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Die KDL 7 "Energie 507" dampft mit ihrem Museumszug am 23.09.2012 durch den Wald auf der Strecke des "Train 1900" zwischen Pétange und Fond de Gras und wird in Kürze die Kreuzugnsstelle Fuussbësch

(ID 227041)



Die KDL 7  Energie 507  dampft mit ihrem Museumszug am 23.09.2012 durch den Wald auf der Strecke des  Train 1900  zwischen Pétange und Fond de Gras und wird in Kürze die Kreuzugnsstelle Fuussbësch erreichen. 

Die  Energie 507  ist eine Lok der deutschen Typenreihe der Kriegsdampflokomotiven KDL 7. Diese Typenreihe wurde von der deutschen Industrie im Verlaufe des zweiten Weltkrieges aufgestellt. Die Loks sollten von mehreren Fabriken gebaut werden, vornehmlich in den besetzten Ländern. So erhielt die belgische Fabrik  Energie  in Marcinelle ebenfalls den Auftrag ein Baulos von 50 Stück zu erstellen. Bedingt durch die angespannte Lage in der Rohstoffbeschaffung und der Arbeitskräfte im vierten Kriegsjahr verzögerte sich die Fertigstellung. Die mangelnde Bereitschaft der Belgier zum Endsieg beizutragen, tat ihr Übriges. So wurden die Loks erst 1946 fertiggestellt und im Laufe der folgenden Jahre an Industrien verkauft. 

Dieses Exemplar gelangte 1952 an die  Fours à Coke de Zeebrugge , wo es bis 1970 in Betrieb stand. Dann wurde es in der Halle eines Altwarenhändlers in Maldegem untergestellt. Dort wurde es von einem AMTF Mitglied entdeckt, es bedurfte jedoch zäher Verhandlungen, um zu für beide Seiten annehmbare Bedingungen einer Transaktion zu gelangen. (Jeanny)

Die KDL 7 "Energie 507" dampft mit ihrem Museumszug am 23.09.2012 durch den Wald auf der Strecke des "Train 1900" zwischen Pétange und Fond de Gras und wird in Kürze die Kreuzugnsstelle Fuussbësch erreichen.

Die "Energie 507" ist eine Lok der deutschen Typenreihe der Kriegsdampflokomotiven KDL 7. Diese Typenreihe wurde von der deutschen Industrie im Verlaufe des zweiten Weltkrieges aufgestellt. Die Loks sollten von mehreren Fabriken gebaut werden, vornehmlich in den besetzten Ländern. So erhielt die belgische Fabrik "Energie" in Marcinelle ebenfalls den Auftrag ein Baulos von 50 Stück zu erstellen. Bedingt durch die angespannte Lage in der Rohstoffbeschaffung und der Arbeitskräfte im vierten Kriegsjahr verzögerte sich die Fertigstellung. Die mangelnde Bereitschaft der Belgier zum Endsieg beizutragen, tat ihr Übriges. So wurden die Loks erst 1946 fertiggestellt und im Laufe der folgenden Jahre an Industrien verkauft.

Dieses Exemplar gelangte 1952 an die "Fours à Coke de Zeebrugge", wo es bis 1970 in Betrieb stand. Dann wurde es in der Halle eines Altwarenhändlers in Maldegem untergestellt. Dort wurde es von einem AMTF Mitglied entdeckt, es bedurfte jedoch zäher Verhandlungen, um zu für beide Seiten annehmbare Bedingungen einer Transaktion zu gelangen. (Jeanny)

Hans und Jeanny De Rond 03.10.2012, 932 Aufrufe, 2 Kommentare

EXIF: Panasonic DMC-FZ150, Datum 2012:09:23 16:22:10, Belichtungsdauer: 0.010 s (10/1000) (1/100), Blende: f/3.3, ISO400, Brennweite: 11.00 (110/10)

