauffen, wo bereits die Weite des Oberrheingrabens zu erkennen ist. Der bemerkenswert kondensstreifenfreien Himmel der Coronazeit verdient eine Erwähnung. Eine Bemerkung zur Nomenklatur sei noch erlaubt. Bombardier sprach in seinen Präsentationen vom Talent 2.5, was ich hier aufgreife, da es selbsterklärend ist. Die Technik des Talent 3 mit dem Aussehen des Talent 2. Die ach so cleveren Marketingstrategen der Verkehrsunternehmen erklärten den Talent 2.5 zum Talent 3, während der echte Talent 3 (i.e. ÖBB 4758, später BR 6442 in Deutschland) zum Talent 3 plus erklärt wurde. Heutzutage muss eben alles als Neuerung bezeichnet werden, damit durch Verwirrung niemand mehr die Marketingtricks durchschaut.
Olli

In Ergänzung zu Armins ausführlichen Talentbeschreibungen noch ein paar ergänzende Bilder aus der direkten Schweizer Nachbarschaft zum Verwirrungsspiel der Marketingstrategen. 

Der Talent 2.5 der Münstertalbahn der SWEG. Dieser Triebwagen hat die führende NVR-Nummer 94 80 8442 184-1 D-SWEG. Zusammen mit dem zweiten Talent 2.5 wurden die Fahrzeuge im Juni 2020 geliefert und ersetzten die überforderten Talent 2.

Eine aktive Radsatzlenkung war erst mit dieser Talentgeneration 2.5 als Zusatzpaket lieferbar. Ebenso wurde das Zusatzpaket mit erhöhte Rekuperationsleistung eingebaut. In einer Präsentation von Bombardier wurde die Rekuperationsleistung zwar nicht exakt beziffert, aber die Energieeinsparungen sollten die Kosten für das Zusatzpaket deutlich übersteigen. Für die Traxx 3 vs. Traxx 2 gab es hingegen nebenbei Zahlen, demnach wurde die Verzögerungsleistung der Rekuperation von 150 kN auf 250 kN substanziell gesteigert. Die neuen Crashnormen sorgten für ein höheres Dienstgewicht von nunmher 121 Tonnen für den Dreiteiler. Fast symbolisch mutet das Spargelfeld im Vordergrund an, wo der grüne Spargel zu vollständigen Pflanze ausreifen kann, damit er im nächsten Jahr geerntet werden kann, ob es beim Talent 3 für Bombardier zu einer Ernte kommen konnte, stand damals noch nicht fest. Die Talentlinie wurde inzwischen aus kartellrechtlichen Gründen an CAF verkauft, ob das sich nun in den neuen Akkutriebwagen BR 557 bereits niedergeschlagen hat, entzieht sich meiner Kenntnis. 

Hier in den ersten Betriebstagen im Münstertal Mitte Juni 2020. Das Bild entstand knapp unterhalb Stauffen, wo im Hintergrund der Beginn der Schwarzwaldhänge zu erkennen ist. 

Eine Bemerkung zur Nomenklatur sei noch erlaubt. Bombardier sprach in seinen Präsentationen vom Talent 2.5, was ich hier aufgreife, da es selbsterklärend ist. Die Technik des Talent 3 mit dem Aussehen des Talent 2. Die ach so cleveren Marketingstrategen der Verkehrsunternehmen erklärten den Talent 2.5 zum Talent 3, während der echte Talent 3 (i.e. ÖBB 4758, später BR 6442 in Deutschland) zum Talent 3 plus erklärt wurde. Heutzutage muss eben alles als Neuerung bezeichnet werden, damit durch Verwirrung niemand mehr die Marketingtricks durchschaut.
In Ergänzung zu Armins ausführlichen Talentbeschreibungen noch ein paar ergänzende Bilder aus der direkten Schweizer Nachbarschaft zum Verwirrungsspiel der Marketingstrategen. Der Talent 2.5 der Münstertalbahn der SWEG. Dieser Triebwagen hat die führende NVR-Nummer 94 80 8442 184-1 D-SWEG. Zusammen mit dem zweiten Talent 2.5 wurden die Fahrzeuge im Juni 2020 geliefert und ersetzten die überforderten Talent 2. Eine aktive Radsatzlenkung war erst mit dieser Talentgeneration 2.5 als Zusatzpaket lieferbar. Ebenso wurde das Zusatzpaket mit erhöhte Rekuperationsleistung eingebaut. In einer Präsentation von Bombardier wurde die Rekuperationsleistung zwar nicht exakt beziffert, aber die Energieeinsparungen sollten die Kosten für das Zusatzpaket deutlich übersteigen. Für die Traxx 3 vs. Traxx 2 gab es hingegen nebenbei Zahlen, demnach wurde die Verzögerungsleistung der Rekuperation von 150 kN auf 250 kN substanziell gesteigert. Die neuen Crashnormen sorgten für ein höheres Dienstgewicht von nunmher 121 Tonnen für den Dreiteiler. Fast symbolisch mutet das Spargelfeld im Vordergrund an, wo der grüne Spargel zu vollständigen Pflanze ausreifen kann, damit er im nächsten Jahr geerntet werden kann, ob es beim Talent 3 für Bombardier zu einer Ernte kommen konnte, stand damals noch nicht fest. Die Talentlinie wurde inzwischen aus kartellrechtlichen Gründen an CAF verkauft, ob das sich nun in den neuen Akkutriebwagen BR 557 bereits niedergeschlagen hat, entzieht sich meiner Kenntnis. Hier in den ersten Betriebstagen im Münstertal Mitte Juni 2020. Das Bild entstand knapp unterhalb Stauffen, wo im Hintergrund der Beginn der Schwarzwaldhänge zu erkennen ist. Eine Bemerkung zur Nomenklatur sei noch erlaubt. Bombardier sprach in seinen Präsentationen vom Talent 2.5, was ich hier aufgreife, da es selbsterklärend ist. Die Technik des Talent 3 mit dem Aussehen des Talent 2. Die ach so cleveren Marketingstrategen der Verkehrsunternehmen erklärten den Talent 2.5 zum Talent 3, während der echte Talent 3 (i.e. ÖBB 4758, später BR 6442 in Deutschland) zum Talent 3 plus erklärt wurde. Heutzutage muss eben alles als Neuerung bezeichnet werden, damit durch Verwirrung niemand mehr die Marketingtricks durchschaut.
Olli