2 Kommentare, Alle Kommentare
Armin Schwarz 03.10.2012 15:50

Hallo Jeanny,
ein sehr schönes Bild und ein toller Text, das ist ganz nach meinem Geschmack.
Danke fürs Zeigen und Recherchieren.
Liebe Grüße nach Erpeldange
Armin

Hans und Jeanny De Rond 04.10.2012 21:12

Merci Armin,
es freut mich sehr, dass ich mit Bild und Text Deinen Geschmack getroffen habe.
Das Recherchieren hat wieder mal Spaß gemacht.
Liebe Grüße nach Herdorf
Jeanny

Die zweiachsige Dampflok AMTF № 8 / ADI 8, ex ARBED № 8, ex HADIR № 8, der AMTF (Association des Musée et Tourisme Ferroviaires) a.s.b.l, erreich am 16 Juni 2013 mit ihrem Personenzug von Pétange (deutsch Petingen) den Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras, die Museumsbahn ist auch als „Train 1900“ bekannt. Hinter der Lok sind 3 ex belgischen GCI (Grande Capacité et Intercirculation / Große Kapazität mit Durchgang).

Der B-Kuppler (2-achsig), eine Nassdampftenderlok, vom Typ HANOMAG L 321, wurde 1900 von der Hannoversche Maschinenbau Actien-Gesellschaft vorm. Georg Egestorff, Linden vor Hannover (HANOMAG), unter der Fabriknummer 3431 und an die AG für Eisen- und Kohlenindustrie Differdingen-Dannenbaum für das Hüttenwerk in Differdingen geliefert. Da Lokomotive ständig im Hochofenbetrieb im Einsatz war, erhielt sie einen verkürzten Schornstein.

Die Lok behielt immer ihre Nummerierung „8“, nur der Name der Gesellschaft wurde mehrmals geändert. Zum 15.03.1905 	wurde sie zur Deutsch-Luxemburgische Bergwerks- u. Hütten AG, ab 1920 HADIR - S. A. (Hauts-fourneaux et aciéries de Differdange, St-Ingbert, Rumelange), von 1940 bis 1944 Differdinger Stahlwerke AG, ab 1944 wieder HADIR und ab 1967 ARBED (Aciéries Réunies de Burbach-Eich-Dudelange), Werk Differdange. Die Lokomotive ADI 8 war zusammen mit ihrer identischen Schwesterlok ADI 9 waren die am längsten von der Hütte eingesetzten Dampflokomotiven. Als 1973 dann der Dampfbetrieb eingestellt wurde, wurde die Lok auf Drängen von Train 1900 an die Gemeinde Petingen vermietet und für das Projekt in Fond-de-Gras zur Verfügung gestellt.

So wurde die Lokomotive 1973 über die Schiene von Differdingen nach Petingen (Pétange) überführt, um anschließend mit Hilfe eines Kaelble-Culemeyer Tiefladers der DB nach Bois-de-Rodange zu transportieren. Die vom Train 1900 benutzten Gleise endeten damals in Fuussbësch. Die ADI 8 war somit die erste Dampflokomotive der noch im Aufbau befindlichen Museumsbahn und gab der Bahn durch ihr Baujahr den Namen „Train 1900“.

Technik
Die Lokomotiven waren als kleine Werklokomotiven konstruiert, bei der große Lokreibungslast und Leistung im Vordergrund standen. Sie wurden aus Werkstoffen hergestellt, die den Vorschriften der Deutschen Lokomotivbau-Vereinigung entsprachen und mit Nassdampf betrieben. Sie besaßen einen Blechrahmen einfachster Bauausführung, der Wasservorrat war in seitlichen Kästen untergebracht. Im linken seitlichen Kasten war der Kohlevorrat vorhanden.

Das zweiachsige Triebwerk arbeitete mit der Allan-Steuerung und geschwungener Schleife zu den Zylindern, die mit Flachschiebern realisiert waren. Der Kreuzkopf wurde zweischienig auf der Gleitbahn geführt. Der Rahmen war vorn und hinten mit einer herkömmlichen Zug- und Stoßeinrichtung versehen. Die Bremse funktionierte als Handbremse von hinten auf beide Achsen.

Der einfache Dampfkessel trug einen Dampf- sowie einen Sanddom, von dem jeweils ein Sandrohr pro Triebwerksseite zwischen die Räder von innen wirkte. Außerdem war er mit einem Sicherheitsventil der Bauart Ramsbottom ausgerüstet.

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: Hannoversche Maschinenbau Actien-Gesellschaft
Type: HANOMAG L 321
Baujahr: 1900
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Länge über Puffer: 8.150 mm
Achsabstand: 2.300 mm
Treibraddurchmesser: 1.100 mm
Betriebsgewicht: 27,4 t
Indizierte Leistung: 250 PS 
Anfahrzugkraft: 45 kN
Kesselüberdruck: 12 bar
Rostfläche: 0,88 m²
Verdampfungsheizfläche: 66 m²
Steuerungsart: Allan
Zylinderanzahl: 2 (Ø 320 mm x 540 mm Hub)
Zylinderdurchmesser: 	320 mm
Wasservorrat: 3,5m³
Kohlevorrat: 0,8t
Bemerkung: Aktuell ist die Lok nicht betriebsbereit, eine Reparatur ist ausstehend.
Die zweiachsige Dampflok AMTF № 8 / ADI 8, ex ARBED № 8, ex HADIR № 8, der AMTF (Association des Musée et Tourisme Ferroviaires) a.s.b.l, erreich am 16 Juni 2013 mit ihrem Personenzug von Pétange (deutsch Petingen) den Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras, die Museumsbahn ist auch als „Train 1900“ bekannt. Hinter der Lok sind 3 ex belgischen GCI (Grande Capacité et Intercirculation / Große Kapazität mit Durchgang). Der B-Kuppler (2-achsig), eine Nassdampftenderlok, vom Typ HANOMAG L 321, wurde 1900 von der Hannoversche Maschinenbau Actien-Gesellschaft vorm. Georg Egestorff, Linden vor Hannover (HANOMAG), unter der Fabriknummer 3431 und an die AG für Eisen- und Kohlenindustrie Differdingen-Dannenbaum für das Hüttenwerk in Differdingen geliefert. Da Lokomotive ständig im Hochofenbetrieb im Einsatz war, erhielt sie einen verkürzten Schornstein. Die Lok behielt immer ihre Nummerierung „8“, nur der Name der Gesellschaft wurde mehrmals geändert. Zum 15.03.1905 wurde sie zur Deutsch-Luxemburgische Bergwerks- u. Hütten AG, ab 1920 HADIR - S. A. (Hauts-fourneaux et aciéries de Differdange, St-Ingbert, Rumelange), von 1940 bis 1944 Differdinger Stahlwerke AG, ab 1944 wieder HADIR und ab 1967 ARBED (Aciéries Réunies de Burbach-Eich-Dudelange), Werk Differdange. Die Lokomotive ADI 8 war zusammen mit ihrer identischen Schwesterlok ADI 9 waren die am längsten von der Hütte eingesetzten Dampflokomotiven. Als 1973 dann der Dampfbetrieb eingestellt wurde, wurde die Lok auf Drängen von Train 1900 an die Gemeinde Petingen vermietet und für das Projekt in Fond-de-Gras zur Verfügung gestellt. So wurde die Lokomotive 1973 über die Schiene von Differdingen nach Petingen (Pétange) überführt, um anschließend mit Hilfe eines Kaelble-Culemeyer Tiefladers der DB nach Bois-de-Rodange zu transportieren. Die vom Train 1900 benutzten Gleise endeten damals in Fuussbësch. Die ADI 8 war somit die erste Dampflokomotive der noch im Aufbau befindlichen Museumsbahn und gab der Bahn durch ihr Baujahr den Namen „Train 1900“. Technik Die Lokomotiven waren als kleine Werklokomotiven konstruiert, bei der große Lokreibungslast und Leistung im Vordergrund standen. Sie wurden aus Werkstoffen hergestellt, die den Vorschriften der Deutschen Lokomotivbau-Vereinigung entsprachen und mit Nassdampf betrieben. Sie besaßen einen Blechrahmen einfachster Bauausführung, der Wasservorrat war in seitlichen Kästen untergebracht. Im linken seitlichen Kasten war der Kohlevorrat vorhanden. Das zweiachsige Triebwerk arbeitete mit der Allan-Steuerung und geschwungener Schleife zu den Zylindern, die mit Flachschiebern realisiert waren. Der Kreuzkopf wurde zweischienig auf der Gleitbahn geführt. Der Rahmen war vorn und hinten mit einer herkömmlichen Zug- und Stoßeinrichtung versehen. Die Bremse funktionierte als Handbremse von hinten auf beide Achsen. Der einfache Dampfkessel trug einen Dampf- sowie einen Sanddom, von dem jeweils ein Sandrohr pro Triebwerksseite zwischen die Räder von innen wirkte. Außerdem war er mit einem Sicherheitsventil der Bauart Ramsbottom ausgerüstet. TECHNISCHE DATEN: Hersteller: Hannoversche Maschinenbau Actien-Gesellschaft Type: HANOMAG L 321 Baujahr: 1900 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Länge über Puffer: 8.150 mm Achsabstand: 2.300 mm Treibraddurchmesser: 1.100 mm Betriebsgewicht: 27,4 t Indizierte Leistung: 250 PS Anfahrzugkraft: 45 kN Kesselüberdruck: 12 bar Rostfläche: 0,88 m² Verdampfungsheizfläche: 66 m² Steuerungsart: Allan Zylinderanzahl: 2 (Ø 320 mm x 540 mm Hub) Zylinderdurchmesser: 320 mm Wasservorrat: 3,5m³ Kohlevorrat: 0,8t Bemerkung: Aktuell ist die Lok nicht betriebsbereit, eine Reparatur ist ausstehend.
Armin Schwarz

Der dreiachsiger Abteilwagen der zweiten Klasse mit einer Plattform AMTF 94539, ex SNCB/NMBS C 96539 der belgischen Staatseisenbahnen, der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. (Train 1900), eingereiht im Zugverband am 16 Juni 2013 im Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras, hier beim Haltepunkt Fussbesch.

Der belgische Personenwagen vom Type GCI (Grande Capacité et Intercirculation / Große Kapazität mit Durchgang) wurde 1908 von Charles Allard in Chatelineau ein Stadtteil von Châtelet im Südwesten von Belgien (Wallonien) gebaut und an die belgischen Staatseisenbahnen geliefert. Die GCI-Wagen waren bis Mitte der 1960er im Einsatz. Im Jahre 1973 wurde er von der AMTF Train 1900 käuflich erworben. Dieser Wagen, sowie der ex SNCB B94544 der AMTF, wurde ebenfalls bei der SNCB als ein „3te Klasse“ Wagen ausgeliefert. Aus praktischen Gründen seitens AMTF Train 1900 wurde der Waggon auf eine 2te Klasse umgezeichnet. Die Inneneinrichtung blieb dabei unverändert. Dieser Wagen auf einer Stirnseite eine offene außen Plattform.

Dieser Reisezugwagen ist mit einem seitlichen Gang versehen um in die unterschiedlichen Abteile zu gelangen und endet an den Stirnseiten mit einer Tür. An den beiden Stirnseiten befinden sich Übergangsbrücken. Die Übergänge waren aber nur für das Zugpersonal bestimmt. Diese Wagen bekamen die Bezeichnung GCI, wobei das I für  Intercirkulation  stand, also die Verbindung der Wagen und die Korridore, sodass das Personal sozusagen zirkulieren konnte. Der Wagen hat zwar auch noch die durchgehenden Trittbretter und die waagerechten Geländer, diese wurden aber nicht mehr verwendet, da es viele Unfälle geben hatte.

Zwischen 1889 und 1921 wurden von acht verschiedenen belgischen Wagenbaufirmen insgesamt 2876 GC bzw. CGI Wagen für die belgische Staatsbahn gebaut. Die meisten GC-Wagen (ohne Seitengang) wurden noch vor dem zweiten Weltkrieg außer Dienst gestellt, die GCI-Wagen waren bis Mitte der 1960er im Einsatz. Diese Wagen bestimmten somit für viele Jahrzehnte das Bild des Personenverkehres bei der Bahn in Belgien.

TECHNISCHE DATEN:
Baujahr: 1908 
Hersteller: Charles Allard in Chatelineau
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Anzahl der Achen: 3
Länge über Puffer: 15.300 mm
Achsstand: 2 x 4.550 mm
Laufraddurchmesser: 1.010 mm (neu)
Breite: 3.100 mm
Höhe über SOK: 3.492 mm
Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h
Dienstgewicht: 21 t
Sitzplätze: 64 (Holzbänke)
Der dreiachsiger Abteilwagen der zweiten Klasse mit einer Plattform AMTF 94539, ex SNCB/NMBS C 96539 der belgischen Staatseisenbahnen, der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. (Train 1900), eingereiht im Zugverband am 16 Juni 2013 im Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras, hier beim Haltepunkt Fussbesch. Der belgische Personenwagen vom Type GCI (Grande Capacité et Intercirculation / Große Kapazität mit Durchgang) wurde 1908 von Charles Allard in Chatelineau ein Stadtteil von Châtelet im Südwesten von Belgien (Wallonien) gebaut und an die belgischen Staatseisenbahnen geliefert. Die GCI-Wagen waren bis Mitte der 1960er im Einsatz. Im Jahre 1973 wurde er von der AMTF Train 1900 käuflich erworben. Dieser Wagen, sowie der ex SNCB B94544 der AMTF, wurde ebenfalls bei der SNCB als ein „3te Klasse“ Wagen ausgeliefert. Aus praktischen Gründen seitens AMTF Train 1900 wurde der Waggon auf eine 2te Klasse umgezeichnet. Die Inneneinrichtung blieb dabei unverändert. Dieser Wagen auf einer Stirnseite eine offene außen Plattform. Dieser Reisezugwagen ist mit einem seitlichen Gang versehen um in die unterschiedlichen Abteile zu gelangen und endet an den Stirnseiten mit einer Tür. An den beiden Stirnseiten befinden sich Übergangsbrücken. Die Übergänge waren aber nur für das Zugpersonal bestimmt. Diese Wagen bekamen die Bezeichnung GCI, wobei das I für "Intercirkulation" stand, also die Verbindung der Wagen und die Korridore, sodass das Personal sozusagen zirkulieren konnte. Der Wagen hat zwar auch noch die durchgehenden Trittbretter und die waagerechten Geländer, diese wurden aber nicht mehr verwendet, da es viele Unfälle geben hatte. Zwischen 1889 und 1921 wurden von acht verschiedenen belgischen Wagenbaufirmen insgesamt 2876 GC bzw. CGI Wagen für die belgische Staatsbahn gebaut. Die meisten GC-Wagen (ohne Seitengang) wurden noch vor dem zweiten Weltkrieg außer Dienst gestellt, die GCI-Wagen waren bis Mitte der 1960er im Einsatz. Diese Wagen bestimmten somit für viele Jahrzehnte das Bild des Personenverkehres bei der Bahn in Belgien. TECHNISCHE DATEN: Baujahr: 1908 Hersteller: Charles Allard in Chatelineau Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Anzahl der Achen: 3 Länge über Puffer: 15.300 mm Achsstand: 2 x 4.550 mm Laufraddurchmesser: 1.010 mm (neu) Breite: 3.100 mm Höhe über SOK: 3.492 mm Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h Dienstgewicht: 21 t Sitzplätze: 64 (Holzbänke)
Armin Schwarz

Der dreiachsiger Abteilwagen der zweiten Klasse mit einer Plattform AMTF 94539, ex SNCB/NMBS C 96539 der belgischen Staatseisenbahnen, der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. (Train 1900), eingereiht im Zugverband am 16 Juni 2013 im Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras, hier beim Haltepunkt Fussbesch.

Der belgische Personenwagen vom Type GCI (Grande Capacité et Intercirculation / Große Kapazität mit Durchgang) wurde 1908 von Charles Allard in Chatelineau ein Stadtteil von Châtelet im Südwesten von Belgien (Wallonien) gebaut und an die belgischen Staatseisenbahnen geliefert. Die GCI-Wagen waren bis Mitte der 1960er im Einsatz. Im Jahre 1973 wurde er von der AMTF Train 1900 käuflich erworben. Dieser Wagen, sowie der ex SNCB B94544 der AMTF, wurde ebenfalls bei der SNCB als ein „3te Klasse“ Wagen ausgeliefert. Aus praktischen Gründen seitens AMTF Train 1900 wurde der Waggon auf eine 2te Klasse umgezeichnet. Die Inneneinrichtung blieb dabei unverändert. Dieser Wagen auf einer Stirnseite eine offene außen Plattform.

Dieser Reisezugwagen ist mit einem seitlichen Gang versehen um in die unterschiedlichen Abteile zu gelangen und endet an den Stirnseiten mit einer Tür. An den beiden Stirnseiten befinden sich Übergangsbrücken. Die Übergänge waren aber nur für das Zugpersonal bestimmt. Diese Wagen bekamen die Bezeichnung GCI, wobei das I für  Intercirkulation  stand, also die Verbindung der Wagen und die Korridore, sodass das Personal sozusagen zirkulieren konnte. Der Wagen hat zwar auch noch die durchgehenden Trittbretter und die waagerechten Geländer, diese wurden aber nicht mehr verwendet, da es viele Unfälle geben hatte.

Zwischen 1889 und 1921 wurden von acht verschiedenen belgischen Wagenbaufirmen insgesamt 2876 GC bzw. CGI Wagen für die belgische Staatsbahn gebaut. Die meisten GC-Wagen (ohne Seitengang) wurden noch vor dem zweiten Weltkrieg außer Dienst gestellt, die GCI-Wagen waren bis Mitte der 1960er im Einsatz. Diese Wagen bestimmten somit für viele Jahrzehnte das Bild des Personenverkehres bei der Bahn in Belgien.

TECHNISCHE DATEN:
Baujahr: 1908 
Hersteller: Charles Allard in Chatelineau
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Anzahl der Achen: 3
Länge über Puffer: 15.300 mm
Achsstand: 2 x 4.550 mm
Laufraddurchmesser: 1.010 mm (neu)
Breite: 3.100 mm
Höhe über SOK: 3.492 mm
Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h
Dienstgewicht: 21 t
Sitzplätze: 64 (Holzbänke)
Der dreiachsiger Abteilwagen der zweiten Klasse mit einer Plattform AMTF 94539, ex SNCB/NMBS C 96539 der belgischen Staatseisenbahnen, der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. (Train 1900), eingereiht im Zugverband am 16 Juni 2013 im Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras, hier beim Haltepunkt Fussbesch. Der belgische Personenwagen vom Type GCI (Grande Capacité et Intercirculation / Große Kapazität mit Durchgang) wurde 1908 von Charles Allard in Chatelineau ein Stadtteil von Châtelet im Südwesten von Belgien (Wallonien) gebaut und an die belgischen Staatseisenbahnen geliefert. Die GCI-Wagen waren bis Mitte der 1960er im Einsatz. Im Jahre 1973 wurde er von der AMTF Train 1900 käuflich erworben. Dieser Wagen, sowie der ex SNCB B94544 der AMTF, wurde ebenfalls bei der SNCB als ein „3te Klasse“ Wagen ausgeliefert. Aus praktischen Gründen seitens AMTF Train 1900 wurde der Waggon auf eine 2te Klasse umgezeichnet. Die Inneneinrichtung blieb dabei unverändert. Dieser Wagen auf einer Stirnseite eine offene außen Plattform. Dieser Reisezugwagen ist mit einem seitlichen Gang versehen um in die unterschiedlichen Abteile zu gelangen und endet an den Stirnseiten mit einer Tür. An den beiden Stirnseiten befinden sich Übergangsbrücken. Die Übergänge waren aber nur für das Zugpersonal bestimmt. Diese Wagen bekamen die Bezeichnung GCI, wobei das I für "Intercirkulation" stand, also die Verbindung der Wagen und die Korridore, sodass das Personal sozusagen zirkulieren konnte. Der Wagen hat zwar auch noch die durchgehenden Trittbretter und die waagerechten Geländer, diese wurden aber nicht mehr verwendet, da es viele Unfälle geben hatte. Zwischen 1889 und 1921 wurden von acht verschiedenen belgischen Wagenbaufirmen insgesamt 2876 GC bzw. CGI Wagen für die belgische Staatsbahn gebaut. Die meisten GC-Wagen (ohne Seitengang) wurden noch vor dem zweiten Weltkrieg außer Dienst gestellt, die GCI-Wagen waren bis Mitte der 1960er im Einsatz. Diese Wagen bestimmten somit für viele Jahrzehnte das Bild des Personenverkehres bei der Bahn in Belgien. TECHNISCHE DATEN: Baujahr: 1908 Hersteller: Charles Allard in Chatelineau Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Anzahl der Achen: 3 Länge über Puffer: 15.300 mm Achsstand: 2 x 4.550 mm Laufraddurchmesser: 1.010 mm (neu) Breite: 3.100 mm Höhe über SOK: 3.492 mm Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h Dienstgewicht: 21 t Sitzplätze: 64 (Holzbänke)
Armin Schwarz

Der dreiachsiger Abteilwagen der zweiten Klasse AMTF 96544, ex SNCB/NMBS C 96544 der belgischen Staatseisenbahnen, der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. (Train 1900), eingereiht im Zugverband am 16 Juni 2013 im Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras, hier in Bois de Rodange. 

Der belgische Personenwagen vom Type GCI (Grande Capacité et Intercirculation / Große Kapazität mit Durchgang) wurde 1904 von Usines Magheno in Mechelen gebaut und an die belgischen Staatseisenbahnen geliefert. Die GCI-Wagen waren bis Mitte der 1960er im Einsatz. Im Jahre 1973 wurde er von der AMTF Train 1900 käuflich erworben. Dieser Wagen, sowie der ex SNCB B94539 der AMTF, wurde ebenfalls bei der SNCB als ein „3te Klasse“ Wagen ausgeliefert. Aus praktischen Gründen seitens AMTF Train 1900 wurde der Waggon auf eine 2te Klasse umgezeichnet. Die Inneneinrichtung blieb dabei unverändert. Außergewöhnlich bei diesem Personenwagen ist das fehlende WC und er verfügt über keine Handbremse. 

Dieser Reisezugwagen ist mit einem seitlichen Gang versehen um in die unterschiedlichen Abteile zu gelangen und endet an den Stirnseiten mit einer Tür. An den beiden Stirnseiten befinden sich Übergangsbrücken. Die Übergänge waren aber nur für das Zugpersonal bestimmt. Diese Wagen bekamen die Bezeichnung GCI, wobei das I für  Intercirkulation  stand, also die Verbindung der Wagen und die Korridore, sodass das Personal sozusagen zirkulieren konnte. Der Wagen hat zwar auch noch die durchgehenden Trittbretter und die waagerechten Geländer, diese wurden aber nicht mehr verwendet, da es viele Unfälle geben hatte.

Zwischen 1889 und 1921 wurden von acht verschiedenen belgischen Wagenbaufirmen insgesamt 2876 GC bzw. CGI Wagen für die belgische Staatsbahn gebaut. Die meisten GC-Wagen (ohne Seitengang) wurden noch vor dem zweiten Weltkrieg außer Dienst gestellt, die GCI-Wagen waren bis Mitte der 1960er im Einsatz. Diese Wagen bestimmten somit für viele Jahrzehnte das Bild des Personenverkehres bei der Bahn in Belgien.

TECHNISCHE DATEN:
Baujahr: 1904 
Hersteller: Usines Magheno in Mechelen
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Anzahl der Achen: 3
Länge über Puffer: 15.300 mm
Achsstand: 2 x 4.550 mm
Laufraddurchmesser: 1.010 mm (neu)
Breite: 3.100 mm
Höhe über SOK: 3.492 mm
Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h
Dienstgewicht: 21 t
Sitzplätze: 64 (Holzbänke)
Der dreiachsiger Abteilwagen der zweiten Klasse AMTF 96544, ex SNCB/NMBS C 96544 der belgischen Staatseisenbahnen, der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. (Train 1900), eingereiht im Zugverband am 16 Juni 2013 im Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras, hier in Bois de Rodange. Der belgische Personenwagen vom Type GCI (Grande Capacité et Intercirculation / Große Kapazität mit Durchgang) wurde 1904 von Usines Magheno in Mechelen gebaut und an die belgischen Staatseisenbahnen geliefert. Die GCI-Wagen waren bis Mitte der 1960er im Einsatz. Im Jahre 1973 wurde er von der AMTF Train 1900 käuflich erworben. Dieser Wagen, sowie der ex SNCB B94539 der AMTF, wurde ebenfalls bei der SNCB als ein „3te Klasse“ Wagen ausgeliefert. Aus praktischen Gründen seitens AMTF Train 1900 wurde der Waggon auf eine 2te Klasse umgezeichnet. Die Inneneinrichtung blieb dabei unverändert. Außergewöhnlich bei diesem Personenwagen ist das fehlende WC und er verfügt über keine Handbremse. Dieser Reisezugwagen ist mit einem seitlichen Gang versehen um in die unterschiedlichen Abteile zu gelangen und endet an den Stirnseiten mit einer Tür. An den beiden Stirnseiten befinden sich Übergangsbrücken. Die Übergänge waren aber nur für das Zugpersonal bestimmt. Diese Wagen bekamen die Bezeichnung GCI, wobei das I für "Intercirkulation" stand, also die Verbindung der Wagen und die Korridore, sodass das Personal sozusagen zirkulieren konnte. Der Wagen hat zwar auch noch die durchgehenden Trittbretter und die waagerechten Geländer, diese wurden aber nicht mehr verwendet, da es viele Unfälle geben hatte. Zwischen 1889 und 1921 wurden von acht verschiedenen belgischen Wagenbaufirmen insgesamt 2876 GC bzw. CGI Wagen für die belgische Staatsbahn gebaut. Die meisten GC-Wagen (ohne Seitengang) wurden noch vor dem zweiten Weltkrieg außer Dienst gestellt, die GCI-Wagen waren bis Mitte der 1960er im Einsatz. Diese Wagen bestimmten somit für viele Jahrzehnte das Bild des Personenverkehres bei der Bahn in Belgien. TECHNISCHE DATEN: Baujahr: 1904 Hersteller: Usines Magheno in Mechelen Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Anzahl der Achen: 3 Länge über Puffer: 15.300 mm Achsstand: 2 x 4.550 mm Laufraddurchmesser: 1.010 mm (neu) Breite: 3.100 mm Höhe über SOK: 3.492 mm Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h Dienstgewicht: 21 t Sitzplätze: 64 (Holzbänke)
Armin Schwarz






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